renovieren.de Renovieren, Modernisieren, Sanieren
Newsletter

Gartentipps für den Winter

20.11.2014


Was tut man eigentlich im Garten, wenn es kalt wird? Der Fachmann von „Familienheim und Garten“ hat für Sie einige Tipps zusammengestellt:

1. Die Bodenfruchtbarkeit wird weitgehend von der Aktivität der Bodenorganismen bestimmt. Deren Betriebsamkeit können Sie durch „füttern“ mit organischen Materialien wie Komposterde und Gründünger fördern. Eine Mulchschicht, beispielsweise aus Falllaub, ist außerdem eine kuschelige Zudecke im Winter.

2. Oft sind noch im Dezember die Voraussetzungen für das Pflanzen von Obstgehölzen gut. Das gilt sowohl für wurzelnackte Pflanzen als auch für Containerware. Falls die Wurzeln durch das Pflanzgefäß ringförmig verwachsen sind, muss dieser Filz mit der Schere aufgeschnitten werden. Für immergrüne und frostempfindliche Gehölze ist das Frühjahr die bessere Wahl.

3. Trockenes und frostfreies Wetter können Sie zum Auslichten von Kernobst und Beerensträuchern nutzen. Bei empfindlichen Obstarten wie Aprikose oder Pfirsich warten Sie bis nach der Blüte.

4. Die Baumrinde junger Obstbäume wird gerne von Kaninchen und anderen Wildtieren angefressen. Mit Kunststoffmanschetten oder einem Geflecht aus Maschendraht lassen sich die Baumstämme schützen.

5. Weiß angestrichene Baumstämme sind ein wirkungsvoller Schutz vor dem Aufplatzen der Rinde im Winter. Frostrisse entstehen durch große Temperaturunterschiede auf der Sonnen- und Schattenseite eines Baumstammes. Die weiße Farbe reflektiert das Sonnenlicht und verringert das einseitige Aufheizen der Rinde. Tragen Sie die Farbe bei trockenem, frostfreiem Wetter auf die zuvor mit einer Bürste gereinigte Baumrinde auf. Die Farbe kann aus 1,5 Kilogramm Branntkalk, 0,6 Kilogramm Tapetenkleister und 10 Liter Wasser angerührt werden. Industriell gefertigte Baumweißer sind teilweise zusätzlich mit Nährstoffen angereichert und haften oft besser als Kalkmischungen aus eigener Herstellung.

6. Für den grünen Rasen ist der Winter die schwierigste Jahreszeit. Er braucht jetzt Ruhe. Besonders zerstörerisch ist das Betreten bei Frost, weil dadurch die gefrorenen Gräser brechen. Nachteilige Folgen hat auch das Begehen bei großer Nässe, denn durch den Druck verdichtet sich der Boden und der Anteil an Bodenluft nimmt ab. Für die lufthungrigen Pflanzenwurzeln kann das lebensbedrohend sein. Auch als Lagerplatz für geräumten Schnee ist der Rasen ungeeignet, denn die Last würde ihn ersticken.

Schlagwörter: