Jetzt ans Lüften denken!

Jetzt richtig lüften
Foto: Konstantin Yuganov/Adobe Stock/Initiative Gute Luft

Kontrollierte Wohnraumlüftung sorgt für einen regelmäßigen Luftaustausch und eine gesunde und hygienische Raumluft

Wir verbringen bis zu 90 Prozent unserer Zeit in Innenräumen. Die Luftqualität lässt dort aber oft zu wünschen übrig, da zu selten gelüftet wird. Ohne regelmäßigen Luftaustausch können sich Viren über sogenannte Aerosole ungehindert verbreiten. Die Bundesregierung empfiehlt daher, regelmäßig zu lüften. Lüften senkt das Infektionsrisiko, indem es die Raumluft mit frischer Außenluft vermischt und die Konzentration der Aerosole reduziert. Wohnraumlüftungsanlagen sorgen automatisch für einen hygienischen Luftwechsel. Sie führen die belastete Raumluft zuverlässig nach draußen ab und leiten gefilterte Frischluft ins Haus.

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Initiative Gute Luft

In den Verbänden BDH, FGK und IGDWL haben sich führende Hersteller der Klima- und Lüftungswirtschaft zusammengeschlossen

Ob Zuhause, im Büro oder im Klassenzimmer: Regelmäßig für frische Luft zu sorgen, ist wichtig für unsere Gesundheit. Denn ohne stetigen Luftaustausch können sich Krankheitserreger ungehindert im Raum verbreiten. Das geschieht über sogenannte Aerosole, winzige Partikel, die wir beim Sprechen, Husten, Singen oder Atmen ausscheiden. „Unter Laborbedingungen wurde festgestellt, dass vermehrungsfähige Viren in luftgetragenen Partikeln bis zu drei Stunden nach der Freisetzung nachweisbar sind“, besagt eine Stellungnahme der Kommission Innenraumlufthygiene am Umweltbundesamt. Je mehr Menschen sich im Raum aufhalten, desto höher sei die Gefahr, sich zu infizieren und umso wichtiger wird das Thema Lüften. Die AHA-Regel wurde laut Bundesministerium für Arbeit und Soziales deshalb um ein „L“ für Lüften ergänzt.

Foto: fizkes/Adobe Stock/Initiative Gute Luft

Lüften senkt das Ansteckungsrisiko

Eine der effektivsten Methoden, um eventuell virustragende Aerosole aus dem Raum zu entfernen, ist eine möglichst hohe Frischluftzufuhr, so das Umweltbundesamt. „Gutes und ständiges Lüften schützt die Gesundheit“, erklärt auch Björn Böhning, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Rahmen der Empfehlungen der Bundesregierung zum infektionsschutzgerechten Lüften. Empfohlen wird zwei- bis drei Mal am Tag das Querlüften (Durchzug), je fünf Minuten lang. So ist es möglich, die Raumluft vollständig auszutauschen. In luftdichten, gedämmten Neubauten und sanierten Wohngebäuden müsste man jedoch alle zwei Stunden querlüften, um ein gesundes Raumklima zu erhalten. Deshalb ist die Installation einer kontrollierten Wohnraumlüftung erforderlich.

Rund um die Uhr frische Luft mit Wohnraumlüftungsanlagen

Eine intelligente Haustechnik hilft uns zuverlässig dabei, die Virenlast in Innenräumen deutlich zu reduzieren. „Wohnungslüftungsanlagen leiten die verbrauchte Raumluft kontinuierlich nach draußen und führen frische Luft zu. Durch den permanenten Luftaustausch wird das sonst per Hand erforderliche Fensterlüften überflüssig, der Verdünnungseffekt senkt die Belastung an möglicherweise vorhandenen Viren pro Kubikmeter Raumluft und die mit CO2 und Aerosolen belastete Luft wird automatisch abgeführt,“ erklärt Barbara Kaiser, verantwortlich im BDH für die Fachabteilung Wohnungslüftung. Getrennte Lüftungsleitungen oder ein reversierbarer Betrieb der Ventilatoreinheit (Push-Pull-Geräte) stellen dabei sicher, dass keinerlei Schadstoffe von der Ab- auf die Zuluft übertragen werden. Zudem wird die frische Luft durch einen Filter im Lüftungsgerät geführt, sodass keine Fremdstoffe ins Haus gelangen. Die gewünschte Luftmenge kann dabei individuell eingestellt werden – je nach dem, wie viele Personen sich gerade im Raum aufhalten.

Alles rund um Wohnraumlüftung und Fördermöglichkeiten

Erfahren Sie mehr über die moderne Wohnraumlüftung und profitieren Sie von den staatlichen Fördermöglichkeiten im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude. Bei der Initiative Gute Luft unter www.wohnungs-lueftung.de finden Sie Infomaterial, Checklisten und wöchentlich neue Beiträge.

Initiatoren und Träger dieses neuen Verbraucherportals sind die renommiertesten Verbände in der Lüftungsbranche: BDH (Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e.V.), FGK (Fachverband Gebäude-Klima e.V.) sowie IGDWL (Verband der Interessensgemeinschaft Dezentrale Wohnungslüftung e.V.).

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