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Trends 2015: Die neue Lust am Bad

01.06.2015

Ausdrucksstarke Meerestöne mischen im Bad wieder mit. Dabei kommt die gesamte Palette an Blau- und Grünnuancen zun Tragen. Ideal Standard

Das Bad wird zu einem multifunktionalen Raum. Für die einen ist es ein Refugium, in dem man dem Alltag entfliehen kann. Für die anderen ist es ein Ort, in dem Nutzer ihre Gesundheit stärken. Gleichzeitig ist der Badraum auch ein wichtiges Statussymbol. Wie auch immer Sie Ihr Bad nutzen: Hier finden Sie die neuesten Trends.

Armaturen formen das Wasser

Auch Armaturen werden als grundlegendes Element der Ausstattung gesehen. Während sie früher ausschließlich zum Waschen da waren, formen sie heute das Wasser und 
reichen es dar – mal mit kraftvollem Schwall, mal mit sanftem Strahl und sparsamem Verbrauch. Haben neben den Technikern fantasievolle Designer ihre Finger im Spiel, ist gleichermaßen für spektakuläres Äußeres und viel Gefühl gesorgt.Die Wasserspender muten leicht und filigran an und kombinieren harte mit weichen Konturen. Dabei müssen die Griffe zur Regelung des Wasserflusses nicht zwangsweise in der Nähe des Auslaufes sitzen. Sie lassen sich auch losgelöst an einer anderen Stelle im Waschtisch integrieren. Knopftechnologie macht dem Hebel Konkurrenz. Immer öfter werden Modelle mit unterschiedlichen Auslaufhöhen angeboten. So passen sie stets zu den nach wie vor im Trend liegenden hohen Aufsatzwaschbecken, die es in zahlreichen Ausführungen und Materialien gibt.

Mint, Meerestöne und Kupfer

Zur offenen und entspannten Atmosphäre passen Akzentfarben wie Mint, Rosé und Apricot. Gut kombinierbares Weiß und Beige eignen sich als Grundton. Weil ebenso problemlos mit anderen Farben zu kombinieren, ist Grau im Begriff, ihnen zumindest auf Augenhöhe zu begegnen. Auch ausdrucksstarke, klare Meerestöne mischen wieder mit. Dabei kommt die gesamte Palette an Blau- und Grünnuancen zum Tragen bis hin zu kräftigem Petrol. Edle Kupfertöne bringen Glamour in den Raum.

Ein Comeback an Möbeln feiert Chrom in Form von optisch dominanten Stangengriffen. Insgesamt prägen softere Formen und Radien das Design und machen das Bad ein Stück weit kuscheliger. Dem Purismus vergangener Jahre soll die Strenge genommen werden. Beleuchtung sorgt für sinnliche Atmosphäre. Wo schließlich Stimmungen ausleben, wenn nicht im Bad? Mit moderner LED-Technik lässt sich die Lichtfarbe an Spiegelschränken stufenlos von hellweißem Tageslicht bis hin zu warmweißem Licht einstellen.

Der Wunsch nach mehr Geborgenheit und einem naturverbundenen Leben drückt sich ebenfalls in einer um dunklere Oberflächen erweiterten Farbpalette für Echtholzfronten sowie großblumigen Furnieren wie Nussbaum/Cognac aus. Aber auch Shabby Chic in heller Eiche/Vintage ist erlaubt. Neben so viel Natürlichkeit darf auch das besonders langlebige, nachhaltige Material Stahl/Email nicht fehlen. Es wird mehr und mehr für den Waschtischbereich eingesetzt und eröffnet mit eigenständiger Designsprache neue Gestaltungsmöglichkeiten.

Stahl trägt Wanne

Ebenfalls frischen Wind ins Bad bringt das, was in der Mode mit Graphic-Style bezeichnet wird: Skelettkonstruktionen, die Badewanne und Waschbecken tragen. Filigran in der Form und in der Linienführung zeitlos, üben sie einen besonderen Reiz aus. Stahl als Trägermedium spielt dabei eine wichtige Rolle. Früher haben Rahmen rundum geglänzt und geblitzt, und die Gestelle waren verchromt. Nun ist die tragende Rolle pulverbeschichtet entweder Ton-in-Ton oder in einer Kontrastfarbe wie Rosé.

Bei so viel Extravaganz darf das WC nicht mehr stören, auch wenn es aus Platzmangel für seine Ausgliederung nicht reicht. Das erklärt, warum die Anzahl der Modelle steigt, die ebenfalls schön aussehen. Ganz aktuell ist ein Spülsystem, das auf einem voll glasierten Kanalsystem basiert. Es leitet einen lückenlosen Wasserstrom vom oberen Rand in die Toilettenschüssel und verleiht mit zwei Düsen dem Spülvorgang zusätzlich noch mehr Kraft. Diese Technologie soll für einen optimalen Wasserfluss sorgen, der die gesamte Schüssel unterhalb des Schlitzes nahezu 100-prozentig ausspült.

So ein sauberes und schön eingerichtetes Badezimmer gilt längst nicht mehr nur als Statussymbol, sondern als Beweis dafür, dass man für seine Fitness und Gesundheit viel tut und investiert. Ein Beispiel dafür ist der Wandel der Kopfbrause von der Düse irgendwo unter der Decke hin zum Wohlfühlregen bringenden Blickfänger mit einer neuen Oberfläche aus weißem Glas. Andererseits ist Gesundheit eine Voraussetzung dafür, lange in den eigenen vier Wänden zu bleiben. Die andere wichtige Komponente: eine Einrichtung möglichst ohne Barrieren.

Barrierefreies Design mit Chic

Die Menschen, sagt Jens J. Wischmann, VDS-Geschäftsführer und gleichzeitig Mitinitiator der „Aktion Barrierefreies Bad“, sind mittlerweile bereit, für ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden tiefer in die Tasche zu greifen. Zudem beschäftigen sie sich früher damit. Einen Teil dazu beigetragen haben die zahlreichen Produktinnovationen und Einrichtungskonzepte der Markenindustrie, die mit Chic daherkommen – vor allem aber mit der Botschaft, allen Generationen Komfort und Sicherheit zu bringen. Die neue Lust am Bad basiert also nicht nur auf purem Genuss, sondern hat einen ernsthaften demografischen Grund.
Fotos: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS)

Weitere Neuheiten und Trends finden Sie im Internet 
unter www.gutesbad.de »»

Die neuen Bäder 2015Die Zeitschrift „Die neuen Bäder“ stellt die neuesten Trends im Bad-Bereich vor. Dem Trendthema „Barrierefreies Bad“ wird ein Sonderteil gewidmet, der Badlösungen zeigt, die zu mehr Komfort und Sicherheit im Badraum führen. Das Magazin hat 100 Seiten Umfang und kann direkt hier bestellt werden!

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Foto-Galerie

Softere Formen prägen das Design und machen das Bad ein Stück kuscheliger. Keramag
Raumhohe Fenster und Pflanzen lassen die Natur ins Badezimmer einziehen. Kleinmöbel sorgen für Behaglichkeit. Burgbad
Immer öfter werden Armaturen mit unterschiedlichen Auslaufhöhen angeboten. Grohe
Die neuen Wasserspender muten leicht und filigran an und kombinieren harte mit weichen Konturen. Dornbracht
Die richtige Beleuchtung sorgt für sinnliche Atmosphäre im Bad. Keuco
Am Hochbau angelehnt sind Skelettkonstruktionen, die Badewanne und Waschbecken tragen. Bette



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