Wärmepumpe nachrüsten und 2023 Kosten sparen

Wärmepumpe nachrüsten

Sie suchen eine günstige Heizung zum Nachrüsten für ihren Altbau? Mit niedrigen Betriebskosten und einer effizienten Art der Gebäudeheizung? Dann schauen Sie sich die Wärmepumpe an. Damit zapfen Sie quasi die Energie der Luft, der Erde und des Grundwassers an. Wenn Sie mit einer Wärmepumpe nachrüsten machen Sie sich unabhängig von fossilen Brennstoffen wie Öl und Gas. Und die Technik ist nicht nur im Neubau einsetzbar. Auch beim sanierten Altbau kann sie ihre Vorteile ausspielen. Wir verraten, wie das geht und wie Sie die Wärmepumpe nachrüsten.

Welche Heizung ab 2025?

Fossile Energieträger wie Öl und Gas haben sowohl bei der Strom- als auch bei der Wärmeproduktion langfristig ausgedient. Denn nicht nur aufgrund der steigenden Heizkosten wollen viele Verbraucher*Innen derzeit weg vom Gas. Auch der Aspekt der Umweltverträglichkeit sowie das drohende Verbot von Gasheizungen ab 2025 sind Gründe für den Wechsel. Doch welches ist nun das passende Heizungssystem zum Nachrüsten für die eigenen vier Wände? Dies wird bei Neu- und Altbauten von den technischen Rahmenbedingungen und den gesetzlichen Vorgaben bestimmt. Zudem müssen alle Hausbesitzer*innen zusätzlich die individuellen sachlichen, finanziellen, ökologischen und emotionalen Faktoren für sich abwägen.

Wichtig ist, dass das Heizsystem zu den Komfort-Vorstellungen und den Nutzungsgewohnheit seiner Bewohner*innen passt. In diesem Text soll es hauptsächlich um Wärmepumpen gehen und wie Sie eine Wärmepumpe nachrüsten. Doch welche Optionen haben Sie beim Heizen sonst noch? Neben Heizen mit Strom gibt es eine ganze Reihe anderer Heizmöglichkeiten:

  • Holzheizung: Wer einen umweltfreundlichen, erneuerbaren und preisgünstigen Energieträger wünscht, der CO2-neutral verbrennt, kann sich für eine Holzheizung entscheiden. Vorausgesetzt der Brennstoff stammt aus heimischem Bestand.
  • BHKW: ein Blockheizkraftwerk erzeugt gleichzeitig Wärme und Strom. Der meist mit Gas betriebener Motor treibt dabei einen Stromerzeuger an und die dabei entstehende Abwärme kann zum Heizen genutzt werden. Als Brennstoff können auch regenerative Energien (z.B. Biogas) zum Einsatz kommen
  • Solarthermie: Als Sonnenfänger sind auf den meisten Hausdächern die rechteckigen Flachkollektoren zu sehen – meist als Ergänzung zu einem fossilen Heizsystem. Optisch deutlich attraktiver sind sogenannte Indachanlagen, welche in die Dachhaut integriert sind.

Kann man Gasheizung durch Wärmepumpe ersetzen?

Ja, eine Umrüstung von der Gasheizung auf die weit umweltfreundlichere Heiztechnik ist durchaus möglich und gesetzlich auch erwünscht. Fürs Wärmepumpe nachrüsten gibt es sogar spezielle Förderungen. Beim Wärmepumpe nachrüsten sind allerdings einige Punkte zu beachten, um sie effizient mit dem Heizkörper zu kombinieren. Hierzu gehört, dass diese Heiztechnik niedrige Vorlauftemperaturen braucht.

Des Weiteren muss das Haus eine hohe Dämmqualität aufweisen und die vorhandenen Heizkörper müssen zur Wärmepumpe passen. In Frage kommen dafür in der Regel Fußbodenheizungen und spezielle Flächenheizungen.

Wie funktioniert die Wärmepumpenheizung?

Wenn Sie eine Wärmepumpe nachrüsten bezieht diese die Heizenergie nicht wie eine herkömmliche Heizung aus einem Brennstoff wie Holz, Heizöl oder Gas. Sondern sie nutzt die Umgebungsluft, das Erdreich oder das Grundwasser als Energiequelle. Bei allen Varianten herrscht das gleiche Grundprinzip. Ein spezielles Kältemittel, zum Beispiel Propan, wechselt dabei den Aggregatzustand. Zunächst von flüssig zu gasförmig und dann wieder zu flüssig.

