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Grün bepflanztes Dach-Paradies

31.05.2017

Dachbegrünung. Foto: sunderra

Foto: Sunderra

In luftiger Höhe und mit Blick über die Dächer von Fürth und Umgebung könnte man es sich wirklich gut gehen lassen. Denn hier wartet eine Penthousewohnung mit einer 210 Quadratmeter großen Dachterrasse auf. Doch leider wartete diese auch auf eine grundlegende Sanierung. An eine genussvolle Nutzung in dieser Aussichtslage war bislang nicht zu denken. Denn bereits nach sieben Jahren waren der bisherige Holzdielenbelag stark verwittert und die Unterkonstruktion morsch und faul, da diese ständig im Wasser stand.

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Aufgabe war es nun, einen Belag zu finden, der langlebig und wartungsfreundlich ist und auch den ästhetischen Ansprüchen genügt. Bestenfalls sollte dieser dann auch neue vielfältige Bedürfnisse abdecken sowie modular und flexibel sein. Und: Alles sollte perfekt zusammenpassen.

Mehr als nur ein Belag

Unsere Wohnungsbesitzer haben sich für ein Gesamtsystem entschieden, das gleich mehrere Vorteile bietet: So werden Materialien verwendet, die nicht verrotten. Das System kombiniert Feinsteinzeug und Polypropylen zu einer Leichtbau-Systemplatte. Ein Raster legt die Fugenbreite fest, die Platten können sich nicht verschieben.

Die Fugenbreite ist minimal, sodass kaum Blätter eingetragen werden. Sollte doch einmal etwas auf die wasserführende Ebene kommen, lassen sich die Platten einzeln herausheben. Die Unterkonstruktion besteht aus unverrottbaren Stelzlagern. Diese sorgen für einen ungehinderten Wasserablauf und lassen Strom- und Wasserleitungen leicht verlegen. Durch das einfache Handling der Elemente kann die Fläche immer wieder neu gestaltet werden.

buntes Gartenambiente. Foto: Sunderra

Buntes Gartenambiente oder frisches Gemüsebeet: Die bunten Wildblumen bilden einen wunderschöner Kontrast zu den klaren Linien des Systems und die Gemüse- und Kräuterpflanz flächen sind rückenschonend hoch eingebaut. Ob Pflanzsäule, Flachbeet oder Pflanzcontainer – alle Systemteile lassen sich perfekt in das Terrassen-belagsraster integrieren. Foto: Sunderra

Im konkreten Fall war erst eine Komplettsanierung von Dampfsperre, Dämmung und Abdichtung der Dachfläche erforderlich. Zudem sollten die Probleme des ursprünglichen Belags nicht wieder auftauchen, und die neue Terrasse sollte Zonierungen für unterschiedliche Nutzung bieten:

– ein von Wildblumen umgebener Essbereich
– ein abgeschirmter Sunset-Bereich
– eine Rasenfläche zum Ausstrecken
– ein abgeschirmter Whirlpool-Bereich
– ein Bereich für Hochbeete, wo Obst und Gemüse wächst
– eine abgeschirmte Fläche für ein großes Trampolin.

Dank des festen Rasters ließen sich alle Elemente wie Pflanztröge, Pflanzwannen, Leuchtkuben, Strom- oder Wasserbauteile einfach platzieren und genauso einfach verändern. Denn oft lassen sich Räume oder auch Blickwinkel erst bei der Realisation richtig erkennen – Lieblingsecken entstehen vielleicht erst mit dem Beleben der Terrasse.

Beet und Pflanzentrog. Foto: Sunderra

Beet und Pflanztrog, beides ist möglich – kombiniert wie hier oder auch als Einzellösung. Foto: Sunderra

Nach der Platzierung der einzelnen Elemente erfolgte die Elektrifizierung wie auch die Wasserführung. Dank der werkzeuglosen Verlegung kann dies ganz am Schluss erfolgen. Auch die Bewässerung der Pflanztröge und Pflanzwannen erfolgt unsichtbar von unten. Allein bei einer Rasenfläche ist die Sprühbewässerung von oben vorzuziehen.

(aus der Zeitschrift: Bauen & Renovieren 5-6/17)

Weitere Informationen

Das Terrassensystem wird unter der Bezeichnung Sunderra Scape angeboten und versteht sich als architektonische Terrassengestaltung.
Bauprinzip: Gefälleloser Hohlraumboden, Aufbauhöhen von 50 - 250 mm, 5-mm-Drain-Fuge, Rastermaß 500 mm, Beläge: Keramik, Stein, Kunstrasen, Fallschutzmatten
Zubehörteile: Dusche, Wasseranschluss, -entnahmestelle, Pflanzgefäße 500 x 250, 500 x 500, 500 x1000, 1000 x 1000 mm, Hocker, Schirmständer, Lichtquader, Bodenspots, Standleuchte, www.sunderra.com

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