Dachsanierung mit Schiefer

Dachsanierung mit Schiefer
Dachsanierung des Einfamilienhauses mit dem Naturmaterial Schiefer. Foto: Rathscheck

Ein Grundstück, zwei Gebäude-Generationen. Als verbindendes Element nutzte der Bauherr für die Dachsanierung den Naturstein Schiefer. Weil stadtnahe Bauplätze in den Grüngürteln von Deutschlands Metropolen immer rarer werden, schloss der Architekt Marc Rennfleisch mit dem Kontrast aus Alt und Neu eine Baulücke. Das bestehende Gartenhaus wurde liebevoll stilecht saniert, das zeitgemäße Eigenheim geschickt in den Siedlungsbestand eingepasst.

Keine Schnörkel, keine wuchernde Üppigkeit und barocken Kapriolen, sondern klare Linien bestimmen das Bild des Eigenheimes von Familie Rennfleisch. Geschlossen an der Nordseite und zur Straße hin, nahezu offen zum Garten – den Traum vom Haus im Einklang mit der Natur erfüllten sich die Bauherren in einer Baulücke auf einem ehemaligen Gartengrundstück mitten in einem gewachsenen Siedlungsbereich am Rande einer sächsischen Großstadt. „Wir wollten citynah wohnen ohne dabei auf Grün- und Spielfläche für die Kinder zu verzichten“, berichtet Architekt Marc Rennfleisch. „Es war ein absoluter Glücksfall, dieses Stückchen Land zu finden.“Blickfang von außen sind Fassade und Dach aus rechteckigen Schiefersteinen, die je nach Sonnenstand und Witterung unterschiedlich seidig glänzen, zeitlos, modern – und über Jahrzehnte pflegearm sind. Bei der Planung holte sich Marc Rennfleisch Unterstützung aus Mayen, wo man auf mehr als 200 Jahre Wissen und Erfahrung setzt.

Die Schieferexperten von Rathscheck berechneten vorher exakt, wie Dach und Fassade optisch anspruchsvoll und nahezu unsichtbar zur Einheit verschmelzen und sich zwei unterschiedliche Dachneigungen – 25 Grad zur Straßenseite, 12 Grad zum Garten – ansprechend und technisch perfekt realisieren lassen. Ganz im Stil der Gründerzeit beließ die Familie das alte Gartenhaus auf dem rund 950 Quadratmeter großen Grundstück. Es wurde liebevoll und aufwendig saniert – und erhielt als verbindendes Element zum modernen Neubau ebenfalls eine Dachsanierung aus Schiefer. Das Gartenhaus wurde allerdings ganz klassisch im Bogenschnitt-Format eingedeckt – so wie viele andere Häuser in der Siedlung ebenfalls. „Schiefer“, erzählt Architekt Rennfleisch, „hat in der Region eine lange Historie.“ Für den gebürtigen Lübecker ist es „ein besonderes Naturmaterial mit vielfältigen Möglichkeiten“, das Klassik und Moderne verbindet.

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Das historische Gartenhaus wurde traditionell mit Schiefer im Bogenschnitt eingedeckt, während das Eigenheim mit rechteckigen Schiefersteinen glänzt. Foto: Rathscheck

Warme Holztöne und schlichtes Weiß prägen auf rund 200 Quadratmetern das Ambiente des eigenen Heims – und schaffen eine besondere Leichtigkeit. „Weniger ist mehr“: Diese drei Worte des genialen Baumeisters Ludwig Mies van der Rohe erleben dabei eine Renaissance quer durch die Baulandschaften Europas. Dass damit aber nicht Uniformität und Einfallslosigkeit verbunden sind, beweist der Variantenreichtum, den Schiefer kreativen Designern eröffnet: Die Steine werden in einer großen Formatvielfalt angeboten. Vom lang gestreckten Rechteck über das Quadrat bis hin zu hochformatigen Steinen ist mit Schiefer alles möglich. Das erlaubt natürlich vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten, die Architekten in Harmonie mit geraden Linien gerne nutzen. Zu diesen Innovativen gehört Marc Rennfleisch (48). Der Architekt, der es mit anspruchsvollen Wohnprojekten zu tun hat, ist von den sinnlichen und visuellen Seiten des edlen Materials begeistert. Wer von Nachhaltigkeit und Ökologie spricht, schätzt erst recht die Qualitäten des Steines, der auf eine lange Historie blickt.  (Fotos: Rathscheck)

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Naturstein und Naturstrom
Das innovative Rathscheck-Schiefersystem verbindet die Themen Naturstein und Naturstrom. Dabei lassen sich effiziente Solarmodule flächenbündig und passgenau in ein modernes Dach aus rechteckigen Schiefersteinen integrieren. Rund 30 Quadratmeter Solarpaneele können damit zwischen April und Oktober nahezu den Eigenbedarf eines durchschnittlichen Einfamilienhauses decken. Dank eines neuen Montagesystems wächst das Solardach mit. Bei Bedarf können unkompliziert Schiefersteine gegen weitere Stromerzeuger getauscht werden. Das Baukasten-System könne sowohl in der Sanierung als auch beim Neubau eingesetzt werden und sei durch den geringeren Arbeitsaufwand günstiger als eine klassische Eindeckung. Weitere Informationen: www.schiefer.de.

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