Aber der Reihe nach: Im Verdampfer findet eine Übergabe von Umweltwärme (Luftwärme, Erdwärme, Wasserwärme) an das unter niedrigem Druck stehende Kältemittel statt. Dabei wird das flüssige Kältemittel gasförmig. Im nachfolgenden Verdichter findet eine Komprimierung des gasförmigen Kältemittels statt. Dadurch wird es heiß. Für die Funktion des Verdichters ist Strom notwendig.

Im Kondensator wird die im Verdichter gewonnene Wärme an das Wasser des Heizkreislaufs abgegeben. Das aus den Heizkörpern oder den Flächenheizungen zurücklaufende kältere Heizwasser kühlt das Kältemittel. Anschließend wird es erneut flüssig und fließt zum Expansionsventil. Dort reduziert sich der Flüssigkeitsdruck. Das Kältemittel kühlt sehr stark ab und fließt anschließend wieder in den Verdampfer. Eine neue Runde im Kreislauf der Wärmeerzeugung beginnt.

Die zugeführte Umweltenergie stammt bei der Luft-Wasser-Wärmepumpe aus der Umgebungsluft. Die Sole Wasser-Wärmepumpe nutzt die Erdwärme zum Heizen. Um an die Erdwärme zu gelangen, gibt es folgende Möglichkeiten: Erdwärmekollektoren (Verlegung unter der Erdoberfläche) oder Erdwärmesonden (Erdbohrung). Die Warmwasser-Wärmepumpe, auch Brauchwasser-Wärmepumpe genannt, gewinnt den Wärmebedarf meist aus dem Grundwasser über Förder- und Schluckbrunnen.

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Sie wollen eine Wärmepumpe nachrüsten? Hier ist das Funktionsprinzip anschaulich dargestellt. Bild: BWP e.V.

Für wen lohnt sich eine Wärmepumpe?

Die Anlagen machen nur in modernen Gebäuden mit guter Dämmung und niedriger Heizungsvorlauftemperatur Sinn. Das schließt in der Regel Neubauten oder sanierte Altbauten ein. Damit sich das Wärmepumpe nachrüsten lohnt, sollten die Bedingungen vor Ort unbedingt stimmen. Nur so lässt sich mit dem neuen Heizungssystem effizient und umweltschonend heizen.

Denn ihr großes Plus spielt das umweltschonende Heizsystem beim CO2-Ausstoß aus. Anders als die Gasheizung nutzt sie Umweltenergie zur Wärmeerzeugung. Somit ist sie eine sehr umweltfreundliche Heizung. Während Ihre Gasheizung mit Brennwerttechnik rund 250 g CO2 pro kWh ausstößt, sind es nur 150 g pro Kilowattstunde wenn Sie Ihre Heizung durch eine Wärmepumpe nachrüsten. Noch umweltfreundlicher wird es in Kombination mit einer Photovoltaikanlage (PV-Anlage). Somit decken Sie einen Teil des Strombedarfs mit Solarstrom und machen sich unabhängiger vom Energieversorger.

Welche Heizung lohnt sich langfristig?

Betrieb im Neubau als Nachrüstung: 2021 betrug der Anteil der Wärmepumpe als primäre Heizungsanlage im Neubau knapp über 50 Prozent. Der Trend hin zu dieser Heizalternative setzt sich seit zehn Jahren kontinuierlich fort. Sowohl in Einfamilienhäusern als auch Mehrfamilienhäusern greifen immer mehr Menschen darauf zurück. In Kombination mit anderen regenerativen Energieträgern machen sich Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer zunehmend unabhängiger von steigenden Kosten für Wärme.

Da auch ein wenige Jahre alter Neubau im Vergleich zum Altbau deutlich besser gedämmt ist, ergeben sich hier die größten Wirkungsgrade wenn ihn Sie mit einer Wärmepumpe nachrüsten. Neben der Beheizung können Sie die Anlage zudem als Kühlung im Sommer oder zur Aufbereitung von Warmwasser im Winter nutzen. Hier finden Sie die passende Wärmepumpe für Ihren Neubau.

Welche Heizung für die Zukunft im Altbau?

Betrieb im sanierten Altbau: Lange galt die Ökotechnik Wärmepumpe nur in Neubauten als rentabel. Nun entdecken auch immer mehr Altbaubesitzer die sparsame und klimafreundliche Heiztechnik. Voraussetzung zum Wärmepumpe nachrüsten ist ein gut gedämmtes Gebäude. Besonders effizient ist die Wärmepumpe im Altbau in Kombination mit einer Fußbodenheizung. Hausbesitzer, die ihre Vorort-Bedingungen prüfen lassen wollen, erhalten vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle einen Zuschuss von bis zu 80 Prozent für das Expertenhonorar. In unserer Datenbank finden Sie auch für den sanierten Altbau das passende Modell zum Wärmepumpe nachrüsten.

