Feuchteschaden im Keller

Ein Problem, das Gebäudespezialisten kennen: Trotz bester Pflege einer sehr schönen Immobilie zeigten sich dort Feuchteschäden, die eine hochwertige Nutzung des Kellers unmöglich machten. Erst Sanierungsmaßnahmen einer Spezialfirma legten die Basis, dass dort zusätzlicher Wohnraum im Keller geschaffen werden konnte.

„Das Haus war ein Hochzeitsgeschenk an die Großmutter meines Mannes und befindet sich seit der Erbauung im Jahr 1929 im Familienbesitz“, erzählt die heutige Eigentümerin zur Geschichte des Anwesens. Seit fünf Jahren nun lebt sie mit ihrem Mann Christoph sowie den vier Kindern in dem wunderschönen Anwesen. „Wegen Feuchteproblemen in den letzten Jahren wurde unser Keller lediglich als Party- oder Hobbykeller genutzt“, so die Eigentümerin.

Die Familie hatte eigentlich andere Pläne: Es sollte daraus ein weiteres Kinder- bzw. Gästezimmer werden. 2010/2011 zeigte sich, dass wegen der Feuchte eine hochwertige Nutzung des Kellers nicht möglich war. Die Familie schritt zur Tat, ein Bauunternehmen wurde beauftragt und trug zur Trockenlegung lediglich einen Sanierputz auf.

Aber schon nach sechs Monaten löste sich der Putz von der Wand – und zusätzlich bildete sich Schimmelpilz. So nahm der sich ausweitende Feuchte- und Schimmelpilzschaden seinen Lauf. „Wir haben uns dann einfach mal nach Empfehlungen umgehört, denn feuchte Keller sind ja keine Seltenheit“, berichtet die Eigentümerin. „Und dabei fiel ein Name immer wieder positiv auf: ISOTEC.“

Gebäude mit Baujahr vor 1970 sind besonders anfällig
„Mit dem Auftragen eines Sanierputzes war das Problem hier keinesfalls aus der Welt“, unterstreicht Dipl.-Ing. Thomas Molitor von ISOTEC, einer Unternehmensgruppe, die auf die Sanierung von Feuchte- und Schimmelpilzschäden spezialisiert ist. Das aus Naturstein gebaute Haus verfügt – wie die meisten vor 1970 gebauten Objekte – über keine Außenabdichtung im Kellerbereich, „was sich als das Kernproblem erwies“, so Molitor.

ISOTEC startete damit, eine Außenabdichtung auf das Mauerwerk aufzutragen. Hierfür verwendet das Unternehmen ein zweikomponentiges Abdichtungssystem. Dabei verbinden sich zwei Lagen zu einer wasserundurchlässigen, flexiblen und rissüberbrückenden Abdichtung. Das heißt, die Feuchte gelangt über das Erdreich erst gar nicht mehr an das Mauerwerk heran.

Weitere Maßnahmen waren erforderlich
Die ISOTEC-Fachleute erkannten in ihrer Analyse, dass Feuchte nicht nur seitlich eindringt, sondern zudem aus dem erdberühren Bereich in das circa 50 Zentimeter dicke Mauerwerk aufsteigt.

Dagegen brachten sie in einem zweiten Schritt die ISOTEC-Horizontalsperre ein. Um auch die Anschlussaußenwand vor seitlich eindringender Feuchtigkeit zu schützten, wurde dort zusätzlich eine Vertikalsperre ausgeführt.

Das eingesetzte Injektionsmittel heißt „ISOTEC-Paraffin“ und fließt nach der Trocknung in die Poren des Mauerwerks und versiegelt es dauerhaft. Durch den etwa 15 Zentimeter breiten Paraffin-Sperrriegel, der nach dem Erkalten entsteht, kann die Feuchtigkeit nun nicht mehr aufsteigen bzw. nicht mehr seitlich eindringen. „Das ISOTEC-Paraffin ist auch gesundheitlich völlig unbedenklich, da es keine chemisch-flüchtigen Bestandteile enthält“, unterstreicht ISOTEC-Ingenieur Molitor, der von Kunden schon mal nach der Gesundheitsverträglichkeit der Sanierungsprodukte gefragt wird.

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