Die private Energiewende: jetzt Potentiale nutzen

Solid Power Brennstoffzelle Gehäuse

Der Klimawandel ist eines der ganz großen Probleme unserer Zeit, die es zu bekämpfen gilt. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Versorgung mit Energie. Die notwendige Transformation der Energieversorgung ist eine die ganze Gesellschaft betreffende Aufgabe, bei der auch jede Einzelperson ein gewisses Maß an Individualverantwortung trägt. Wie kann man dem als Eigenheimbesitzer nun gerecht werden? Hier gibt es keine Universallösung. Doch es gibt Möglichkeiten, in den eigenen vier Wänden einen Beitrag zur Energiewende zu leisten – zum Beispiel durch den Einsatz einer Brennstoffzelle.

Vorteile der Brennstoffzelle – welchen Nutzen bietet sie mir?

Brennstoffzellen erzeugen den benötigten Strom aus den Komponenten Erdgas, Wasser und Luft. Zu den größten Vorteilen gehören neben der hohen Energieeffizienz auch ein geräuscharmer und CO2-reduzierter Betrieb. Der BLUEGEN BG-15 von SOLIDpower bietet schon jetzt einen Gesamtwirkungsgrad von bis zu 90 % bei Strom und Wärme. Das sorgt für beachtliche Kostenersparnisse, was den Preis angeht.

Brennstoffzellen bieten aber noch einen weiteren positiven Nebeneffekt: bei der Stromproduktion entsteht als Nebenprodukt Wärme, die man direkt weiterverwenden kann – für die Heizung oder auch fürs Warmwasser.

Prinzip und Funktionsweise

Die Eigenstromerzeugung funktioniert mittels hocheffizienter Brennstoffzellentechnologie. In der Brennstoffzelle reagieren bei einem elektrochemischen Prozess Wasserstoff und Sauerstoff miteinander und sorgen für die Entstehung des Stroms. Der benötigte Wasserstoff wird aus zugeführtem Erdgas oder Biomethan gewonnen. Der Sauerstoff wird aus der Luft entnommen.

Welche Brennstoffzelle zum eigenen Haushalt passt, muss anhand von unterschiedlichen Faktoren ermittelt und konfiguriert werden – entscheidend ist hier selbstverständlich in erster Linie der Verbrauch. Das Standardgerät, der BLUEGEN BG-15 von SOLIDpower erbringt dabei eine jährliche Leistung von 13000 kWh Strom. Der kleinere BG-15 HOME liefert 8700 kWh. Beide Geräte sorgen für eine zuverlässige Grundlastversorgung und liefern die Energie zu jeder Tag- und Nachtzeit. Sie sind als Beistellgerät konzipiert und mit jedem Heizsystem kompatibel und erfordern keinen hohen Aufwand bei der Installation.

Mit dem so produzierten Strom lässt sich nicht nur die Grundlast des Eigenheims abdecken – Stichwort Elektromobilität: Die Brennstoffzelle liefert Besitzern von Elektroautos den Strom, um ihre Fahrzeuge während der Stehzeiten zu laden. Das geschieht in den meisten Fällen in den Nachtstunden. Und auch für eine Kombination mit Solar- oder PV-Anlagen ist die Brennstoffzelle geeignet.  

Was ist nun aber, wenn ich mal länger nicht daheim bin? In diesem Fall besteht die Option, die Leistung für einen bestimmten Zeitraum zu ändern. Mit einer zugehörigen App können Besitzer die aktuellen Leistungsdaten abrufen und die Energieproduktion bei Bedarf ganz bequem anpassen – Stichwort Smart Power Control.

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Klimaneutrale Energie

Wie trägt man mit der Stromproduktion im Eigenheim nun konkret zur Energiewende bei? Das fängt schon beim Transport und der Nutzung der Netze an. Denn wenn man den Strom dort produziert, wo er auch zum Einsatz kommt, entlastet man die Netze und sorgt dafür, dass der verlustreiche Transport wegfällt. Im Vergleich zum Strommix aus der Leitung, verursacht diese Form der Technologie einen geringeren CO-Ausstoß. Daneben kommt es auch nicht zum Ausstoß von Stick- oder Schwefeloxiden sowie Partikeln. 

Wasserstoff – Energieträger der Zukunft?

Auch die Möglichkeit zur 100 Prozent klimaneutralen Versorgung mit grünem Wasserstoff ist bei der Brennstoffzelle gegeben. Bei Wasserstoff handelt es sich um einen vielfältig nutzbaren umweltfreundlichen Energieträger mit großem Potential. Dessen Verteilung soll in Zukunft laut den Plänen der Bundesregierung auch über das Gasleitungsnetz stattfinden und in ganz Deutschland verfügbar sein. Auch die Geräte der BLUEGEN-Reihe sind bereits heute Wasserstoff-ready.

Wie sieht es mit einer finanziellen Förderung aus?   

Wer sich für eine Brennstoffzelle entscheidet, kann in den Genuss einer finanziellen Unterstützung durch die KfW-Bank kommen. Um die staatliche Subventionierung zu erhalten, ist es aber wichtig, sich frühzeitig über die bestehenden Optionen und Förderprogramme zu informieren. Beim Umstieg profitiert man dann im Idealfall von einem Zuschuss, der bis zu 15.500 Euro je Brennstoffzelle beträgt. Und auch im Hinblick auf die Stromkosten, lohnt sich das Ganze. Wer sich bisher regelmäßig über hohe Abschläge des Energieversorgers ärgerte, kann dann durchatmen. Denn die Kosten für die Stromproduktion fallen im Vergleich dazu viel geringer aus.

Tipp: Die KfW fördert den Einbau von Brennstoffzellen in Wohngebäude mit dem Programm Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle (433). Es beinhaltet eine Grundförderung und eine leistungsabhängige Zusatzförderung.  

Was brauch ich für den Betrieb?

Für den Betrieb der Brennstoffzelle müssen ein Erdgas-, Wasser/Abwasser-, Internet- und Stromanschluss vorhanden sein. Der Installationsaufwand ist vergleichbar mit dem einer Heizung. Diesen übernimmt ein Partner des Brennstoffzellenherstellers vor Ort.  

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SOLIDpower GmbH
Borsigstraße 80
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+49 2452 860 7150
bluegen@solidpower.com
www.solidpower.com

SOLIDpower ist ein weltweit führendes Unternehmen in der SOFC-Brennstoffzellen-Technologie (Solid Oxide Fuel Cell). Im Bereich der Erzeugung von Strom und Wärme weisen die Produkte den weltweit höchsten Wirkungsgrad in ihrer Klasse auf. In einer Brennstoffzelle wird durch eine elektrochemische Reaktion Elektrizität erzeugt. Sie benötigt dafür nur die Komponenten Wasser, Erdgas und Luft. Da keine Verbrennung und keine mechanische Bewegung stattfinden, ist das Brennstoffzellensystem sauber, verschleißarm, hocheffizient, zuverlässig und leise. Die Geräte BLUEGEN BG-15 und BG-15 HOME sind nur etwa so groß wie ein Kühlschrank und können unkompliziert mit dem hauseigenen Gasanschluss verknüpft werden – damit sind sie optimal dazu geeignet, etwa die eigene Grundlast abzudecken oder ein Elektrofahrzeug über Nacht aufzuladen. Nutzer können mit den smarten Mikrokraftwerken rund um die Uhr Eigenstrom erzeugen, der nicht nur klimafreundlich ist, sondern durch die effiziente Erzeugung und attraktive Förderprogramme einen deutlich geringeren Strompreis bietet.

Alle Bilder: SOLIDPower

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