Welche Heizung bei schlechter Dämmung?

Betrieb im unsanierten Altbau: In der Regel empfiehlt sich das Wärmepumpe nachrüsten vor allem bei sanierten Altbauten. Doch nicht immer sind auch die finanziellen Mittel für eine umfassende energetische Sanierung vorhanden. Wie und welches Modell auch bei unsanierten Gebäuden im Bestand sinnvoll ist, sollten Besitzer*Innen möglichst mittels einer eingehenden Fachberatung ergründen lassen. Wichtig für einen effizienten Betrieb ist in jedem Fall, dass das Gebäude über eine entsprechende Dämmung verfügt.

Alternativ ist eine Hybridheizung als Lösung denkbar, bei der man die umweltfreundliche Heiztechnik zum Beispiel mit einer Solaranlage kombiniert und so eine schlechte Dämmung ausgleicht. Bei einer höheren Heizlast empfiehlt sich die Kombination mit einem Brennwertkessel. Für alle, die eine dieser Varianten suchen, haben wir in unserer Datenbank entsprechende Modelle aufgelistet. Hier finden Sie die für Ihre Bedürfnisse passende Lösung.

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Wärmepumpe nachrüsten im Altbau. Bild: BWP.

Wann lohnt sich eine Wärmepumpe nicht?

Grundsätzlich ist der Einsatz einer Wärmepumpenheizung bei fast allen Gebäudetypen möglich. Das gilt für den hochenergieeffizienten Neubau bis hin zum energetisch sanierten Einfamilienhaus. Auch bei einem unsanierten Gebäude ist das Wärmepumpe Nachrüsten im Vergleich zur Gasheizung die sinnvollere Lösung. Und das nicht zuletzt aufgrund der stetig steigenden Preise für Gas.

Was kostet die Umstellung von Gas auf Wärmepumpe?

Eine Wärmepumpe nachrüsten bietet erwiesenermaßen eine ganze Reihe an Vorteilen. Sie sollten sich aber darüber im Klaren sein, dass beim Wärmepumpe nachrüsten zusätzliche Kosten auf Sie zukommen. Bei der Sole-Wasser- und der Wasser Wasser Wärmepumpe betrifft das die Kosten für die Bohrung. Hinzu kommt das Einholen einer nötigen Genehmigung. Denn Bohrungen müssen Sie laut Wasserhaushaltsgesetz und Bundesbergbaugesetz melden. Dabei sind gleich zwei Brunnenbohrungen notwendig: ein Förderbrunnen, auch genannt Saugbrunnen sowie ein Schluckbrunnen. Die Kosten für die Bohrungen amortisieren sich jedoch. Hierzu tragen langfristig die niedrigen Heizkosten für den Betrieb sowie die finanziellen Mittel durch die Bundesförderung bei.

Wer zudem bei der Auswahl die Gegebenheiten vor Ort genau berücksichtigt, ist stets auf der sicheren Seite. Lesen Sie in der Tabelle, worauf Sie speziell bei der Planung besonders achten müssen:

Kann man Heizkörper mit Wärmepumpe betreiben?

Wärmepumpenheizungen arbeiten systembedingt mit niedrigen Vorlauftemperaturen. Die ideale Vorlauftemperatur liegt bei 35 Grad Celsius. Bei dieser Vorlauftemperatur läuft die Anlage sehr effizient. Daher benötigen Sie Flächenheizungen. Also zum Beispiel eine Fußbodenheizung oder spezielle Heizkörper. Auch bei niedrigen Vorlauf-Temperaturen sind Heizkörper also nicht aus dem Rennen. Wer bei einer Sanierung auf Niedertemperatur-Heizkörper setzt, kann auf eine Fußbodenheizung verzichten.

Das Warmwasser fungiert als sogenannter Vorlauf. Es fließt von der Wärmepumpe oder dem Heizkessel (bei Öl oder Gas) in die Räume und erwärmt diese. Als Rücklauf fungiert das erkaltete Heizwasser, wenn es die Wärme an die Räume abgegeben hat und zurückfließt.

Wie lange kann man noch mit Gas heizen?

Gasheizungen arbeiten seit Jahrzehnten zuverlässig, effizient und unkompliziert und zählen damit nach wie vor zu den beliebtesten Heizsystemen in deutschen Haushalten. Eine Gasheizung kann relativ unproblematisch und platzsparend eingebaut werden. Sie lässt sich gut mit anderen Wärmequellen (z.B. Solarthermie) kombinieren und punktet mit vergleichsweise preiswerten Anschaffungskosten (ca. 6.000 bis 10.000 Euro).

