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Trends bei Garagen und Toren

08.04.2014

Garantiert sicher: Schon heute lassen sich zahlreiche Funktionen wie zum Beispiel eine Lichtschranke auf die Torantriebe aufschalten, die das Tor bei Hindernissen im Schwenkbereich automatisch stoppt. BAS.TWer ein altes Haus saniert, wechselt meist auch das Hof- und das Garagentor aus. Optische Gründe spielen dabei eine entscheidende Rolle.

Aber das neue Tor ist oft genauso eine Frage des Komforts, denn mit einem automatischen Antrieb wird die Ankunft daheim selbst bei ungemütlichem Regenwetter zum Vergnügen – wenn sich das Tor per Knopfdruck ferngesteuert öffnet und man trockenen Fußes das traute Heim betreten kann.

Wie effizient die neuen Antriebe der im „Bundesverband Antriebs- und Steuerungstechnik. Tore (BAS.T)“ zusammengeschlossenen Marken-Hersteller sind, zeigen bereits die Energiekennwerte: Mit einem Verbrauch von 0,5 Watt und weniger sind sie schon im Stand-by-Betrieb ökologisch vorbildlich.

Eine extrem energiesparende LED-Beleuchtung sowie hocheffiziente Elektronikantriebe können den Strombedarf weiter senken. Besonders umweltfreundlich sind Torantriebe mit Solarstrom, zum Beispiel für Garagenhöfe ohne Netzanschluss. Dafür muss neben dem Akku nur ein im Lieferumfang enthaltenes Solarpanel an der Fassade oder auf dem Garagendach montiert werden.

Ob das Garagentor geschlossen ist, erfährt man über die Abfrage der Torposition. Nachsehen in Wind und Wetter ist nicht nötig. HörmannÜber die Ansteuerung der Tore entscheidet der Bauherr genauso individuell: Neben „klassischen“ Varianten, beispielsweise dem Schlüssel-Taster, gehört die Funkfernbedienung mit Design-Handsender zu den bevorzugten Lösungen.

Die Funkvariante ist dabei nicht nur komfortabel, sondern auch vor unbefugtem Zugriff abgesichert, sagt der „BAS.T“: „Im Gegensatz zu Billig-Handsendern – meist aus Fernost und über das Internet zu beziehen – sind die Funksteuerungen unserer Marken-Hersteller durch eine spezielle Codierung oder einen bidirektionalen Datenaustausch unverwechselbar. Es ist also fast unmöglich, die Funkcodes zu entschlüsseln – der beste Schutz vor unbefugtem Zutritt.“

Der neueste Trend geht über diese Komfortsteuerungen aber noch hinaus: die „Fernsteuerung“ per App für das Smartphone. Das Tor wird dabei über die Telefonanlage im Haus angesteuert – und meldet den aktuellen Status direkt zurück auf das Handy-Display. Das sorgt für zusätzliches Sicherheitsgefühl, denn so kann jederzeit kontrolliert werden, ob das Tor tatsächlich geschlossen ist.

Wie bei Funkfernbedienungen gilt aber auch hier: Die Ansteuerung des Tores sollte aus Sicherheitsgründen nur erfolgen, wenn Sichtkontakt besteht. Ist das nicht immer gewährleistet, sollte der Torantrieb mit wenigen Handgriffen um eine Lichtschranke als Sicherheitskomponente erweitert werden. Ähnlich einfach ist zum Beispiel die Integration einer zusätzlichen Außenbeleuchtung, die auch über Smartphone oder Funkfernbedienung geschaltet werden kann.

