So schützen Sie sich gegen Einbrecher

Einbruchschutz

Statistisch betrachtet passiert alle dreieinhalb Minuten in Deutschland ein Einbruch. Im Schnitt erbeuten die Verbrecher 3300 Euro pro Bruch. Und die Zahl der Einbrüche steigt weiter. Lediglich 15,5 Prozent aller Delikte werden von der Polizei aufgeklärt. Haus- und Wohnungsbesitzer haben also allen Grund, sich vor dem Gesindel zu schützen. Denn wenn es sie trifft, erleiden sie nicht nur einen materiellen Schaden. Viele Betroffene haben zudem mit den psychischen Spätfolgen eines Einbruchs zu kämpfen. Dabei gibt es Schutzmaßnahmen, die gut wirken. Immobilieneigentümern hilft, dass Einbrecher von einem Objekt ablassen, wenn es zu lange dauert, sich Zutritt zu verschaffen, weil sonst die Gefahr besteht, dass sie auffliegen.

Am häufigsten dringen Einbrecher über Fenster und Terrassentüren in ein Objekt ein. Hier beginnt also die Abschreckungspolitik der Hausbesitzer. Wenn Fenster mit dem Rahmen verschraubte Schließbleche, aufhebelsichere Pilzkopfzapfen in mehreren Ecken, einen drehgehemmten Aufbohrschutz und Verbund-Sicherheitsglas haben, gelten sie als relativ sicher.

Ein wichtiger Anhaltspunkt für Bauherren ist die Resistance Class (RC), also die Widerstandsklasse eines Bauelementes. Es gibt sechs Widerstandsklassen. Je höher ein Bauelement eingestuft ist, desto sicherer ist es gegen Aufbruchversuche. Für Fenster und Türen ist mindestens RC 2 empfehlenswert.

Mechanische Sicherheitsvorrichtungen an Bauelementen sollten mit elektronischer Technik kombiniert werden, um den Einbruchschutz weiter zu erhöhen. So sind Zeitschaltuhren sinnvoll, die die Wohnungsbeleuchtung steuern, um die Anwesenheit der Bewohner zu simulieren.

Weiterhin sind Bewegungsmelder rund ums Haus und Alarmanlagen ratsam.

Aber auch an die einfachen Dinge sollte man denken: Die Haustür immer abschließen, wenn man die Wohnung verlässt und nie ein Fenster offen lassen. Denn es gilt das alte Sprichwort: Gelegenheit macht Diebe.

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