Bei einem durchschnittlichen Gaspreis von aktuell rund 34 Cent pro kWh für Neukunden (Quelle: Verivox, Stand: 28.09.2022) werden in bei einem jährlichen Verbrauch von 16.000 kWh rund 5.440 Euro fällig. Allerdings dürften Verbraucher*innen angesichts der derzeitigen Gaskrise noch mit weiteren Preissteigerungen rechnen. Hinzu kommt: die Wartung einer Gasheizung ist aufwendig und kostet 250 Euro pro Jahr. Bei alten Gasheizungen fällt zusätzlich ein Schornsteinfegerbesuch für circa 50 Euro an. Außerdem haben Sie Stromkosten von etwa 50 Euro für die Steuerung der Gasheizung zu berücksichtigen.

Derzeit unterliegen die Gaskosten hohen Preisschwankungen. Denn Erdgas ist ein fossiler Brennstoff, der vor allem aus dem Ausland importiert wird. Ab dem 01.01.2025 wird es zudem gesetzlich nicht mehr erlaubt sein, ein Gebäude nur mit Gas zu heizen. Ab dann müssen laut Gebäudeenergiegesetz mindestens 65% der Wärme aus erneuerbaren Energien stammen. Das gilt für Neubauten ebenso wie für Bestandsgebäude. Besonders vor diesem Hintergrund sollten sich Verbraucher*Innen ganz genau überlegen, ob sie in ihrem Gebäude noch einen Gas- oder Ölheizkessel einbauen möchten, um ihren Wärmebedarf zu decken.

Egal ob Gas- oder Ölheizung: mit beiden Brennstoffarten verheizen Sie fossile, nicht nachwachsende Rohstoffe. Zwar gibt es bei Gas- und Ölheizungen mittlerweile mit der Brennwerttechnik – also der Kombination von Wärmepumpe mit Gas- oder Öl-Brennwerttherme – eine effiziente Art, den Brennstoffverbrauch zu reduzieren. Aber der fossile Brennstoff bleibt.

Ein kurzer Ausflug zur Brennwerttechnik: Bei diesem Verfahren kühlt das Heizungswasser aus dem Rücklauf die Abgase der Verbrennung ab. Dabei kondensiert Wasserdampf und es kommt zur Freisetzung zusätzlicher Wärme. Diese erwärmt wiederum das Heizungswasser und entlastet so den Brenner. Das sorgt für einen sinkenden Brennstoffverbrauch.

Achtung: Bei Neubauten erfüllen Gasheizungen und Ölheizungen die Vorschriften des GEG selbst mit Brennwerttherme nicht. Sie müssen deshalb mit einer heizungsunterstützenden Solarthermie-Anlage und einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung kombiniert werden, um für Neubauten zugelassen zu werden. Jedoch kann z.B. mit einer solarunterstützten Gas-Brennwertheizung – vorausgesetzt das Haus verfügt über eine sehr gute Wärmedämmung – der von der KfW-Bank geförderte Effizienzhaus-Standard 55 erreicht werden. Das heißt, dieses Haus ist energetisch um 45 Prozent besser als der gesetzlich geforderte Mindeststandard. Für ein Effizienzhaus 40 braucht es dann aber ein regeneratives Heizsystem, bei der höchsten Stufe – 40 Plus – kommen dann noch, neben einer PV-Anlage, ein Stromspeicher und eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung hinzu.

Die Wärmepumpe nutzt dagegen Energiequellen der Umwelt zur Wärmeerzeugung. Hier gibt es keine Brennstoffe, geschweige denn fossile. Da es keine Verbrennung gibt, kommt es nicht zur Freisetzung von Abgasen. Entsprechend sinken verglichen zur Gas- Hybridheizung die Kosten generell.

Kann man Wärmepumpe nachträglich einbauen?

Wärmepumpe nachrüsten ist in der Regel kein Problem. Hierbei stehen für Hausbesitzer*innen grundsätzlich alle drei Arten der umweltfreundlichen Heiztechnik zur Verfügung. Je nach Definition nennen manche Hersteller noch eine vierte Variante – die Brauchwasser Wärmepumpe/Warmwasser Wärmepumpe. Nachfolgend stellen wir die drei gängigen Typen mit ihren Vor- und Nachteile sowie deren Voraussetzungen zum Wärmepumpe nachrüsten genauer vor.

