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Gartengestaltung: Stein mit Grün

15.03.2016

Foto: www.rinn.net

Zugegeben – völlig geschlossene mit Natur- oder Betonsteinen und Platten belegte Wege und Flächen sind pflegeleicht. Sie lassen sich in einem Schwung kehren oder mit dem Hochdruckreiniger säubern. Öko-Rasenpflaster mit hohem Grünanteil ist schlechter begeh- und befahrbar. Und Stein-Einleger in Rasen­flächen erfordern Sorgfalt und Zusatzarbeiten beim Mähen. Dafür sind gänzlich versiegelte Flächen meistens weniger schön. Insbesondere wenn große Bereiche mit ein- und demselben Bodenbelag gestaltet sind, entsteht leicht Monotonie. Bei kleinen Flächen und schmalen Wegen ist das weniger der Fall. Hier ist das Spiel mit Grünintarsien auch kaum möglich, weil ja die  ganze Wegbreite zur Nutzung  bereitstehen muss.

Pflanzliche „Einleger“ aus Gras oder Moosen können quasi flächenbündig sein. Bodendecker, Stauden und Gehölze gehen in die dritte Dimension und können skulptural eingesetzt werden.

Überlegenswert ist es, Zufahrten, Stellplätze und Wege, die eher selten genutzt werden, mit Ökopflaster zu belegen. Der Wechsel von Stein und Grün findet allerdings nicht bei geschlossenen sogenannten hydroaktiven Pflastersteinen statt, sondern nur bei Rasenpflaster mit grünem Fugen- oder Flächenanteil.

Häufiger anzutreffen ist die Variante, bei der Pflaster und Platten aus Naturstein, Beton oder Beton mit Natursteinauflage in Rasenflächen eingelegt sind. Dabei können diese als Tritte, Nebenwege oder kleine Stellflächen für Kübelpflanzen dienen – oder aber völlig zweckfrei einfach nur als künstlerisches Gestaltungsmittel eingesetzt werden. Im letzten Fall erweisen sich die Einleger in der Regel als ganz besondere Hingucker.

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