Mit Fassadendämmung zum Energiesparhaus

Eine Wärmedämmung der Fassade macht selbst ältere Gebäude zu sparsamen Vorzeige-Immobilien. Wenn ohnehin eine Renovierung des Wohneigentums ansteht, ist der Mehraufwand einer Fassadendämmung denkbar gering. Denn moderne Dämmsysteme werden innerhalb kürzester Zeit angebracht. Wie einfach und in welchen Schritten, das wird an diesem Haus veranschaulicht.

Das Dachgeschoss bereitete den Eigentümern schon seit langem Kopfschmerzen. „Dort hat man sich teilweise gefühlt wie im Cabrio“, erinnert sich der Bauherr an das luftige Gefühl unter dem Dach. Im vergangenen Sommer ging die Familie das Projekt an und ließ ihr Einfamilienhaus Baujahr 1958 sanieren.

Das für die Dacharbeiten errichtete Gerüst bot die ideale Gelegenheit, das Haus in Sachen Energieeffizienz auf eine ganz neue Stufe zu heben. „Neben dem Dach haben wir auch gleich die Fassade dämmen lassen. Denn wenn so ein Gerüst erst einmal aufgebaut ist, sind die Mehrkosten für Material und Arbeitsstunden der Handwerker eher gering.“ Das gilt erst recht, wenn die Investition so zinsgünstig finanziert werden kann wie derzeit durch zahlreiche Förderprogramme von Bund, Ländern, Gemeinden, Landkreisen und Energieversorgern.

Eine hochwertige Fassadendämmung ist ein Muss. Und so legten die Handwerker im Sommer los. Schon nach knapp zwei Tagen waren die Dämmplatten auf der Fassade verlegt. „Die Polystyrol-Platten können wir schnell und sauber an der Fassade anbringen. Außerdem ist der Dämmwert sehr gut“, sagt Jörg Held, Geschäftsführer des Fachbetriebs Steuernagel & Lampert.

Konkret hatte er seinem Kunden zwölf Zentimeter starke Dalmatiner-Dämmplatten von Hersteller Caparol empfohlen, die den Namen ihrem schwarz-weiß gefleckten Muster verdanken. „Qualität ist besonders wichtig, das Dämmsystem soll ja lange halten“, betont Held.

Innerhalb von nur drei Wochen war bereits das komplette Dämmsystem fertig verarbeitet. In wenigen Arbeitsschritten wurden dabei die hochwertigen Werkstoffkomponenten des Dämmsystems fachgerecht verarbeitet und angebracht. Jeder Arbeitsschritt dauerte dabei nur wenige Tage. Das Ergebnis kann sich – nicht nur optisch – sehen lassen.

Denn künftig profitiert die Baufamilie auch von einem angenehmeren Klima in den Wohnräumen und von deutlich gesunkenen Heizkosten. Vor der Sanierung war die Immobilie zumindest energetisch betrachtet ein Dinosaurier, der nicht mehr in die heutige Baulandschaft gepasst hat. Das hat sich nun geändert.

Noch ein weiterer Punkt kommt hinzu:
Mit dieser Investition reduzieren sich nicht nur die Betriebskosten des Eigenheims. Sie sichert auch den Wert der Immobilie, denn schlecht gedämmte Häuser haben in Sachen Wert­beständigkeit einen Malus.

Schritt für Schritt zum Energiesparhaus

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