1. Für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe benötigen Sie keine Genehmigungen von Kommune oder Landkreis – auch beim Wärmepumpe nachrüsten nicht. Die Kosten für die Erschließung der Wärmequelle sowie die Installationskosten sind gering – ebenso der Installationsaufwand. Sie ist im Vergleich zu den anderen Arten zwar nicht der Effizienz-Weltmeister. Trotz höherem Stromverbrauch steht sie aber auf der Beliebtheitstabelle der Hausbesitzer*Innen ganz oben. Das gilt auch für Nachrüstungen in Altbauten. Denn diese Variante kann in fast allen Gebäuden auch nachträglich eingebaut werden. Achten Sie allerdings darauf, dass Sie das Gerät im Keller oder in der Garage aufstellen. Denn hier saugt ein Ventilator die benötigte Außenluft ein und nutzt sie. Das dabei entstehende Geräusch des Lufteinsaugens könnte von Nachbarn als störend empfunden werden.

2. Die Erdwärmepumpe trägt den Beinamen Sole-Wasser-Wärmepumpe. Sie benötigt deutlich mehr Installationsaufwand als die Variante, welche die Außenluft als Energiequelle nutzt. Damit treibt sie die Kosten für die Anschaffung ein Stück weit in die Höhe.

Um die Erdwärme zu gewinnen, gibt es zwei Optionen: Entweder verlegen Sie einen Erdkollektor, also ein oberflächennahes Rohrsystem. Oder Sie nehmen eine Tiefenbohrung als Wärmebezugsquelle vor. Das Rohrsystem eignet sich für Häuser, bei denen eine Tiefenbohrung aus rechtlichen Gründen nicht möglich ist. Weitere Voraussetzung ist ein ausreichend großes Grundstück für die Verlegung der Rohre. Schwierig wird es also wenn Ihr Altbau in einem eng bebauten Gebiet steht. Hinzu kommt, dass eine Nachrüstung hier mit höheren Kosten zu Buche schlägt als dies bei Variante Nummer 1 der Fall ist.

Dafür steht sie in Sachen Effizienz auf Platz 2. Ein großer Vorteil bei dem Modell mit Erdsonde ist, dass selbige über eine besonders lange Lebensdauer verfügt. Und auch die Version mit Erdkollektor weist noch einen speziellen Vorteil bei den Installationskosten auf: Wer über etwas handwerkliches Geschick verfügt, braucht keinen Fachbetrieb für die Installation engagieren, sondern kann die Erdkollektoren selbst verlegen.

3. Bei einer Wasser-Wasser-Wärmepumpe zapft man das unterirdische Grundwasservorkommen an und nutzt es zur Wärmeerzeugung. Warum ist das oberflächennahe Grundwasser so ideal? Die Antwort ist einfach: die jahreszeitlichen Temperaturschwankungen sind dort unten sehr gering. Um lediglich ein Grad Celsius beeinflussen Lufttemperatur und Sonneneinstrahlung das Grundwasser. Die Temperatur des Wassers beträgt konstante 8 bis 12 Grad Celsius. Auch in extremen Wintern liefert es ausreichend Wärme, um ein Haus zu beheizen.

Für den Betrieb sind zwei Brunnenbohrungen nötig – ein eher aufwändiges Unterfangen speziell bei der Nachrüstung. Zudem sind die Bohrungen ist nicht überall erlaubt (Verbot z.B. in Wasserschutzgebieten). Durch den Förderbrunnen wird das Grundwasser nach oben gepumpt. Über den Schluckbrunnen wird es derselben Grundwasserschicht wieder zugeführt.

Die Grundwasser Wärmepumpe stellt die effizienteste ihrer Art dar. Ebenso wie die Sole Wasser Wärmepumpe greift sie auf eine ganzjährig konstante Wärmequelle zu – das reduziert die Stromkosten.

Vorteile der jeweiligen Art im Vergleich

Jahresarbeitszahl JAZ – was sagt sie aus?

Wie effizient die Wärmepumpenheizung ist, besagt die Jahresarbeitszahl (JAZ). Sie gibt die Relation zwischen erzeugter Wärme und der eingebrachten Strommenge übers Jahre gesehen an. Ein hoher Wert der Jahresarbeitszahl bedeutet also, dass bei niedrigen Stromkosten viel Energie produziert wird. Gut sind Jahresarbeitszahlen ab 4. Allerdings handelt es sich bei der Jahresarbeitszahl um individuelle Werte. Die unterschiedlichsten Faktoren beeinflussen ihn – wie zum Beispiel die klimatische Lage, das Nutzverhalten oder die Dämmqualität.

Was ist die billigste Art zu heizen?

Wenn es um die Anschaffung einer neuen Heizung geht, spielen bei vielen Bauherr*Innen die Kosten eine große Rolle. In der Tabelle geben wir einen groben Überblick zu der derzeitigen Kosten-Situation.

Was kostet Nachrüsten einer Wärmepumpe?

Die hierzulande am häufigsten verbaute Variante ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe. Sie nutzt die Außenluft zur Wärmegewinnung. Wenn Sie eine solche Wärmepumpe kaufen wollen, müssen Sie in der Regel mit Kosten zwischen 15.000 bis 25.000 Euro rechnen. Der Preis enthält alle Montagekosten und die Kosten des zusätzlichen Wärmespeichers. Durch staatliche Fördergelder senken Sie die Kosten noch weiter. Diese Art der Heizung setzt auf kostenlose Umweltenergie aus der Außenluft. So fallen nur Stromkosten für den Betrieb an.

Werfen wir einen Blick auf die Kostensituation zwischen Wärmepumpe und einer Gasheizung jeweils in einem Einfamilienhaus. Bei dieser Bewertung geht der erste Platz an die Gasheizung. Mit 6.000 bis 10.000 Euro für eine moderne Brennwert-Gasheizung ist die fossile Wärme klar billiger als eine Luft-Wasser-Wärmepumpe. Die auf den ersten Blick positive Bilanz der Gasheizung trüben dagegen weitere Kosten: für Gasanschluss, einen Speicher für Warmwasser und die Installation der Anlage.

Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen erzeugen aus einer Kilowattstunde Strom rund 4 kWh Nutzwärme. Für den bei dieser Berechnung angenommenen Verbrauch von 20.000 kWh Jahresheizwärmebedarf wären rund 5.000 kWh Strom nötig. Bei einem durchschnittlichen Wärmepumpen-Stromtarif von 0,24 Cent pro kWh würden 1.200 Euro Stromkosten pro Jahr und zusätzlich rund 200 Euro Wartung aufgerufen. Noch günstiger wird der Betrieb in Kombination mit einer Photovoltaikanlage (PV-Anlage). Somit decken Sie einen Teil des Strombedarfs ebenfalls mit Solarstrom.

Wie lange werden Wärmepumpen noch gefördert?

Als Bauherr*In oder als Sanierer*n erhalten Sie bei den Installationskosten vom Staat eine finanzielle Förderung. Im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gewährt der Staat finanzielle Hilfen. Der Bund will damit Hausbesitzer*Innen belohnen, die mit dieser Anschaffung auf erneuerbare Energien setzen. Und damit etwas für das Klima und die Umwelt tun. Steigern lässt sich die Effizienz übrigens mit einer smarten Heizungsregelung.

Um Hausbesitzer*Innen bei der Antragstellung zu unterstützen, bieten manche Hersteller hier auch einen speziellen Förderservice an.

Förderungen der KfW

Mit dem Kredit-Programm 271 fördert die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) große effiziente Wärmepumpen mit einem günstigen Kredit (aktuell ab 2,12 Prozent effektiver Jahreszins, Stand: August 2022). Bis zu 25 Millionen Euro Kreditbetrag und ein Tilgungszuschuss von bis zu 50 Prozent sind möglich. Eine besonders hohe Förderung gibt es für den Austausch alter Heizungssysteme – also fürs Wärmepumpe nachrüsten.

Das KfW-Programm 270 ist ein Förderkredit für Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien. Einschließlich der zugehörigen Kosten für Planung, Projektierung und Installation werden unter anderem Photovoltaik-Anlagen auf Dächern gefördert. Sowie die Errichtung, die Erweiterung und die Anschaffung von Anlagen nur zur Wärmeerzeugung auf Basis erneuerbarer Energien gefördert. Mit einem effektiven Jahreszins ab 2,62 Prozent gibt die staatliche Förderbank einen Kredit bis zu 50 Millionen Euro (Stand: August 2022).

Mit dem Förderkredit 272 fördert die KfW Energievorhaben. Das gilt, wenn Sie Erdwärme aus über 400 Metern Bohrtiefe erschließen und nutzen wollen. Und wenn das Thermalfluid eine Mindesttemperatur von 20 Grad Celsius beträgt. Die Förderbank gibt dann einen Kredit (ab 2,12 Prozent effektivem Jahreszins, Stand: August 2022) bis zu einem Kreditbetrag von 25 Millionen Euro. Der Tilgungszuschuss beträgt 50 Prozent.

Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) förderte ebenfalls bis zum 31.12.2020 den Einbau und das Wärmepumpe Nachrüsten. Dies geschah im Rahmen des Programms „Heizen mit Erneuerbaren Energien“. Seit dem 02.01.2021 läuft die Förderung über das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Dieses gewährt Förderungen für den Einbau Erneuerbarer Heizungssysteme im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude. Hierzu gehören auch Umfeldmaßnahmen.

Bei einem Neubau erhalten Bauherr*innen für die umweltfreundliche Heiztechnik aktuell 35 Prozent der förderfähigen Kosten. Gleiches gilt für Altbauten. Sollte eine Wärmepumpe eine bestehende Ölheizung ersetzen, übernimmt der Bund 45 Prozent der förderfähigen Kosten.

