Mietkälte: Klimagerät, Splitgerät und Kaltwassersatz mieten bei der Renovierung

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Mietkälte kommt bei Renovierungsmaßnahmen immer häufiger zum Einsatz. Gerade in hochwertigen Wohnungen, Gewerbeimmobilien, Büros und Industrieobjekten muss immer ausreichend Kühlung vorhanden sein. Bestehende Klimageräte werden in diesen Gebäuden immer häufiger gegen moderne und energieeffizientere Kältemaschinen ausgetauscht. Und im Zuge der Sanierung von Objekten werden die langen Lieferzeiten einem neuen Kaltwassersatz mit einem Kaltwassersatz zum Mieten überbrückt. 

Kleine Kälteanlagen für Wohnungen und Büros

Während mobile Monoblockgeräte mit relativ wenig Aufwand einfach aufgestellt werden können, bedarf es baulicher Eingriffe um größere, dafür zumeist deutlich effektivere Splitgeräte übergangsweise zu installieren. Beim Umbau bei hochsommerlichen Temperaturen kann man entsprechende mobile Klimageräte auch tage- oder wochenweise mieten. Während einer Hitzewelle können die Bewohner so kurzfristig besser schlafen, im Homeoffice oder Büro angenehmer arbeiten oder auf Baustellen mögliche hitzebedingte Unterbrechungen des Bau- oder Sanierungsvorhabens vermeiden, ehe die Temperaturen zu extrem werden.

Funktionsweise der mobilen Klimageräte

In ihrer Grundfunktion gleichen Klimageräte, egal ob mobil oder fest installiert, der eines Kühlschranks. Warme Raumluft wird in das Gerät gesogen, strömt dort über einen Wärmeübertrager und gibt die aufgenommene thermische Energie an ein entsprechendes Kühlmedium. Die Raumluft strömt abgekühlt zurück und das erwärmte Kühlmittel ändert seinen Aggregatzustand, es verdampft und strömt zu einem Verdichter, der den Druck des erwärmten Dampfes erhöht. Im letzten Schritt passiert der Kühlmitteldampf einen weiteren Wärmeübertrager, den Verflüssiger. Hier gibt der Dampf die gespeicherte Wärme and die Außenluft ab und wird wieder flüssig, er fließt zurück und der Zyklus beginnt erneut.

Für die meisten Anwendungszwecke sind Monoblock- oder Splitgeräte ausreichend. Im gewerblichen Bereich wird ab einer gewissen Kälteleistung ein Kaltwassersatz benötigt. Ein Klimagerät, das typischerweise an einen Wasserkreislauf angeschlossen wird, in dem 6 bis 7 Grad Celsius kaltes Wasser, angetrieben von einer Pumpe, zirkuliert und Wärme aus Räumen oder Prozessen abführt.

Gerade für Mietwohnungen sind Monoblockgeräte meist die einfachste Lösung. Sie sind vergleichsweise günstig in der Anschaffung, benötigen keinen Fachbetrieb zur Aufstellung und erfordern keine Aufstellgenehmigung. Für gewöhnlich gibt es zwei Varianten dieser Klimageräte, mit oder ohne Abluftschlauch.

Verfügt die Anlage über keinen Schlauch und somit keine Möglichkeit, die erwärmte Luft aus dem Raum zu befördern, gleicht sie eher einem Umluftsystem. Es wird zwar ein gewisser Kühleffekt erreicht, dieser ist jedoch maßgeblich dem kühlen Luftzug des Geräts zu verdanken, die tatsächliche Temperatursenkung ist durch die warme Abluft nicht sonderlich hoch. Gemessen an den Betriebskosten ist diese Variante eigentlich nur zu empfehlen, wenn es keinerlei andere Möglichkeit gibt.

Mobile Klimageräte mit Schlauch sind insgesamt die günstigsten Vertreter der Klimaanlagen. Sie saugen Luft aus dem Raum an, entziehen ihr Wärme und blasen diese dann über einen Schlauch nach draußen. Die Kühlleistung ist deutlich höher als bei Umluftanlangen und reicht für gewöhnlich aus, um Räume mit einer Fläche von 20 bis etwa 30 Quadratmeter angenehm zu temperieren. Neben konventionellen Fenstern ist der Abluftschlauch des Klimageräts auch für die Anbringung an Dachfenstern geeignet. Um eine möglichst hohe Effizienz zu erreichen, sollten Nutzer die Schlauch-Durchführung allerdings mit einer speziell dafür vorgesehenen Folie abdichten. Andernfalls strömt auch hier warme Luft zurück nach innen und das Klimagerät muss mehr leisten. Nachteilig sind ein relativ hoher Stromverbrauch (gemessen an der effektiven Leistung), dass die Anlagen im Betrieb hörbar laut sind und Anlage und Abluftschlauch ihren Einsatzort nicht unbedingt verschönern.

