Schiebetüren: Innendesign völlig neu gedacht

Schiebetüren
Schiebetüren lassen jeden Raum neu erstrahlen. Foto: pixabay @shannonrphillips

Klare Linien, behagliches Wohngefühl und Pragmatismus: Schiebetüren sind im Trend, um die Wohnräume effizient zu nutzen. Statt schwerer Holztüren, die den Raum beim Öffnen verkleinern und viel Platz wegnehmen, sind Schiebetüren schlank, elegant und bieten unzählige Designmöglichkeiten. Wer sich dazu entscheidet, seine Immobilie auf Vordermann zu bringen, kann beim Renovieren sogar von unzähligen Bezuschussungsmöglichkeiten durch die Bundesregierung profitieren.

Minimalismus als Trend: Schiebetüren setzen klassische Akzente

Schiebetüren eignen sich nicht nur als klassische Tür, sondern können einen Raum völlig neu definieren. Einsetzen lassen sie sich beispielsweise als Raumteiler oder zum Verstecken von Schränken und Nischen.

Kreativität ohne Grenzen: die Schiebetür als Durchgangs-/Zimmertür neu gedacht

Wer tolle Ideen für den Aus- und Umbau sucht und Helligkeit bevorzugt, kommt an Glasscheiben zum Schieben oder Schiebetüren für den Innenbereich nicht vorbei. Sie sind praktisch, leicht zu integrieren und bieten vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Es gibt sie nicht nur im klassischen Holz/Holz-Look, sondern auch aus Glas und anderen Materialien.

Eine Wandpanel-Schiebetür schließt den Raum beispielsweise in wenigen Sekunden in einer gleitenden, kaum hörbaren Bewegung. Die nahezu schwebende Bewegung macht nicht nur beim Zuschauen Spaß und sorgt für Entspannung, sondern ist auch äußerst praktisch. Eine Schiebetür ragt beim Öffnen nicht unförmig in den Raum, beschädigt vielleicht durch ungestümes Öffnen Möbelstücke oder andere Deko-Elemente. Stattdessen fügt sie sich harmonisch in die Raumgestaltung ein und trennt auf Wunsch im Handumdrehen einzelne Bereiche voneinander.

Räume mit Schiebetüren völlig neu definieren

Wem eine günstige Renovierung der bestehenden Türen im Haus nicht ausreicht, gestaltet mithilfe der Schiebetüren ein völlig neues Wohnkonzept im Inneren. Da sich die Türen leicht integrieren und montieren lassen, ist das mit etwas Übung auch für weniger begabte Heimwerker kein Problem. Für die Renovierung stehen bestenfalls noch lukrative Finanzierungsmittel durch die KfW zur Verfügung, wenn dadurch eine Steigerung der Energieeffizienz erreicht wird.

Unendliche Möglichkeiten aus Glas, Kunststoff oder Holz

Eine offene Raumgestaltung in Sekundenschnelle in ein geschlossenes Design umwandeln – mit der richtigen Schiebetür gar kein Problem. Komplett geschlossen, halb geöffnet oder völlig offen – mit dem richtigen Schiebetürensystem sind der gestalterischen Freiheit keine Grenzen gesetzt.

Erhältlich sind die Schiebetüren aus lichtdurchlässigem Material (beispielsweise Glas oder Kunststoff), um die Räumlichkeiten mit maximalem Licht zu durchfluten. Wer es etwas zurückhaltender mag, kann auch mit Schiebetüren aus Holz oder Kunststoff in blickdichter Optik Raumtrennungen vornehmen.

Schiebetür als Steuersparmodell

Ideal sind die Schiebetürensysteme auch für die Trennung von privatem und geschäftlichem Raum. Wer seine Immobilie nicht nur für private Zwecke, sondern auch für seinen Beruf nutzt, braucht eine klare Unterteilung. Um die betrieblichen Ausgaben geltend machen zu können, muss eine Abtrennung zwischen privat und geschäftlich auch räumlich erfolgen.

Die Schiebetür bietet eine optimale Lösung dafür. Wenn notwendig und gewünscht, wandelt sie den Raum in einen Business-Bereich, ermöglicht es aber auch, ihn zum bestehenden privaten Raumkonzept zuzufügen. Wer besonders clever ist, kann sich für den Neubau der Immobilie sogar andere Fördermöglichkeiten (beispielsweise das Baukindergeld zur erstmaligen Wohneigentumsbildung) sichern.

Wenn der alte Schick weichen muss, bringen Schiebetüren neue Design-Impulse. Foto: pixabay @ congerdesign

Nischenlösungen mit Schiebetüren

In vielen älteren Bestandsimmobilien gibt es unzählige Nischen, die charmant aussehen, allerdings kaum Nutzen haben. Schränke lassen sich häufig nur schwer integrieren und noch dazu sind die verwinkelten Ecken häufig wahre Energiefresser.

Um diese Schwachstellen auszugleichen und den Raum möglichst effizient nutzen zu können, können die Schiebetüren als Nischenlösungen weiterhelfen. Im Zuge der Nachhaltigkeitspolitik der Bundesregierung gibt es wertvolle Tipps, wie die Außen- und Innenraumgestaltung mit neuesten Materialien erfolgen kann. Dazu gehört auch der Schutz vor kalten Ecken, um unnötiges Heizen zu vermeiden.

Wird eine Schiebetür vor die Nische gesetzt, schafft dies nicht nur eine schönere Optik. Zudem lassen sich in der Nische Regalbretter unterbringen oder der Stauraum anderweitig nutzen. Bei geschlossener Schiebetür kann die Ecke nicht weiter auskühlen und für einen erhöhten Heizbedarf im gesamten Raum sorgen.

Schiebetür-Arten: Welche Schiebetür ist die richtige?

Um die Auswahl für eine geeignete Schiebetür zu treffen, sind die persönlichen Anforderungen und Vorstellungen vom Raumkonzept ausschlaggebend. Was soll erreicht werden: Barrierefreiheit, eine möglichst große Öffnung, eine Raumtrennung oder sogar alles in einem?

Schiebetüren eignen sich wunderbar als Raumteiler und Alternative zu klassischen Türen. Sie sind platzsparend und durch ihre schlanke Silhouette fügen sie sich harmonisch in nahezu alle Raumkonzepte ein.

Es gibt diese aber auch für die Fensterfront, um beispielsweise durch das Glas maximalen Lichteinfall sowie einen atemberaubenden Blick zu ermöglichen. Wer beispielsweise die Naturvielfalt auf dem eigenen Grundstück genießen möchte, setzt auf Schiebetüren aus Glas für eine Öffnung über die gesamte Fensterfront.

Die Glasschiebetüren gibt es aber auch für den Innenraum, beispielsweise zur Abgrenzung von Küche und Esszimmer. Somit wird auf Wunsch Klarheit geschaffen und dennoch können Gäste durch das Glas am Kochen des Gastgebers teilhaben. Ideal also, für die Kombination aus Geselligkeit und dem Wunsch nach ein wenig Rückzug.

Das richtige Wunschmaterial für individuelle Wohnräume

Die Schiebetür fügt sich wie kaum eine andere Tür in das bestehende Wohnkonzept ein. Allerdings ist dafür das richtige Material entscheidend. Soll die Schiebetür farbliche Akzente setzen oder sich mit einem schlichten Weiß zurückhalten? Wird beim Material Wert auf natürliche Rohstoffe gelegt oder darf es mit Glas oder Kunststoff etwas moderner sein?

Wer individuelle Design-Vorstellungen umsetzen möchte, kann sich seine Schiebetür mit oder ohne Lasur oder Farbakzenten und zahlreichen Details gestalten. Bei hellen Wänden sorgen Schiebetüren in einer aufregenden Farbe (beispielsweise in Rot oder einem satten Grün) für einen designstarken Akzent. Soll die Schiebetür hingegen mit dem Raum verschmelzen und aus zwei Räumen ein großartiges Loft-Wohnkonzept zaubern, sind Türen aus klarem Glas oder im mit Glasoptik ideal.

Tipp: Highlights mit Griffen setzen

Eine gute Schiebetür lässt sich meist mit wenig Aufwand bewegen. Ein wenig Kraft und Fingerspitzengefühl genügen, sodass viele Schiebetüren keine Griffe benötigen. Allerdings können gerade die Griffe zu echten Design-Elementen werden. Noch dazu verbinden sie einen nützlichen Zweck: Wer die Griffe nutzt, hinterlässt auf der Schiebetürenoberfläche selbst weniger Abdrücke und hat weniger Reinigungsaufwand.

Rund oder eckig – was darf es sein?

Nicht nur bei den Schiebetüren selbst und ihrer Struktur, der Farbe und den Materialien ist Vielfalt Trumpf. Nein, auch die Griffe lassen sich individuell in das Designkonzept integrieren. Runde Griffe sind beispielsweise für spielerische Akzente besonders gut geeignet. Rechteckige Griffe unterstreichen die klaren Linien und sorgen für mehr Struktur. Bestenfalls verfüg der Griff über eine selbstschließende Abdeckung, sodass sich bei Nichtgebrauch kein Staub ansammelt.

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