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Neuer Eingangsbereich

Übersichtsbild eines neu gestrichenen Eingangsbereich für eine Baureportage.

Bei dieser Wohnhaus-Sanierung kam es den Bauleuten auch auf einen stimmigen und auf die Außenarchitektur Rücksicht nehmenden Innenausbau des Eingangsbereichs an. Vor allem eines sollte er sein: Maximal hell und minimalistisch gestylt.

Liebe auf den ersten Blick

Damals, als sie das Haus zum ersten Mal von außen sahen, waren die späteren Besitzer sofort begeistert. Es war genau das, was sie sich immer vorgestellt hatten: Eine Architektur mit Flachdach und im Bauhaus-Stil, ein großer Garten und drumherum eine gewachsene Siedlung.

Innen viel zu tun: Komplettsanierung

Dem entsprechend euphorisch und gespannt waren sie auf den Inneneindruck. Als sich dann die Tür öffnete und sie im Flur standen, sackte ihre Stimmung erst einmal deutlich ab. Grund für die Enttäuschung: Der Eingangsbereich war dermaßen dunkel und beengt – fast wie ein Loch.
Dennoch: Das Haus haben sie gekauft, denn eine Komplettsanierung stand ohnehin an. Und im Rahmen dieser umfangreichen Maßnahme sollte eben auch der Eingangsbereich später einmal hell und einladend werden. Er sollte das widerspiegeln, was die Außenarchitektur versprach.
Dafür wurden zunächst die Fassaden-Glassteine entfernt. Sie wichen drei schmalen, hohen Fenstern, die genügend Licht in den Flur brachten. Anschließend ging es der Treppe an den Kragen. Auf die Stufen wurde statt Marmor ein eingefärbtes Holz verlegt. Das alte Geländer wurde durch Glasscheiben ersetzt. So erhielt die gesamte Konstruktion Modernität, Leichtigkeit und Transparenz.

Ein Ort zum Ankommen: der Eingangsbereich

Doch damit nicht genug, denn der Eingangsbereich sollte ja insgesamt hell und großzügig wirken. Wenn die Kinder nach Haus oder Gäste kommen, sollte genügend Platz zum „Ankommen“ sein.
Die Bauherren ließen deshalb kurzerhand die Trennwand entfernen, die den unteren Bereich als abgeschlossene Einheit markierte, und vergrößerten so den zur Verfügung stehenden Platz. Schuhe, Schals, Taschen, Schlüssel und Garderobe finden nun in eigens vom Schreiner angefertigten Schränken ihre Aufbewahrung. Er lackierte nicht nur die Schränke in Weiß, sondern nahm auch das Design der Innentüren auf. Damit erzeugte er optische Ruhe in einem sonst immer „wuseligen“ Eingangsbereich.
Großen Wert legten die Bauherren auch auf die Haustür. Denn sie stellt die Verbindung von innen nach außen dar. Deshalb waren die Vorgaben auch klar definiert: Von innen sollte sie – selbstverständlich – weiß sein und bündig mit der Wand abschließen. Darüber hinaus sollte sie – wie die gesamte Einrichtung – schlicht designt sein und auf keinen Fall noch
einen weiteren Glasauschnitt besitzen. Licht kommt über die drei Fenster ausreichend herein und über die Haustürkommunikation mit Kamera ist auch stets der Sichtkontakt nach außen gewährleistet.
Die Wahl fiel auf eine hochwertige Marken-Haustür aus Aluminium. Zu den technischen Vorteilen, wie erhöhtem Schallschutz, guter Wärmdämmung und hoher Sicherheitsausstattung, gesellen sich auch viele optische Reize.
Unter anderem bot sich hier die Möglichkeit, auch Haustür und Garagentor in Sachen Außenansicht perfekt aufeinander abzustimmen. Ein willkommenes Angebot für die Bauherren, die sowohl innen als auch außen eine stimmige Harmonie erzeugen wollten.

Schritt für Schritt Anleitung

Schritt 1 – Überblick

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Diese einfache Tür sollte einer modern designten und energetisch optimalen Haustür weichen.

Schritt 2 – Bodeneinstand vorbereiten

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Der thermisch getrennte Bodeneinstand wird mit einem Abdichtband zur Montage vorbereitet.

Schritt 3 – Transportsicherungsschiene abnehmen

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Die Monteure stellen die Eingangstür auf, nehmen die Transportsicherungsschiene ab …

Schritt 4 – Bodeneinstand montieren

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… und montieren den Bodeneinstand unter die thermisch getrennte Schwelle.

Schritt 5 – Bau-anschlussdichtband verlegen

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Anschließend wird der Haustürrahmen rundum mit einem Bau-anschlussdichtband versehen.

Schritt 6 – Zarge in die Öffnung stellen

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Dann kann die Zarge auch schon samt eingehängtem Türflügel in die neue Öffnung gestellt werden.

Schritt 7 – Tür platzieren

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Die Tür wird dabei auch bewusst in eine bauphysikalisch vorteilhafte Einbautiefe platziert.

Schritt 8 – Ausrichten des Bauelements

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 Dann folgt das exakte Ausrichten des Bauelements. Die Zarge soll ja parallel zur Laibung sitzen.

Schritt 9 – Senkrechten Sitz  überprüfen

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Der senkrechte Sitz zwischen den neu gemauerten Pfeilern wird mit der Wasserwaage überprüft.

Schritt 10 – Ausrichten der Türzarge

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Sogenannte Winbags (aufblasbarer Luftbeutel) helfen zusätzlich beim Ausrichten der Türzarge.

Schritt 11 –  Befestigung der Zarge

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Anschließend erfolgt die Befes-tigung der Zarge am Mauerwerk mit Hilfe von Montagelaschen.

Schritt 12 –  Sichtprüfung 

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Sichtprüfung der Spalt- und Fugenmaße und nochmalige Kontrolle des einwandfreien Sitzes.

Schritt 13 – Dritte Dichtungsebene 

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Der dann eingebrachte Montageschaum ist die dritte Dichtungsebene in der Bauanschlussfuge.

Weitere Informationen

Aluminium-Haustür Top Prestige Plus in Anthrazit strukturiert mit einbruchhemmendem 5-fach-Automatik-Schloss, Wärmedämmwerte bis zu 1,1 W (m²∙ K). Dazu das designgleiche Automatik Sectionaltor mit L-Sicke und Decograin-Oberfläche in Titan Metallic. Beides von www.hoermann.de.

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