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Raumteiler trennen und gliedern

24.10.2014

Ein freistehender Korpus kann man ein- oder beidseitig mit Schiebtüren versehen. www.haefele.deGroßzügig geschnittene Räume, ineinander übergehende Wohnbereiche, leben im Loft – davon träumen viele.

Doch offensichtlich ist es doch wider die Natur des Menschen, so ganz ohne Grenzen zu wohnen. Gewisse Abtrennungen sind erwünscht, Unterteilung macht wohnlich, schirmt ab, schafft Intimität.

Trennelemente

Einzelne Bereiche schaffen, ohne die Großzügigkeit des Ganzen aufzugeben, kann man auf unterschiedliche Weise. Da sind einerseits fest verbaute Objekte, untrennbar mit dem Gesamtraum verbunden. Das können massiv oder im Trockenbau erstellte Wandscheiben sein, mit einer Außenwand verbunden oder frei im Raum stehend. Oder halbhohe Wände, durchbrochene Mauern, gemauerte Kaminofen-Anlagen. Mehr Flexibilität und eine einfachere Anpassung an veränderte Lebensgewohnheiten bilden Raumteiler aus Möbeln. Da diese in der Regel nicht direkt auf dem Estrich stehen, sondern auf dem Bodenbelag, kann man sie verschieben oder ganz entfernen, ohne dass große Spuren von ihnen zurückbleiben. Beliebt sind hier offene Möbel, vom einfachen Regal bis zu Multifunktionsschränken mit offenen Segmenten.

Sind Schränke beidseitig mit Schiebetüren ausgestattet, kann man sich ganz nach Wunsch für mehr oder weniger Offenheit entscheiden. Sehr dekorativ und je nach Art auch äußerst wandelbar können Raumteiler aus Vorhängen sein. Die Bandbreite geht von einfachen textilen Vorhängen, nicht unbedingt raumhoch, Behängen aus Einzelelementen unterschiedlichen Materials bis hin zu technisch raffinierten Anlagen. Lamellen- oder Flächenvorhänge, die in teils mehrläufigen Schienen laufen, an der Decke oder abgehängt, können nach Bedarf ganz schnell und einfach modifiziert werden, sodass je nach gewünschter Situation mehr oder weniger Offenheit für Sicht und Licht gegeben ist. Trennelemente mit langer Tradition sind Paravents, deren Wurzeln in Asien liegen. Wie ihr Name sagt, schützten sie unsprünglich vor Wind, später auch vor Funkenflug bei Öfen. Heute sind sie – oft mit besonderem Design – ein klappbares und variabel aufstellbares, einfaches aber wirkungsvolles Sichtschutz- oder Trennelement, auch für kleinere Wohnräume.

Offenes Regal: Weiß wie die Wände und filigran gebaut, nimmt sich das der Schräge angepasste Möbelstück vornehm zurück. www.sudbrock.de
Hängende Quadrate: Mit quadratischen Dekoelementen lassen sich Vorhänge und Raumteiler gestalten.
Lange Lamellen: Von der Decke abgesetzt wirken die Lamellen besonders leicht und nehmen die Sicht ohne zu verfinstern. www.mhz.de

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