Wie sieht es mit dem Stromverbrauch aus?

Auf diese Frage gibt es keine einfache Antwort. Der Stromverbrauch hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu zählen die Abstimmung zwischen Heizungssystem und Wärmepumpe, die Gebäudedämmung und die Außentemperaturen. Nehmen Sie als grobe Faustformel an, dass rund 80 Prozent der Energie kostenlos von der Umgebungswärme kommen. Die restlichen 20 Prozent müssen als elektrischer Strom zur Verfügung stehen.

Wärmepumpe nachrüsten Keller Familie
Derzeit ist das Wärmepumpe nachrüsten besonders beliebt. Bild: globalenergysystems, pixabay

Leistungskennzahl COP – was bedeutet der Wert?

Die sogenannte Leistungszahl (Coefficient of Performance – COP) gibt einen guten Anhaltspunkt, wie der Wirkungsgrad der Wärmepumpe ist. Sie zeigt an, wie gut sich der eingesetzte Strom in Wärmeenergie umwandeln lässt. Eine Leistungszahl von beispielsweise 3 bedeutet, dass aus 1 kW Strom 3 kW Wärmeenergie erzeugt wird.

Kann ich die Wärmepumpe kombinieren?

Kombination mit Photovoltaik-Anlage: Strom ist die einzige Energie, welche die Wärmepumpe benötigt. Wenn Sie selbst Strom erzeugen wollen, ist eine Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Hausdach sehr sinnvoll. Mit Sonnenstrom von den Solarzellen heizen Besitzer*Innen zu 100 Prozent autark. Stromkosten fallen fürs Heizen dann nicht mehr an. Die umweltfreundliche Heiztechnik verbraucht in der Regel nicht den gesamten Strom. So bleibt noch einiges für andere Haushaltsgeräte über.

Kombination mit Solarthermie: Es ist nicht nur möglich, eine Wärmepumpe mit Solarthermie zu kombinieren. Eine solche Kombination ist auch sehr sinnvoll. Meist wird das von der Solarthermie-Anlage erzeugte Warmwasser in den Pufferspeicher eingespeist. An sonnigen Tagen muss die umweltfreundliche Heiztechnik so weniger bis gar nicht arbeiten. Das spart Strom für deren Betrieb.

Eine weitere Möglichkeit, das Warmwasser einer Solarthermie-Anlage zu nutzen ist eine indirekte Unterstützung der Wärmepumpe. Wenn der Pufferspeicher aufgeladen ist, kann überflüssige Wärme ins Erdreich geleitet werden. Damit kühlt die Erde nicht aus. Diese Variante ist eher beim Einsatz von Erdkollektoren mit einer Erdwärmepumpe sinnvoll.

Der richtige Standort: Wie und wo stelle ich die Wärmepumpe auf?

Das Wichtigste vorweg: Sind Sie kein Fachmann oder eine Fachfrau? Dann überlassen Sie das Wärmepumpe nachrüsten einer solchen oder einem solchen.

Bei der Luft-Wasser-Wärmepumpe haben Sie die Möglichkeit, zwischen drei Aufstellungsarten zu wählen:

  • Aufstellung im Gebäude
  • Aufstellung vor dem Gebäude
  • Aufstellung als Split-Wärmepumpe in und vor dem Haus

Favorisieren Sie den Außenbereich für die Aufstellung? Dann wählen Sie den exakten Ort sorgfältig aus. Neben den technischen Anforderungen spielen der Lärmschutz und die Optik eine entscheidende Rolle, wenn Sie Ihre Wärmepumpe nachrüsten.

Grundstücksgröße

Haben Sie um Ihr Haus wenig Land zur Verfügung, wird es schwierig, die nötigen Erdkollektoren für eine Erdwärmepumpe zu verlegen. Die idealste Lösung stellt in den häufigsten Fällen die Luft-Wasser-Wärmepumpe dar.

Steht Ihnen ein ausreichend großes Grundstück rund um Ihr Haus zur Verfügung? Dann kommen auch Erd- oder Grundwasser-Wärmepumpen infrage. Wichtig ist dabei, dass sich der Boden oder das Grundwasser für den Betrieb der Technik eignen. Fachbetriebe übernehmen die Prüfung. Bei der Tiefenbohrung wird in einer oder mehreren Bohrungen bis zu einer Tiefe von 100 Metern je eine Sonde eingebracht. Darin zirkuliert die Sole und nimmt das Temperaturniveau des Erdreichs auf. Die Sole besteht aus einer Mischung aus Salz, Wasser und Frostschutzmittel.

