Vorteile dreifach-verglaster Fenster

Fenster gleich welcher Größe sind der neuralgische Punkt der Gebäudehülle. Über sie kann bis zu 50 Prozent der Heizenergie entweichen. www.sorpetaler.deGeradezu ins Auge fallen bei diesem Einfamilienhaus die vielen, bodentiefen Fenster. Sie formen das „Gesicht“ der Immobilie, prägen das Wohngefühl und leiten gleichzeitig Sonnenwärme in die Räume. Doch die alten, einfach verglasten Holzfenster hatten ihre Schwachstellen und hätten innerhalb des energetischen Gesamtkonzeptes niemals das Ziel einer KfW-Förderung erreicht. Fenster sind der neuralgische Punkt der Gebäudehülle. Hier kann 50 Prozent der kostbaren Heizenergie ungenutzt ins Freie entweichen. Wie viel Wärmeenergie durch ein Fenster entweicht kann am sogenannten Uw-Wert abgelesen werden. Je kleiner der Wert, desto mehr Wärme bleibt im Haus.In den 1970er-Jahren lag dieser Wert noch über 5, in den 90er-Jahren bei zirka 3 und moderne Wärmedämmfenster kommen heute auf 1,3 bis 0,8.

Große Fenster mit Komfortgewinn

Die Familie entschied sich für moderne, dreifach verglaste Fenster der Firma Sorpetaler. Aus Gründen der Optik und Beständigkeit kamen für sie nur hochwertige Holz-Aluminium-Fenster in Frage. Auf der Innenseite sorgt Holz für eine wohnliche, natürliche Atmosphäre und im Außenbereich sitzt witterungsfestes Aluminium wie eine zweite Haut schützend vor dem Holzrahmen.

Mit seinem geradlinigen Design kam das Profil des Modells „TF Duo 68 Konzept“ der Familie am meisten entgegen. Die ausgeklügelte Konstruktion sorgt für perfekte Wärmedämmung und einzigartige Dichtigkeit: Der Uw-Wert liegt bei 1,3. Die isolierenden Eigenschaften des Dreifach-Glases verhindern selbst bei winterlichen Minusgraden jegliches Zuggefühl aufgrund von kalten Fensterfronten. Dies ist insbesondere bei den großen Fenstern im Wohn- und Essbereich ein enormer Komfortgewinn.

Schwachstellen noch in der Bauphase beseitigen

Aufgerüstet wurden die Fenster an strategisch wichtigen Stellen mit einem Einbruchschutz. Bauteile der Widerstandsklasse 2 sorgen dafür, dass Aufbruchversuche mit bestimmten Werkzeugen ins Leere laufen. Außerdem erhöht sich der Einbruchschutz durch Verwendung von P4-Sicherheitsglas (2 x 4 mm mit 4-fach-Folie): Einbrecher können hier nicht von außen nach innen durchgreifen.

Ganz wichtig: Nach Einbau der Fenster und Durchführung aller erforderlichen Dämmmaßnahmen an der Gebäudehülle sollte unbedingt ein Blower-Door- Test durchgeführt werden. Wenn alle Öffnungen nach draußen geschlossen sind, bringt er zu Tage, wo und wie viel Luft entweicht. 
Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn der Einbau der Fenster nicht fachgerecht durchgeführt wurde. Der Blower-Door-Test ist also eine Chance, die Schwachstellen noch rechtzeitig in der Bauphase zu beseitigen, damit die Heizkosten nicht unnötig in die Höhe getrieben werden.

Die umfangreichen energetischen Maßnahmen dieser Baufamilie haben sich auf jeden Fall gerechnet. Nach sieben Monaten im neuen Haus und einem harten und langen Winter steht unter dem Strich ein reduzierter Primärenergiebedarf von rund 72 Prozent. 
277 Kilowattstunden pro Quadratmeter (kWh/m2)und Jahr wies der Energieausweis für die Bestands-immobilie ursprünglich aus. Demgegenüber steht heute, ein Verbrauch von etwa
77 kWh/m2 und Jahr.

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