Bad in Beton-Optik

Wie Sie den grauen Alltag in stylischem Ambiente erleben können, zeigt diese Badgestaltung. Hier wirken Wand und Boden in eleganter Beton-Spachteltechnik.

Schritt 1 – Spachtelmasse einfärben

Mit einem Flüssigpigment lässt sich die Spachtelmasse individuell einfärben. 100 ml pro Gebinde ergeben eine 4-prozentige Einfärbung. Hier hatte …

Schritt 2 – Pigment mit Wasser vermischen

… man mit Schwarzpigment eine 4-prozentige Grauabtönung erzielt. Das Pigment wird zuerst in die vorgegebene Menge Wasser eingefüllt.

Schritt 3 – Grundspachtel hinzugeben

Dann schüttet man den Grundspachtel langsam und kontinuierlich in den Wassereimer ein und mischt zugleich alles gut per Rührgerät auf.

Schritt 4 – Mischen wiederholen

Nach dem ersten Mischvorgang die Masse ein paar Minuten stehen lassen, dann noch einmal durchquirlen. Es sollten keine Trockennester übrig bleiben.

Schritt 5 – Material auf Gipskartonflächen aufziehen

Mit einer Traufel kann nun das Material auf die zuvor grundierte Gipskartonfläche aufgezogen werden. Die weißen Spachtelstellen werden dabei schon im ersten Durchgang gut abgedeckt. Ein Egalisierungsanstrich zuvor ist also nicht erforderlich.

Schritt 6 -Material vollständig aufziehen

So arbeitet man sich über die ganze Wand weiter. Wichtig dabei: Immer nass in nass arbeiten und möglichst gleichmäßig dünn(max. 2 mm) und gratfrei bleiben.

Schritt 7 – Zweiter Auftrag

Nach etwa einer halben Stunde erfolgt der zweite Auftrag. Bei größeren Flächen kann man parallel zum ersten Auftrag mit dem zweiten beginnen.

Schritt 8 – Verpressen

Und dann geht es auch gleich ans Verpressen. Durch das Verdichten entsteht der Glanz und resultiert die Endfestigkeit der Beschichtung.

Schritt 9 – Boden vorbereiten

Während die gespachtelten und verpressten Wände austrocknen, bereitet man schon den Boden vor. Je nach dessen Zustand kann auch ein Abschleifen erforderlich sein.

Schritt 10 – Grundierung beginnen

Aus dem hintersten Eck heraus – oder wie hier von hinten aus der Duschnische – beginnt der Grundiervorgang des Rohbodens.

Schritt 11 – Boden gleichmäßig abrollen

In einem Arbeitsgang arbeitet man sich dann bis in den Hauptraum vor und rollt den zuvor entstaubten Boden – hier ein Trockenestreich – gleichmäßig ab.

Schritt 12 – Bodenfläche spachteln

 Ebenso wieder ganz hinten beginnend folgt nun die Spachtelung der Bodenfläche. Das cremige Material lässt sich gut verteilen und unter leichtem Druck abziehen.

Schritt 13 – Badboden durchspachteln

Aus der Dusche heraus wird der eigentliche Badboden in einem Zug durchgespachtelt. Mit der Masse lassen sich auch kleine Unebenheiten ausgleichen. Der Auftrag sollte jedoch zwei Millimeter Schichtdicke nicht überschreiten.

Schritt 14 – Zweiter Auftrag

Zweiter Auftrag wie an der Wand. Zu zweit ist das Verteilen und Verpressen deutlich besser und zeitsparender zu bewerkstelligen.

Schritt 15 – Trocknen

Und so arbeitet man sich schließlich aus dem Raum hinaus. Der Trockungsvorgang bis zum nachfolgenden Versiegeln dauert dann mindestens 24 Stunden.

Schritt 16 – Imprägnierung

Die Imprägnierung wird am einfachsten mit einer Fellrolle aufgetragen. Dabei die Bahnen nass in nass ineinanderlaufen lassen.

Schritt 17 – Boden imprägnieren

Hier sieht man gut, wie aus der Dusche heraus der Boden bearbeitet wird. Nach 24 Stunden ist auch die Wand ausreichend ausgetrocknet, …

Schritt 18 – Wand imprägnieren

 … sodass auch hier parallel zum Boden die Imprägnierung aufgetragen werden kann. Anschließend kann alles in Ruhe trocknen.

Weitere Informationen

Beton-Spachtelung, Bezeichnung Belimago Loft angeboten von www.acoplan.de.

Flexible, mineralische 1 K-Dichtschlämme Aquamat Monoelastic bietet www.isomat.at.

Essence Einhand-Wannenbatterie zur Bodenmontage, Essence 2-Loch-Wand-Waschtischbatterie, Edelstahl Supersteel sowie Grohtherm SmartControl Thermostat mit 2 Absperrventilen, Handbrause und Deckenkopfbrause von www.grohe.de.

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