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Mauerwerksanierung: Feuchtigkeit adé

02.05.2016

Foto: Isotec

Beim Kauf war noch alles tipptopp“, erinnert sich Ulrike Busch, die einen 1981 gebauten Bungalow erworben hat. „Im Laufe der Zeit sind mir aber im Kellerbereich Feuchteschäden aufgefallen.“ Und das ausgerechnet im Gästezimmer, das sie im Keller eingerichtet hatte. An den mit Fermacell-Gipsfaserplatten verkleideten Wänden zeigte sich sogar Schimmel. „Mein Vater hat den Schimmelpilz entfernt und die Wand neu abgedichtet. Aber diese Eigenleistung schaffte nur kurzzeitig Abhilfe.“ Ulrike Busch behielt die Sache weiter im Auge. Als sich aber auch im benachbarten Hobbyraum Feuchtepro­bleme zeigten, war klar, dass professionelle Hilfe nötig war.

Ulrike Busch wandte sich an Karsten Samland vom Isotec-Fachbetrieb in Paderborn, der eine eingehende Schadensanalyse und Feuchtigkeitsmessung durchführte. Sein Befund: „Die Außenabdichtung war im unteren Bereich defekt. Die Bodenplatte, der Wand-Sohlen-Anschluss und die erste Reihe der Kalksandsteine zeigten sich stark durchfeuchtet. Nur die beim Bau des Hauses in das Kellermauerwerk eingebrachte Horizontalsperre aus Bitumen funktionierte noch. Sie konnte in die Sanierungsmaßnahme mit ein­bezogen werden.

Dipl.-Bauingenieur Karsten Samland hat eine eingehende Schadens-analyse und Feuchtigkeitsmessungen in allen betroffenen Kellerräumen vorgenommen.

Der Vorteil: Die Kelleraußenwand musste lediglich in einer Höhe von 50 Zentimetern von innen abgedichtet werden. Zusätzlich wurde der Verbundestrich der Bodenplatte abgetragen und in die fachgerechte Abdichtung integriert. An den Verbindungsstellen zwischen den einzelnen Räumen erfolgte jeweils ein Wanddurchbruch. Denn nur so konnte das Außenmauerwerk und die Bodenplatte lückenlos von innen abgedichtet werden.

Bei der Innenabdichtung werden spezielle Abdichtungslagen in zwei Phasen über den Wandsohlen-Anschluss bis zur vorgesehenen Wandhöhe aufgetragen. Im Bereich des neben dem Gästezimmer und dem Hobbyraum eingerichteten Waschraums wurde zusätzlich noch eine Vertikalsperre mit wasserdichtem Quellmörtel eingebracht. Damit wurde sichergestellt, dass auch die angrenzenden Wände dauerhaft vor Feuchte geschützt werden. Innerhalb von nur einer Woche konnte die Sanierung des Kellers bei Hauseigentümerin Busch abgeschlossen werden. Und schon zwei Wochen nach dem Ende der Sanierungsarbeiten war das Gästezimmer wieder nutzbar.

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Foto: Isotec
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