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Vorsicht Asbest!

19.05.2017

Dachsanierung. Foto: Rathscheck

Schiefer ist bei der Dachsanierung eine gute Alternative. Foto: Rathscheck

1. Asbestplatten müssen fachgerecht entsorgt werden. Es gelten klare Vorschriften, ein Verstoß ist strafbar.

2. Schutzkleidung und Atemschutz sind Pflicht für Mitarbeiter von Sanierungsunternehmen.

3. Asbestprodukte sollen nur in verschlossenen Gebinden – sogenannten BigBags – entsorgt werden.

4. Als besonders brisant gelten unbeschichtete Asbestplatten (wie beispielsweise heller Wellasbest) sowie beschädigte oder 
verwitterte Faserzementplatten.

5. Die Reinigung von Asbestplatten auf dem Dach ist verboten, da mit dem Abwasser Giftstoffe ins Erdreich gelangen und Fasern beispielsweise beim Reinigen mit Hochdruck freigesetzt werden können. Umweltsündern drohen Geldstrafen.

6. Die Gefahr der Freisetzung von Asbestfasern wächst mit dem Alter der verwendeten Dachplatten und der zunehmenden 
Verwitterung.

7. Die Montage von Photovoltaik-Anlagen auf Dächern mit 
asbesthaltigen Platten ist verboten. Bei der Montage könnten durch Beschädigungen oder Bohrungen an den Platten feinste Fasern in die Luft gelangen.

8. Die Kosten für Abriss, Entsorgung und Neueindeckung sind unter bestimmten Voraussetzungen (Bescheinigung eines Sachverständigen) als außergewöhnliche Belastung von der Steuer absetzbar.

9. Der sinnvollste Schutz vor potenziellen Gesundheitsrisiken ist die Neueindeckung mit Naturmaterialien wie zum Beispiel 
Schiefer. 

10. Vor der Sanierung kommt die Beratung: Hausbesitzer werden mit Fördermitteln unterstützt, unter anderem mit einem Zuschuss von Rathscheck Schiefer und durch zinsgünstige Kredite.

(aus der Zeitschrift: Althaus modernisieren 4/5-2017)

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