Dezentrale Lüftungsanlage einfach selbst einbauen

Paar auf der Couch
www.AdobeStock_© Antonioguillem

Frische Luft für die eigenen vier Wände

Durch moderne Bauweisen und energieeffiziente Altbausanierungen werden unsere Wohnhäuser zunehmend dichter. Das erhöht die Notwendigkeit, die Frischluftzufuhr aktiv zu regeln. Denn wer sich in Haus oder Wohnung dauerhaft schlechter Luft aussetzt, riskiert gesundheitliche Einschränkungen. Mögliche Folgen sind Müdigkeit, Kopfschmerzen und Reizungen der Schleimhäute. Aber nicht nur die offensichtlich schlechte Luftqualität kann das Raumklima belasten – auch die häufig nicht direkt erkennbaren vielfältigen Schimmelarten, Schadstoffe und Allergene bergen zum Teil erhebliche Gesundheitsrisiken.

Regelmäßiges Lüften über wiederholtes Öffnen und Schließen von Fenstern und Türen ist zwar ein probates Mittel, aber bei weitem keine optimale Lösung. Das ständige Hantieren am Fenster ist lästig und verursacht erhöhte Energieverbräuche. Wer in der Stadt oder an viel befahrenen Straßen lebt, muss zusätzlich Lärm und Abgase in Kauf nehmen. Eine komfortable und energiesparende Lösung für das „Frischluftproblem“ bietet eine kontrollierte Wohnraumlüftung. Während der Heizperiode kann man so im Vergleich zur klassischen Fensterlüftung sogar viel Geld sparen. Mit einer Lüftungsanlage zum Selberbauen spart man darüber hinaus schon bei der Anschaffung bares Geld. Eine große Auswahl an dezentralen und zentralen Lüftungssystemen liefert der Online-Shop selfio.de. Für den Einbau bietet die Selfio GmbH zusätzliche Unterstützung durch kostenlose Beratung und umfassenden Service mit genauen Montageanleitungen.

Bestandsbauten mit dezentralen Belüftungssystemen nachrüsten

Welches Lüftungssystem wann zum Einsatz kommt, hängt von den baulichen Gegebenheiten vor Ort und den individuellen Anforderungen ab. So sind zentrale Lüftungsanlagen bestens geeignet, um in sehr luftdichten Gebäuden wie Passiv- oder Nullenergiehäusern für frische Luft zu sorgen.

Typische Einbausituation eines dezenralen Lüftungsgerät. Foto: www.helios.de

Dezentrale Lüftungsgeräte sind besonders gut für den nachträglichen Einbau in Bestandsbauten geeignet. Sie werden nur in den Räumen installiert, in denen sie gebraucht werden, beispielsweise in der Küche oder wie hier am Beispiel eines DUO-Gerätes im Schlafzimmer. Das Arbeitsprinzip der Geräte ist sehr einfach: Durch den Einsatz von Gleichstromventilatoren und Keramikspeichern zur Wärmerückgewinnung wird die verbrauchte und mit Schadstoffen belastete Luft aus dem Wohnraum abgesaugt und nach außen transportiert. Von dort wird dem Raum saubere Luft zugeführt.

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