Achtung bei der Lautstärke

Bei Grundwasser- und bei Erdwärme-Modellen müssen Sie wegen deren Bauart keine Lärmprobleme erwarten. Sie finden in der Regel im Gebäude einen Platz. Bei Luft-Wärmepumpen sieht das anders aus. Deren Lärmemissionen erzeugen hauptsächlich große Ventilatoren, welche die Luft transportieren. Dieser Lärm stört nicht nur Nachbarn, sondern möglicherweise die Hausbesitzer*Innen selbst – trotz Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben. Durchschnittlich können Sie mit rund 50 Dezibel rechnen. Es gibt auch Geräte, die mit 30 Dezibel auskommen. Sie haben einen leisen Nachtmodus.

Wichtig ist der Abstand der Ventilatoren zum Nachbarhaus sowie schallschluckende Hecken oder andere Gewächse. Rechnen Sie mögliche Schallreflexionen von Hauswänden mit ein. Die Lärmbelastung für die Nachbarn und die Umgebung sollte so gering wie möglich sein. Planen Sie idealerweise zusammen mit einem Fachbetrieb sorgfältig den Ort der Aufstellung. Eine Veränderung des Standorts im Nachhinein ist nicht mehr so leicht möglich.

Wartung und Lebensdauer

Wärmepumpen sind langlebige Heizungen. Durchschnittlich halten sie 15 bis 20 Jahre. Unter Umständen beträgt die Lebensdauer bis zu 25 Jahre. Erdkollektoren und Sonden einer Erdwärmepumpe halten teilweise bis zu 40 Jahre. Entscheidend dabei ist eine regelmäßige Wartung der Anlage.

Die gute Nachricht vorweg: Die Wartungskosten sind geringer als bei anderen Heizungsarten. Lassen Sie einen Techniker alle ein bis zwei Jahre eine Kontrolle der mechanischen Teile sowie einen Check von Druck und Temperaturniveau und eine Dichtheitsprüfung vornehmen. Dann sind Sie auf der sicheren Seite. Für diese Arbeiten legen Sie nicht mehr als 100 Euro auf den Tisch. Dazu kommen dann noch die Arbeitsstunden sowie An- und Abfahrt.

Beachten Sie bei Luft-Wasser-Wärmepumpen, dass der Wartungsaufwand durch die notwendige regelmäßige Kontrolle des Kältemittelkreislaufs und die Säuberung des Luftfilters steigt.

Thermischen Kurzschluss vermeiden: Beachten Sie Folgendes bei der Aufstellung der Wärmepumpe im Außenbereich: sie darf die kalte Luft, die sie nach außen ausbläst, nicht wieder einsaugen. Dieser Effekt nennt sich thermischer Kurzschluss und sorgt für Effizienzverluste. Achten Sie darauf, dass die Hauptwindrichtung nicht in Richtung der Ausblasöffnung weht.

Kann eine Wärmepumpe auch im Keller stehen?

Ja, der Keller eignet sich besonders als Aufstellort für die Luft-Wasser-Wärmepumpe. Im Keller sollte der Abstand zum Pufferspeicher so gering wie möglich sein. Lange Außenleitungen erhöhen den Wärmeverlust. Wer im Keller keinen Platz findet, kann die Wärmepumpe zudem auch in der Garage oder auf dem Dachboden aufstellen.

Fazit Wärmepumpe nachrüsten

Sie wollen eine Wärmepumpe nachrüsten?! Dann haben Sie eine gute Entscheidung getroffen. Denn indem Sie eine Wärmepumpe nachrüsten, setzen Sie ein klares Zeichen gegen fossile Brennstoffe und für den Klimaschutz. Um Letzteren zu realisieren, sollten Sie den für den Betrieb nötigen Strom von einer Photovoltaik-Anlage auf dem eigenen Dach holen. Oder Sie gewinnen den Strom über eine Brennstoffzelle.

Je nachdem, welche Wärmepumpenart Sie beim Wärmepumpe nachrüsten wählen, können Sie Luft, Erdwärme oder Grundwasser anzapfen. Egal, welche der drei Energiequellen aus der Umwelt Sie anzapfen. Es ist wichtig, dass Sie auf eine Kombination aus Photovoltaik und Wärmepumpe setzen. Denn dann sind Sie bei der Heizwärme autark – und Sie schonen das Klima damit optimal.

Marktübersicht Wärmepumpen

Sie sind überzeugt und wollen eine Wärmepumpe nachrüsten? Dann finden Sie heraus, welches Modell am besten zu Ihren Bedürfnissen passt. Das geht ganz einfach mit unserem Wärmepumpenfinder. Hier haben wir eine Vielzahl an Modellen für Sie hinterlegt. So ermitteln Sie im Handumdrehen das für Sie Passende.

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