Vernetzte Heiztechnik

Das in den 1970er-Jahren erbaute Elternhaus des Bauherren ist nach der Modernisierung ein attraktives Gebäude auf dem aktuellen Stand der Technik geworden. Auf dem Dach des Hauses unterstützen sechs Flachkollektoren die Warmwasserbereitung. www.bruderus.de

Dieses Projekt ist ein Beispiel dafür, wie durch vernetzte Heiztechnik und innovative Hausautomation aus einem älteren Bestandsgebäude ein zukunftsfähiges Wohnhaus mit allen technischen Finessen werden kann.

Der Bauherr aus Hochspeyer in Rheinland-Pfalz renovierte das 1979 errichtete Haus, in dem er aufgewachsen ist. „Mein Ziel war, aus dem Einfamilienhaus ein modernes Gebäude zu machen, das technisch auf dem neuesten Stand ist“. Besonders wichtig für ihn war ein modernes Heizsystem mit vernetzter Heiztechnik, das die Energie effizient nutzt. Deshalb hat er sich für eine Kombination aus Brennwerttechnik, Solarthermie und Wohnungslüftung entschieden.

Herzstück ist das wandhängende Gas-Brennwertgerät für Heizung und Warmwasser. Für warmes Wasser sorgt eine Frischwasserstation in Verbindung mit dem Pufferspeicher. Und mit einem Wohnungslüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung ist das Haus immer gut belüftet, ohne dass Heizwärme verloren geht. Auf dem Dach befindet sich eine Solarthermieanlage, die Heizung und Warmwasserbereitung unterstützt. Die Wärme wird im ganzen Haus über Fußbodenheizungen verteilt.

Vernetzte Heiztechnik mit niedrigerem Gasverbrauch

Die modulierende Brennerleistung der Wandtherme sorgt für einen niedrigen Gasverbrauch, denn sie passt sich an den tatsächlichen Wärmebedarf an. Grundeinstellungen kann der Bauherr entweder über den Touchscreen am Gerät oder über Apps, beziehungsweise die Portallösung Buderus Control Center Connect auf Handy oder Tablet vornehmen – das Gerät ist mit einer Internetschnittstelle ausgestattet. Alternativ lässt sich das Heizgerät auch direkt am Gerät regeln.

Nicht nur der Energieverbrauch für Heizung und Warmwasser ist von 32 000 kWh auf 12 000 kWh deutlich gesunken, auch der Wärmebedarf liegt mit knapp 46 kWh weit unter den 120 kWh vor der Modernisierung. Mit einem Endenergiebedarf von 48,8 kWh pro Quadratmeter im Jahr erreicht das Gebäude die energetische Einstufung „A“. Dazu tragen auch die Fassadendämmung und die neuen Fenster bei. Mit der Modernisierung hat der Bauherr das Gebäude nicht nur effizienter gemacht, sondern es mittels bedarfsgerechter Heizung und smarter Haustechnik auch ganz individuell seinen Bedürfnissen angepasst.

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