Vintage-Bad bis ins Detail

Die Wanne steht auf einem Podest. Beim Baden hat man einen schönen Blick auf die Bäume und Sträucher im Garten. Foto: Andrea Nuding

Ein Bad in einem Haus, das in den 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts gebaut wurde. Die Architektin greift bei der Gestaltung und Ausstattung des Raumes auf Stilelemente dieser Zeit zurück. Entstanden ist dabei ein schönes und heimeliges Vintage-Bad.

Alte Häuser haben es der Stuttgarter Architektin Gisela Mühlhöfer schon immer angetan. Regelmäßig wird sie beauftragt, wenn es darum geht, Bestandsimmobilien liebevoll und behutsam zu reaktivieren.  So auch bei einem klassischen 3-Familien-Kaffeemühlenhaus aus den 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts. Wie in dieser Zeit üblich, verfügten die Wohnungen nur über kleine Bäder und Küchen, die heutigen Wohnansprüchen längst nicht mehr genügen.

Schön, wie die glänzenden Metrofliesen den Duschbereich akzentuieren und diesen vom restlichen Raum deutlich sichtbar abheben. Foto: Andrea Nuding

Bei diesem Objekt war es möglich, Küche und Bad zu einem großen Raum 
zusammenzulegen. „Dadurch ist ein großzügiges, 
lichtdurchflutetes und von drei Fenstern eingerahmtes Bad entstanden“, freut sich Architektin Mühlhöfer.   

OPTIK – VINTAGE-BAD

Die Wanne steht auf einem Podest. Beim Baden genießen die Nutzer den Blick auf die Bäume und Sträucher im Garten und können in der ovalen Badewanne majestätisch relaxen. Die schwarzen und weißen Metrofliesen verleihen den Wänden eine dreidimensionale Optik. Vintage-Bodenfliesen in floralem Design und Armaturen im Retro-Look des Jazz-Zeitalters erinnern an die Zeit, in der das Kaffeemühlenhaus gebaut wurde.

Um den Vintage-Charakter des Badraumes zu verstärken, steht das Aufsatz-Waschbecken auf einem alten Beistelltisch.     

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