Verklebung von Außenfliesen

Die Ursachen von Rissen in Fliesenbelägen liegen meistens im Untegrund. Vor einer Neuverfliesung sollte man daher auf jeden Fall erst noch eine Entkoppelungsmatte einbauen.

Schritt 1 – Reinigen

Der von den alten Fliesen befreite Gefälle­estrich wird nach Bedarf gespachtelt, grundiert und vor den weiteren Arbeiten gereinigt.

Schritt 2 – Winkelrandprofile verbinden

Die Winkelrandprofile werden passend zu­geschnitten. An den Ecken kommen Eckstücke, an den Stößen Profilverbinder zum Einsatz.

Schritt 3 – Am Randbereich

Anschließend wird im Randbereich ein Flexmörtelbett aufgezogen. In dieses werden die Profilabschnitte fest eingedrückt.

Schritt 4 – Auf der Bodenfläche

Danach wird Flexmörtel in Rollenmatten­breite gleichmäßig auf die Bodenfläche auf­getragen und durchgekämmt.

Schritt 5 – Entkopplungsmatte auslegen

Nun wird die Entkopplungsmatte (Durabase CI) mit der Vliesseite nach unten ins Mörtelbett eingelegt und  angedrückt. Man arbeitet …

Schritt 6 – Bis ans Randprofil

… von der Wand weg weiter und führt die Matte bis dicht an den Auflageschenkel des Randprofils heran. Über das Randprofil …

Schritt 7 – Über’s Randprofil

… wird ein 150 mm breites Dichtband (Durabase WP) geklebt. Mit demselben Band werden auch die Wandanschlüsse abgedichtet.

Schritt 8 – Übersicht

Sind auch alle Bahnenstöße mit Dichtband und Flexmörtel überarbeitet, hat man eine fertig entkoppelte Balkon- bzw. Terrassenfläche.

Schritt 9 – Fliesenkleber auftragen

Beim Verlegen der Fliesen wird Flex-Fliesenkleber durchs Gitternetz in die Vertiefungen gedrückt und per Kammspachtel abgezogen.

Weitere Informationen

Die Durabase CI-Entkopplungsmatte ist aus dem Kunststoff HDPE.
Die Rollenbreite beträgt 1000 mm, die Rollenfläche 5, 10, 25 bzw. 30 Quadratmeter. Für die Drainage von keramischen Belägen im Außenbereich hat Dural die Durabase DDMatten im Programm. Sie sind 8 mm dick und leiten auch größere Mengen an Feuchtigkeit durch die spezielle Anordnung ihrer Drainagekanäle ab. Durabase DD-Matten schaffen frostbeständige und schadenfreie Grundlagen und bieten sich sowohl für eine feste Mörtelbettverlegung wie auch für eine lose Verlegung von Fliesen und Platten in Kies oder Splitt an. Voraussetzung ist ein leichtes Untergrundgefälle des Bodens (rund 1,5 %). Das Dural-Profilsystem ist unter der Bezeichnung Durabal im Handel.

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