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Moderne Dämmstoffe

24.10.2012

Zukunftsschaum: Nachwachsend und kompostierbar
Die Synbra Gruppe (NL), zu der auch das Unternehmen Iso Bouw gehört, betreibt europaweit 30 Produktionsstätten, in denen Dämmstoffe für den Hochbau, aber auch Verpackungsmaterialien produziert werden.

Momentan finden Feldversuche für den Einsatz eines biologischen Schaumstoffs im Baubereich statt. Sobald die bauaufsichtliche Zulassung für Deutschland erfolgt ist (vorausssichtlich 2013), wird Iso Bouw die biologische Alternative zu EPS (Polystyrol) bundesweit vermarkten.

Bio Foam besteht aus polymerisierter Milchsäure (PLA oder Polylactide). Dahinter verbirgt sich eine Rezeptur von links- und rechtsdrehenden Milchsäuren. Gewonnen werden kann dieser Stoff aus Zucker oder Mais. Synbra verwendet ausschließlich reine, gentechnisch nicht manipulierte Stoffe. Die Polymerisation findet bei Synbra in Etten-Leur statt.

Bio Foam wurde als weltweit erstem Hartschaum-Dämmstoff das „Cradle to cradle“-Zertifikat („von der Wiege zur Wiege“ statt „von der Wiege zur Bahre“) verliehen, das einen Endloskreislauf ohne Qualitätsverlust bescheinigt und für Recycling, Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung steht. www.isobouw.de

Dämmen mit Holzweichfasern (HWF)
Es ist in den Köpfen vieler Endverbraucher angekommen, dass Wohlfühlen auch mit den verwendeten Baustoffen zusammenhängt, dass ökologisch wertvolle Materialien gesundes Wohnen ermöglichen und die Umwelt nachhaltig schonen.

Kriterien wie Herkunft des Baumaterials, geringer Primärenergie­bedarf, gesundheitliche Unbedenklichkeit, bedarfsgerechte Nutzungsdauer und Recycelbarkeit haben einen immer stärkeren Einfluss auf die Wahl, wie und womit gedämmt wird. So ist es nicht verwunderlich, dass Bauherren und Verarbeiter immer häufiger zu natürlichen Dämmstoffen greifen, insbesondere zu Holzfaserdämmstoffen.

Kronitherm flex beispielsweise wurde speziell für die Gefachdämmung von Dächern, Wänden und Decken konzipiert und eignet sich besonders für die wärmebrückenfreie Aufdachdämmung. Ob bei energetischer Sanierung, Modernisierung, Aufstockung oder bei einem Neubau – mit solchen Holzweichfaserprodukten ist eine umweltschonende und zukunftsweisende Bauweise garantiert, die gesundes Wohnen und effektives Energiesparen ermöglicht.

Verarbeitungsvorteile sind beispielsweise die gute Setzungssicherheit, die hohen Klemmweiten, die Hautfreundlichkeit und das schnelle Verlegen. Ebenso punkten HWF-Elemente mit Diffusionsoffenheit, Wärmespeicherfähigkeit und Schallabsorption. www.kronoply.com

Dicht und dennoch diffusionsfähig
Ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) ist stets eine Kombination abgestimmter Einzelprodukte. Entscheidend sind drei Aspekte: Welche Dämmplatte wählt man? Wie befestigt man sie? Und welcher Oberputz wird aufgebracht?

Durchdachte Komplettlösungen sind dann gefragt, wie zum Beispiel die Superdämmfassade von Baumit mit atmungsaktiver Dämmschicht, Verdübelung mit Klebeankern und Nanopor-Oberputz.

Besonderheit: Da die Dämmplatten mit einer Vielzahl an winzigen, zwei bis drei Millimeter großen Löchern versehen sind, kann die Luftfeuchtigkeit des Raums nach außen entweichen. So erzielt man trotz einer dichten Dämmhülle ein positives Raumklima.

Die Dämmung bildet also keine Diffusionssperre. Und: Die Dübelanker bilden keine Durchdringungen der Dämmschicht (und damit keine Wärmebrücken) und zeichnen sich im fertigen Fassadenbild auch nicht unschön ab. Sie werden vorab im Mauerwerk befestigt. www.baumit.de

Auch Polystyrol wird schlanker
Trotz geringerer Dämmstoffdicke ist es gelungen, die Wärmeleitfähigkeit von EPS-Dämmplatten (aus expandiertem Polystyrol-Hartschaum) noch weiter auf die aktuelle Wärmeleitzahl von 032 zu reduzieren.

Ergebnis: Eine bis um 20 Prozent höhere Dämmleistung der noch schmaleren grauen  Platten und somit noch mehr Planungsfreiheit und Gestaltungsspielraum. Mit dünneren Platten jetzt also besser dämmen! www.schwenk-daemmtechnik.de/neowall

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