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Regenwasser - Nutzung: Doppelt sparen

02.09.2013

Ein Regenwassertank mit nachgeschalteter Versickerungsanlage kann die Niederschlagsgebühren deutlich reduzieren und spart zudem kostbares Trinkwasser ein. GrafMit Regenwasser wird der Garten bewässert, die Toilette gespült oder die Wäsche gewaschen. Dadurch lassen sich laut einer von Mall in Auftrag gegebener Studie deutschlandweit jedes Jahr gut 100 Millionen Liter an Frischwasser und Wassergebühren in Höhe von 447 Millionen Euro einsparen. Der Pro-Kopf-Verbrauch an Trinkwasser liegt in Deutschland derzeit bei 122 Litern täglich und ist damit leicht gesunken.

Haushalte, die Zisternen zur Gartenbewässerung einbauen und Regenwasser auch im Haushalt nutzen, können viel teures Trinkwasser und so pro Jahr 200 bis 400 Euro sparen. Nach Einschätzung des Regenwasser-Experten und Architekten Klaus W. König ist die Trinkwassereinsparung weiterhin die „Triebfeder zum Einbau von Zisternen“. Ein weiterer Aspekt verbessert die Wirtschaftlichkeit: Städte und Gemeinden in Deutschland und auch in anderen europäischen Ländern gehen vermehrt dazu über, eine Versiegelungsgebühr für Flächen zu erheben, von denen Regenwasser (Niederschlagswasser) in die öffentliche Kanalisation abfließt.

Die Gebühren für versiegelte Flächen (Dächer vom Haus, von Nebengebäuden und Garagen, Wege- und Stellflächen, Terrassen) sind zum Beispiel in Berlin so hoch, dass bei einer Dach- und Hoffläche von 150 Quadratmetern für einen Berliner Grundstückseigentümer über 400 Euro im Jahr fällig werden.

Bauherren, die eine Regenwassernutzungs- oder Versickerungsanlage installiert haben, werden entsprechend entlastet.

Im Klartext bedeutet dies, dass für alle Flächen, die in eine Zisterne – ohne einen Überlauf an das Kanalnetz – entwässert werden, keine Niederschlagsgebühren entrichtet werden müssen. Dies lässt sich mit einer Regenwassernutzungsanlage mit nachgeschalteter Versickerung problemlos realisieren – und die spart zudem noch kostbares Trinkwasser ein.

Sollte der Überlauf der Anlage in einen Kanal münden, so ist, je nach Satzung, immer noch ein deutlicher Abschlag auf die zu entrichtenden Abgaben drin.

Nach Informationen des Regenwasserspezialisten Graf können Eigenheimbesitzer demnach einen Antrag auf Gebührenermäßigung stellen, sobald auf ihrem Grundstück Regenwasser nachweislich zurückgehalten oder durch ein Gründach, eine Zisterne, wasserdurchlässig befestigte Bodenflächen sowie Versickerungseinrichtungen bewirtschaftet wird.

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Wer sich für eine Regenwassernutzungsanlage interessiert, kann sie über den örtlichen Baustoff-Fachhandel bestellen; Lieferung und Versetzen des Betonspeichers in die Baugrube erfolgt dann durch einen Monteur direkt vom Lkw-Kranfahrzeug. Mall
Regentank „Color 2in1“: in fünf Farben erhältlich. Der bepflanzbare Behälter speichert 350 Liter Regenwasser. Graf



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