Energiesparende Fassade

Moderne Fassadendämmsysteme verhindern, dass die Innenraumtemperatur extrem schwankt – unabhängig von der Jahreszeit. Lässt man die Fassade fachmännisch dämmen, dann liegt selbst an frostigen Tagen die Innentemperatur der Hauswand kaum unter der Raumtemperatur.

Und im Sommer trägt die Fassadendämmung zu einer angenehmen Kühle im Haus bei. Die hohen Außentemperaturen dringen dank innovativer Hightech-Materialien nicht durch die Außenwände in den Wohnbereich ein.

Besonders lohnenswert ist eine Fassadendämmung dann, wenn im Sommer ohnehin etwa der Außenanstrich oder der schadhafte Putz er­neuert werden müssen. Das nötige Arbeitsgerüst steht ja bereits zur Verfügung und eine Rundum-Wärmedämmung kann innerhalb weniger Wochen angebracht werden.

Fassadensysteme auf Basis von Polyurethan-, Polystyrol- oder Mineralwolle- Dämmplatten bieten in unterschiedlicher Dicke den vom Hausbesitzer gewünschten Wärmedämmwert.

Auch natürliche Dämmstoffe sind einsetzbar
Ein Holzfaser-Vollwärmeschutz zum Beispiel kann inzwischen auch als Komplettsystem verarbeitet werden, was für den Bauherren bedeutet: Alle Komponenten (Dämmstoff, Putz, Gewebe, Dübel etc.) sind aufeinander abgestimmt und bieten so Ausführungssicherheit.

Neben Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) bieten sich aber auch – gerade bei der Sanierung – sogenannte hinterlüftete Vorhangfassaden (VHF) an. Sie bestehen aus Dämmstoffen, die mechanisch an der Altfassade befestigt werden, und einer Tragkonstruktion, auf die der Wetterschutzmantel (Holzbretter oder Fassadenplatten) befestigt wird. Hier lassen sich die Werkstoffe später wieder leicht rückbauen.

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