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Mit Beleuchtung eine angenehme Wohnatmosphäre schaffen

21.10.2016

Gerade in der kalten und dunklen Jahreszeit kann Licht eine warme und gemütliche Atmosphäre schaffen. Lampen und Leuchten als Lichtquellen sind ein wichtiger Faktor dafür, ob sich der Mensch in seiner heimischen Umgebung wohl fühlt. Doch auch das Licht, welches sie aussenden, spielt eine große Rolle. Mit Beleuchtung lassen sich Räume gestalten und Stimmungen kreieren. Der schöne Schein ist maßgeblich für eine wohlige Wohnatmosphäre verantwortlich.



Foto: pixabay-1306311

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Mit Licht Strukturen schaffen

Um es sich in einem Zuhause wohnlich zu machen, braucht es mehr als eine oder mehrere Lampen. Die Beleuchtung in Haus oder Wohnung muss viele Aufgaben erfüllen. Sie muss jedem einzelnen Raum Struktur geben, die sich eng an dessen Funktion orientiert. Für die verschiedenen Zimmer sollte es deshalb vor dem Kauf von Lampen und Leuchten ein Lichtkonzept geben. Geklärt werden muss dafür zunächst, welches Licht in dem entsprechenden Raum an welchem Platz benötigt wird. Viele Wohnräume bestehen heute aus mehreren Bereichen. So gibt es in Wohnzimmern oft den etwas größeren, geselligen Bereich, an dem sich Familie oder Paare zum Fernsehen Treffen. Im gleichen Zimmer existiert meist auch ein kleiner, ruhiger Bereich, an dem man allein ein Buch lesen oder Musik hören möchte. Eine gemütliche Beleuchtung sorgt dafür, dass die Bereiche sowohl gemeinsam ausgeleuchtet als auch jeder für sich akzentuiert in das rechte Licht gesetzt werden können. Da Beleuchtung auch den Blick des Betrachters lenkt, schafft es die richtige Platzierung einer Lampe auch, Details im Raum gezielt hervorzuheben.

Foto: pixabay-56853

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Funktionen des Lichtes

Zur Orientierung dient die Grundbeleuchtung in einem Haus, einer Wohnung und in einem Raum. Die Innenbeleuchtung füllt einen also Raum vollständig aus. Zusätzlich soll die Platzbeleuchtung, sie wird auch Zonenlicht genannt, einzelne Bereiche erhellen. Akzente setzt schließlich das Stimmungslicht. Soll mit Leuchten eine angenehme Wohnatmosphäre erzeugt werden, müssen die eingesetzten Leuchten genau auf jeweils eine der drei Funktionen der Beleuchtung zugeschnitten sein. Dafür halten spezielle Online Shops, wie Jago24, schöne Lampen und Beleuchtungskörper bereit. Das sind unter anderem Wand- und Deckenleuchten für die richtige Innenbeleuchtung, Stehlampen oder Tischlampen, die für die Zonenbeleuchtung sorgen können sowie Spots oder Strahler für das Stimmungslicht.

Licht gezielt setzen

Als Grundbeleuchtung geben Decken- und Wandlampen dem ganzen Raum Licht. Da sie eine wichtige Funktion bei der Orientierung haben, sollten sie vom Design her so konstruiert sein, dass sie das gesamte Zimmer ausleuchten können. Ausreichend große Deckenlampen oder mehrarmige Kronleuchter erfüllen diesen Zweck gut. Allerdings müssen Lampen für die Grundbeleuchtung in einer vernünftigen Relation zur Größe des Raumes stehen. Wuchtige Lampen an der Decke zerstören den Raum. Vor dem Kauf einer Lampe für die Decke sollte man darauf achten, dass diese als Designobjekt immer zu sehen ist. Sie muss also zum üblichen Interieur passen. Außerdem sollte auch die Grundbeleuchtung zu dimmen sein, denn sie darf einen Raum voll ausleuchten aber nicht ungemütlich hell wirken.

Foto: pexels-photo-189333

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Während Grundbeleuchtung die Orientierung in der Wohnung erleichtert, werden mit der Zonenbeleuchtung die einzelnen Bereiche in das richtige Licht gesetzt. Sitzt die Familie locker am Esstisch zusammen, reicht eine angenehme Ausleuchtung dieses Bereiches im Zimmer aus. Schön ist der Rückzug in die Leseecke, wenn dort ein Strahler für Licht sorgt, während der Rest des Zimmers im angenehmen Dunkel verschwindet. Dem Lesenden vermittelt das eine Atmosphäre des auf sich bezogen seins. Gerade im Herbst und Winter erscheint es vielen Menschen als sehr angenehm, sich mit einem schönen Buch oder einer Handarbeit zurückzuziehen. Am schönsten für eine gemütliche Wohnatmosphäre jedoch ist Stimmungslicht. Dieses Licht kann aus einem einzelnen Strahler auf ein schönes Bild gerichtet sein, es kann sanft aus einem Glasschrank leuchten oder von einem Bodenstrahler kommen. Stimmungslicht dient nicht in erster Linie gutem Sehen. Es ist ein Teil des Raumkonzepts und setzt Teile von ihm in Szene.



Das passende Leuchtmittel



Für eine Wohnatmosphäre sorgen nicht nur schöne Lampen. Auch das Leuchtmittel muss zur Lampe selbst und zum Bereich, in dem diese eingesetzt werden soll, passen. Ein Leuchtmittel ist das, was früher schlicht Glühbirne hieß. Das war noch zu Zeiten, in denen man allein mit der Wattzahl in Räumen die passende Helligkeit erzeugen konnte. Mit Stromsparlampen stimmungsvoll Licht zu schaffen, erfordert dagegen etwas Kenntnis. Heute wird bei Energiesparlampen mit der Lichtfarbe gearbeitet. Die lässt sich anhand der Kelvin-Zahl auswählen, die auf der Packung des Leuchtmittels steht. Dabei funktioniert die Skala bei Kelvin ähnlich wie bei einem Thermometer. Allerdings gilt hier, je geringer ein Wert ist, desto wohnlicher und wärmer ist das ausgesendete Licht. Warmweiß ist die Lichtfarbe bis 3.300 K, als neutralweiß gilt eine 4.000 K Lichtfarbe. Tageslicht erzeugt man mit der 6.000 K Lichtfarbe. Warmes Licht schafft in der dunklen Jahreszeit eine schöne Atmosphäre. Mit angenehmen Lichtfarben lassen sich einzelne Bereiche im Raum gut ausleuchten. Warmweißes Licht eignet sich sowohl für die Zonenbeleuchtung als auch für die Grundbeleuchtung. In größeren Räumen können Leuchtmitteln zum Einsatz kommen, die ein neutralweißes Licht erzeugen.

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