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Zisternen & Regenwasser zur Kostensenkung

13.05.2014

Wie kann man Regenwasser im Haushalt nutzen?



Wer Regenwasser auf seinem Grundstück sammelt, kann mit gutem Gewissen den Garten gießen und spart dabei noch Geld für wertvolles Trinkwasser.Mit dem Einbau einer Zisterne als unterirdische Anlage auf dem Grundstück oder mit dem Einbau von Behältern im Keller des Hauses bekommen Immobilienbesitzer die Möglichkeit, enorm viel Trinkwasser einzusparen. Das Niederschlagswasser vom Dach läuft über ein Rohrsystem in die Behälter, welche mit einem Überlauf ausgestattet sind, der überschüssiges Wasser in die Abwasserleitung führt. So wird die optimale Menge an Regenwasser gespeichert ohne ein Risiko des Überlaufens der Behälter.


Das gespeicherte Wasser kann für die Toilettenspülung eingesetzt werden, so wird kein Trinkwasser verschwendet für die Reinigung der WC´s. Viele Vorteile liegen auf dem Gebiet der Gartenbewässerung und dem Wäschewaschen. Das weiche Wasser bekommt den Pflanzen und dem Rasen gut. Auf die Waschmaschine wirkt sich der Einsatz von Regenwasser positiv aus, die Maschine verkalkt nicht so schnell und es wird weniger Waschmittel und Weichspüler benötigt, da die niedrige Wasserhärte für eine bessere Wirkung der Wäschepflegemittel sorgt.

Nutzen für den Verbraucher


•    Geringerer Waschmittelverbrauch
•    Geringerer Trinkwasserverbrauch
•    Geringere Kanalgebühren, wenn sich diese aus dem Wasserverbrauch errechnen
•    Unabhängigkeit vom Wasserpreis
•    Längere Haltbarkeit von Waschmaschinen


Kostenersparnis in vielen Gemeinden in doppelter Form möglich



Stahlbetonbehälter werden geliefert und direkt an Ort und Stelle eingebaut.Die Kostenersparnis kann man über das Fassungsvermögen der Zisterne errechnen. Man spart die Kosten für das nicht verbrauchte Trinkwasser und es ist in vielen Gemeinden üblich, für die Nutzung von Regenwasser keine zusätzlichen Abwassergebühren zu veranschlagen. Um die Rentabilität einer solchen Anlage zur Nutzung von Regenwasser feststellen zu können, sollte man unbedingt vor Baubeginn diese Sachverhalte abfragen. Somit hat man mehrere Kostendämpfer zu kalkulieren, die die Amortisation einer Regenwasseranlage deutlich beschleunigen. Eine Beratung beim Fachmann ist günstig, es sind verschiedene Modelle für den individuellen Bedarf am Markt erhältlich.

Mit der Entscheidung für eine solche Brauchwasseranlage kann man wesentlich zu einer Verbesserung des unmittelbaren ökologischen Umfeldes beitragen. Es werden weniger Chemikalien ins Abwasser eingeleitet durch den Minderverbrauch von Wäschepflegemitteln. Man benötigt keine Entkalkungmittel für die Waschmaschine. Längerfristig
wirkt sich der geringere Verbrauch an Trinkwasser
günstig auf das Ökosystem aus.

Folgende Dächer sind zum Sammeln von Regenwasser weniger geeignet

•    Asbestzementdächer
•    Grasdächer
•    Bitumendächer
•    Metalldächer
•    Stark verschmutzte Dächer (zB Taubenschlag)
•    Staubbelastete Flächen (zB an Hauptverkehrsstraßen)
•    Verkehrsflächen, befahrene Hofflächen


Kostenersparnis und verantwortungsvoller Umgang mit Trinkwasser



Gewicht des „Platin“-Tanks: nur 80 kg. Den Einbau können zwei Personen innerhalb eines halben Tages bewältigen. 5 Kunststoffspeicher: mit 1000 bis 8000 Liter Volumen.Der Einbau einer Regenwasseranlage im Eigenheim ist eine optimale Vorsorge für die Kostensenkung im Haushalt. Auch wenn die Einbaukosten recht hoch erscheinen, mit der Berechnung der Einsparungen an Wasser und Abwasserkosten, sowie dem Minderverbrauch an Haushaltschemikalien bekommt die Nutzung der Anlage ein seriöses Konzept zur Kostendämpfung. Die Anlage amortisiert sich je nach Nutzungsintensität relativ schnell. Ein gutes Gewissen bei der Planung eines ökologischen Eigenheims zeugt von Verantwortungsbewusstsein für die künftigen Generationen.

Weiterführende Informationen zum Thema:

•    Planung einer Regenwassernutzungsanlage
•    Trinkwasser sparen & Regenwasser nutzen
•    Zisternen & Sammelbehälter für Regenwasser


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