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Innendämmung von Kellerräumen

05.04.2012

Keller nutzen und sich wohlfühlen. Foto: IVPU Industrieverband Polyurethan Hartschaum e.V.Unbeheizte Kellerräume und ungedämmte Kellerdecken kühlen den Fußboden der darüberliegenden Etage stark aus. Im schlimmsten Fall kann sich an den Übergängen von kalten zu warmen Räumen Kondenswasser niederschlagen, was zur Schimmelbildung oder zu Bauschäden führen kann. Die Heizung weiter aufzudrehen hilft nicht. Das unbehagliche Gefühl bleibt. Auch im Keller trägt Wärmedämmung ganz entscheidend zur Wohnbehaglichkeit bei. Wo und wie man dämmt, hängt von der geplanten Nutzung ab.

Leistungsfähige Dämmung – geringer Raumverlust
Wer den Keller nur als unbeheizten Abstellraum nutzt, kann die Kellerdecke von unten dämmen. Sehr gut geeignet hierfür sind beispielsweise Polyurethan-Dämmplatten mit der Wärmeleitfähigkeitsstufe (WLS) 024. Sie sind leistungsstark und der schlanke Aufbau – etwa 8 Zentimeter an der Kellerdecke – erreicht eine sehr gute Dämmwirkung. Für Selbermacher sind Polyurethan-Dämmelemente, die auf der Sichtseite bereits eine aufkaschierte Gipskarton- oder Dekorplatte besitzen, ideal. Sie können direkt verklebt oder von unten mit Krallen an die Kellerdecke geschraubt werden.

Heizkosten sparen und gutes Raumklima schaffen
Sollen Kellerräume als Arbeits- oder Hobbyraum genutzt werden, empfiehlt sich eine komplette Innendämmung von Boden und Wänden. Sie ist einfacher als eine nachträgliche, erdberührte Außendämmung, für die der Boden rund ums Haus aufgegraben werden muss.

Auch bei der Innendämmung des Kellers bewährt sich der schlanke Aufbau und die leichte Verarbeitung von Polyurethan-Verbundelementen mit Gipskarton- oder Kalziumsilikatplatten. Die Elemente reduzieren nicht nur die Energiekosten, sondern wirken zusätzlich klimaregulierend auf die Raumluft. Durch den Verbundaufbau mit integrierter Dampfsperre entsteht in einem Arbeitsgang eine wärmebrückenfreie Innendämmung – ohne sonst übliche Ständerkonstruktion und zusätzliche Dampfsperren.

Vor Beginn der Sanierung ist es wichtig, Wände und Boden genau unter die Lupe zu nehmen. Sind diese spürbar feucht oder zeigt sich bereits Schimmel, sollte man zuerst einen Fachmann zu Rate ziehen.

Hochleistungsdämmstoff Polyurethan überzeugt nicht nur durch beste Dämmwerte. Er ist auch gesundheitlich unbedenklich und erfüllt die strengen Grenzwerte des Ausschusses für gesundheitliche Bewertung von Bauprodukten (AgBB), der dem Dämmstoff „null“ Emissionen bescheinigt. Die Dämmelemente sind dauerhaft, schimmel- und fäulnisfest.

Kurze Anleitung zur Wand- und Deckendämmung als PDF-Download

Weitere Informationen finden Sie unter www.daemmt-besser.de »»

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