Sofern nur kleinere Räume gekühlt werden sollen, kann die Leistung dieser Geräte schon ausreichen, um eine deutliche Verbesserung des Klimas zu erreichen. Möchte man niedrigere Temperaturen oder gleich mehrere Zimmer mit kühler Luft versorgen, kommt man an Klimageräten mit Split-Technik kaum noch vorbei. Wegen dem günstigen Mietkälte-Preis und dem schnellen Auf- und Abbau sind diese Geräte bei kleinen Renovierungen häufig die Erste Wahl. 

Split-Klimageräte zum Mieten für mittelgroße Projekte

Die Mobilen Klima-Split-Geräte verfügen über eine höhere Kühlleistung und sind gleichzeitig effizient im Betrieb. Die Systeme bestehen aus mindestens zwei Einheiten, auf die Hersteller die Komponenten der Kältetechnik aufgeteilt haben. Während die Inneneinheit des Klimageräts leise an der Wand im Wohnbereich arbeitet, sitzt die Außeneinheit auf dem Dach, kann an der Fassade angebracht oder auf einem Sockel vor dem Haus positioniert werden. Beide Geräte sind mit Kältemittelleitungen verbunden und meist fest eingebaut, es gibt aber auch hier mobile Varianten. Man sollte grundsätzlich versuchen, die Außeneinheit möglichst außerhalb der Sonne zu positionieren, um zusätzlich Energie zu sparen. Im Schatten arbeiten die Anlagen zumeist noch effizienter.

Gute Kühlleistung schnell installiert

Gerade beim Bauen, Sanieren, Umbauen oder Fassadensanieren werden solche Anlage oft genutzt. Die alten, sehr energieintensiven Klima-Splitgeräte die teilweise mit klimaschädlichen Kühlmitteln gefüllt sind, lassen viele Unternehmen ein neues Klimagerät installieren. In der Übergangsphase kommt sehr oft Mietkälte zum Einsatz

Moderne Klimaanlagen, vor allem Splitgeräte und die größeren Kaltwassersätze, sind inzwischen deutlich sparsamer und effektiver geworden. Die Verwendung moderner Kühlmittel, energieeffiziente Maschinen und gleichzeitig Strom aus erneuerbaren Energien machen Klimageräte heute deutlich weniger umweltschädlich als noch vor einigen Jahren. Auch im Stromverbrauch sind die Geräte sparsamer geworden.

Für die temporäre Lösung in der Bauphase kann man Klimageräte in diversen Größen einfach kurzfristig mieten. In der Regel werden die Geräte direkt geliefert und der Anbieter kümmert sich, abhängig von der Größe, auch um die Aufstellung des Geräts.

Kaltwassersatz mieten im gewerblichen Bereich

Ab einem gewissen Kältebedarf sollte man einen Kaltwassersatz mieten zur Übergangsversorgung in der Bauphase. Gerade bei Umbauten im Bestand ist es häufig nötig, den bestehenden Kaltwassersatz für die Zeit des Umbaus außer Betrieb zu nehmen oder ganz auszutauschen. Hier ist der Einsatz von Mietkälte häufig die beste und einzige Lösung, den Ausfall der Anlagen zu kompensieren. Einer der größten Vorteile von einem Kaltwassersatz ist die modulare Bauweise, die sich ideal für den Transport und die Einbindung in bestehende Systeme eignet. Die Kältetechnik des Kaltwassersatzes ist weitestgehend vormontiert und abgesehen von den Anschlüssen vor Ort muss an der Anlange nach Inbetriebnahme nur der Regelbetrieb gewährleistet werden. Den Anschluss an das bestehende Rohrsystem könnte auch ein örtlicher Installationsbetrieb vornehmen, möglicherweise sogar hauseigene Techniker. Der große Vorteil der Mietkälte ist hier offensichtlich, die Geräte werden geliefert und in Betrieb genommen und der Mieter kann sich ganz auf die laufenden Bauarbeiten fokussieren.

Grundsätzlich hat die Mietkälte bei Renovierungsarbeiten mehr Vorteile als Nachteile. Die größten Pluspunkte sind sicher die Flexibilität und kurzfristige Verfügbarkeit der Anlagen. Der Vermieter übernimmt die Betreiberpflichten und sorgt dafür, dass die Klimageräte entsprechend der gewünschten Vorstellungen des Kunden laufen. Lieferung und Abholung sind bei der Mietkälte im Service inbegriffen. Selbst größere Kaltwassersätze sind in der Regel kein Problem. Nachteilig sind die höheren Kosten, gerade auf längere Sicht oder bei sehr langwierigen Projekten kann es Sinn machen, die entsprechenden Klimageräte zu kaufen. Grundsätzlich sind die Preise der meisten Mietkälte Anbieter jedoch ihrem Service und der Qualität ihrer Technik angemessen. Vergleichen sollte man in der Regel dennoch und mehr als ein Angebot schadet für gewöhnlich selten.   

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