Aufsparrendämmung

Aufsparrendämmung

Ein wichtiger Aspekt für die Qualität des Wärmeschutzes im Dach ist die sogenannte Wärmeleitfähigkeitsstufe (WLS), die als dreistellige Zahl angegeben wird.
Grundsätzlich gilt: Je niedriger die Zahl der WLS, desto besser die Leistungsfähigkeit des Dämmstoffes und umso höher ist seine Dämmwirkung.

Je nach Art des Materials und der Dicke weisen Dämmstoffe hier große Unterschiede auf. Geht man von der gleichen Stärke aus, so schneiden Hochleistungsdämmstoffe der WLS 023 in ihrer Dämmwirkung sehr gut ab. Besitzt ein Steildach noch keine Dämmung, genügt bereits eine 16 Zentimeter dicke Polyurethan-Aufsparrendämmung (PUR) der WLS 023, um den hervorragenden U-Wert von 0,14 W/(m2K) zu erreichen.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) setzt diese Dämmwirkung voraus, um die Förderung der Einzelmaßnahme Dachdämmung zu gewähren. Ein weiterer Vorteil: Bereits früher eingebaute Zwischensparrendämmungen können im Dach verbleiben und mit der neuen Aufsparrendämmung kombiniert werden. Die wärmebrückenfreie Dämmung auf den Dachbalken schränkt übrigens auch den Wärmefluss von außen nach innen ein und bietet somit bei starker Hitze sommerlichen Wärmeschutz.

Foto: Industrieverband Polyurethan-Hartschaum

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