Christian Grabitz von BAS.T: „Die im Verband organisierten Hersteller bieten integrierbare Produkte an und leisten damit einen weiteren Beitrag, die funktionale Gebäudeautomation deutlich voranzubringen – und ‚schöner Wohnen‘ so noch komfortabler und angenehmer zu gestalten.“

Das Sektionaltor, hier in Kassetten-Optik, gleitet nach oben unter die Decke und lässt sich auch noch öffnen, wenn das Auto unmittelbar davor steht. TeckentrupGaragentore sind heute Hightech-Elemente. Während sie früher zum Beispiel wahre „Energielöcher“ waren, nutzt die Generation von heute energiesparende Dämmstoffe im Inneren des Tores. „CarTeck“-Tore von Teckentrup verfügen generell über einen 40-Millimeter-Dämmkern aus Polyurethan-Hartschaum. „Dieser schützt vor Kälte und Frost – das lohnt sich vor allem bei Garagen, die direkt mit dem Haus verbunden sind“,  sagt Meinolf Funkenmeier, Geschäftsführer des Herstellers. Die verrottungssichere Gummilippe am Boden sorgt zudem für optimale Abdichtung – so bleiben Kälte und Wind, Regen und Schmutz draußen.

Neben der Langlebigkeit, Sicherheit, dem Komfort und der Wärmedämmung spielt das zum Haus passende Design des Tores bei den Bauherren eine immer wichtigere Rolle.

Individualität ist Trumpf, moderne Holz-, Beton- oder Rostoptik erfreut sich steigender Nachfrage. Der Tür- und Torhersteller Hörmann wird diesem Trend jetzt mit einer Neuheit gerecht. Er hat ein neues Druckverfahren entwickeln lassen, mit dem sich Holzdekore und Trenddesigns wie Beton und rostiger Stahl verblüffend realistisch abbilden lassen. „Duragrain“ schafft somit ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten für die Visitenkarte des Hauses. Und selbst beim Anfassen fällt die Unterscheidung zum Original schwer, denn auch der Oberflächencharakter wird bei „Duragrain“ sehr natürlich abgebildet. Dank einer Hochleistungsversiegelung zeichnet sich die Oberfläche durch hohe Kratzfestigkeit und UV-Beständigkeit aus.

Wie aus einem Guss: Das Garagentor fügt sich harmonisch in die Gesamtarchitektur ein – alles wirkt modern und ästhetisch.<br />
TeckentrupWer als Eigenheimbesitzer nur auf den Preis schaut, wird ein neues Schwingtor wählen, denn solche Tor-Anlagen sind noch günstiger als die im Trend liegenden Sektionaltore. Novoferm zum Beispiel bietet ein abgestimmtes Komplett-System an, das sich durch niedrige Gesamtkosten auszeichnet.

Das System beinhaltet ein Schwingtor aus Stahl oder Holz in verschiedenen Gestaltungsvarianten sowie die elektrische Antriebseinheit inklusive Fernsteuerung. Da die Einbaukosten in der Regel hoch sind, hat der Hersteller bei der Konzeption des Garagen-Schwingtor-Systems die Montage drastisch vereinfacht.

Foto: BAS.TAutomatik nachrüstbar
Bei der Heimkehr im Auto bleiben, während sich das Tor öffnet – statt bei Wind und Wetter aussteigen zu müssen, beispielsweise. Gerade für ältere Menschen kann das ein zentrales Argument sein, denn aufgrund von Bewegungseinschränkungen ist für sie das Ein- und Aussteigen beim Toröffnen per Hand oft besonders mühsam. Mit dem elektrischen Antrieb per Knopfdruck hingegen bleiben sie bequem im Wagen sitzen. Das erkennt sogar die Förderbank KfW an und bezuschusst über das Programm 159 „Barrierefreies Wohnen“ die Nachrüstung solcher Antriebe.

 

„Die Freude, ein ‚Super-Schnäppchen im Internet gemacht‘ zu haben, währt meistens nicht lange“, weiß Christian Grabitz vom „Bundesverband Antriebs- und Steuerungstechnik. Tore (BAS.T)“. Antriebe, die im BAS.T-Prüfzentrum getestet wurden, passen perfekt zum Tor und funktionieren garantiert sicher.