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Auf Nummer sicher gehen bei der Elektroinstallation

07.09.2017

Sicherheit, Komfort und Energieeffizienz: Das sind die wichtigsten Kriterien, wenn es um sinnvolle Maßnahmen rund um das Thema Elektroinstallation 
geht. Wir werfen einen Blick auf verschiedene Aspekte, die für Sie nützlich 
sein könnten.

Überprüfung von Elektroinstallation

Überprüfung von Elektroinstallation

Bei einer Überprüfung von Elektroinstallation und -geräte mittels E-Check werden sowohl Mängel, als auch Ausstattungsumfang und Investitionsbedarf ermittelt. Der Fachmann gibt schließlich die Gewissheit, dass alle Sicherheitsaspekte und die gesetzlichen Vorschriften umgesetzt sind. Tipp: Für Immobilienkäufer sollte diese Maßnahme dazugehören – Mieter sollten vor dem Einzug ihre Vermieter fragen, wann eine solche Inspektion zuletzt durchgeführt wurde. eplus/ZVEH

 

Bequemes mobiles Leben

USB-Ladestation

Die meisten mobilen Endgeräte können über einen USB-Anschluss aufgeladen werden und das Durcheinander der vielen unterschiedlichen Ladekabel entfällt. Außerdem lassen sich mit dieser praktischen Lösung mehrere Geräte gleichzeitig laden bzw. nutzen. Während beispielsweise die Kaffeemaschine läuft, wird von der gleichen Steckdose in der Küche auch das Handy geladen. Steckdosen mit USB-Anschluss können ganz einfach eingebaut oder ausgetauscht werden. eplus/Gira

 

Schutz gegen Feuchtigkeit

Schutz gegen Feuchtigkeit bei der Elektroinstalation

Mindestens eine Dreifachsteckdose sollte im Außenbereich installiert werden, damit mehrere Geräte einen Platz finden. Die Außensteckdosen müssen mit einem Klappdeckel spritzwassergeschützt und – um Manipulationen zu vermeiden – von innen schaltbar sein. Zwingend sind empfindliche Fehlerstrom-Schutzschalter, kurz FI-Schalter, die bereits bei kleinsten Fehlerströmen die Stromzufuhr unterbrechen. eplus/Gira

 

Kinderschutzsteckdosen

Kinderschutzsteckdosen

Kinderschutzsteckdosen mit eingebautem Verschlussmechanismus unter Putz bieten einen großen Vorteil: Wird der Stecker aus diesen Schutzsteckdosen herausgezogen, verschließen sich automatisch die Löcher und sorgen für optimale Sicherheit. Kindersicherungen, die nachträglich in normale Steckdosen eingesetzt werden, sind nicht zu empfehlen. Die Abdeckungen können sogar zur Überhitzung und zum Brand führen. eplus/Jung

(aus der Zeitschrift Althaus modernisieren 8/9-2017)

Experten-Info

Michael Conradi,
Projektleiter der Initiative
ELEKTRO+Gerade in den Sommermonaten steigt die Anzahl an Blitzeinschlägen stark an. Ohne ein entsprechendes Schutzsystem kann sich durch einen Blitzeinschlag die enorme Energie im Gebäude unkontrolliert entladen. Dadurch entsteht nicht nur Brandgefahr, auch die sensible Technik in Haus oder Wohnung kann Schaden nehmen. Gefährlich hohe Spannung entsteht auch, wenn sich ein Blitz in näherer Umgebung entlädt. Eine solche Überspannung verbreitet sich bis zu einem Umkreis von zwei Kilometern und kann ebenfalls die elektrische Anlage beschädigen.

 

Wir von der Initiative Elektro+ empfehlen daher einen fachgerecht installierten äußeren und inneren Blitzschutz, der die Energie kontrolliert in die Erde ableitet, Überspannungen ausgleicht und so im Ernstfall Leben rettet. Der äußere Blitzschutz schützt das Gebäude vor Brand aufgrund eines direkten Blitzeinschlags. Aber nur die Kombination aus äußerem Blitzschutz und mehrstufigem Überspannungsschutz schützt die elektrischen Geräte wirksam vor direkten Blitzeinschlägen und gegen Überspannungen. Bauherren und Eigentümer sollten sich für die Planung und Installation an einen Blitzschutz- oder Elektrofachbetrieb wenden, der das Schutzsystem angepasst an die vorhandene Elektroinstallation einbauen kann. Weitere Informationen zum Thema Blitz- und Überspannungsschutz finden Interessierte auf der Website der Initiative Elektro+.



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