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So schließt man Türen heute

07.11.2011

Der Türdrücker <b>Code Handle</b> ermöglicht den Zugang zu Räumen einfach über PIN-Eingabe. Die Ausstattung von Türen ist auch nachträglich möglich, eine Verkabelung ist nicht notwendig. Bei der Inbetriebnahme wird ein Mastercode vergeben, mit dem bis zu 9 Nutzercodes  programmiert werden können. (Assa Abloy)<br />
Vom Auto her ist es ja schon bekannt. Den klassischen Schlüssel sieht man immer weniger. Moderne Schließsysteme mit Fernbedienung und Zentralverriegelung sind im Kommen. „Keyless Entry/Go“ heißt es zum Beispiel beim brandneuen Fiat-Modell Freemont. Schlüsselloses Eintreten und Gehen (bzw. Schließen) ist auch bei der Haustür oder beim Garagentor ein Thema, das immer mehr an Bedeutung gewinnt. Zumindest gibt es immer neuere Techniken und Optionen.

Im Prinzip geht es darum, den herkömmlichen mechanischen Schlüssel für den herkömmlichen Profilzylinder durch elektronische Systeme zu ersetzen. Begriffe und Bezeichnungen wie Funkschlüssel, selbstverriegelnde Schlösser, elektronische Türschlösser, Code Handle, Keypad, Fingerscan, Biokey, E-Key zeigen, dass Elektronik unaufhaltsam ins Haus einzieht – sofern Sie es wünschen!

Was kann diese Technik mehr als der Schlüssel? Nun, den Schlüssel kann man verlieren, die PIN höchstens vergessen. Beim Fingerprint sollten Sie keine Verletzung am Finger haben oder keinen Verband tragen. Den Handschuh muss man ausziehen. Die Codetastatur bleibt, wo sie ist, und hat sich Ihre persönliche Identifizierungsnummer gemerkt.

Die Handvenenerkennung von PCS ist ein bereits mehrfach ausgezeichnetes biometrisches Sicherheitssystem. Alledings ist diese Lösung eine, die vorrangig im Hochsicherheitsbereich von Banken, Rechenzentren und Flughäfen eingesetzt wird. Die Handvenenerkennung beruht auf der Absorption von Infrarotstrahlen (Wärmestrahlen) in venösem Blut. Elektronische Türschließtechniken bieten insofern mehr Komfort und Sicherheit als sie z. B. das Verriegeln automatisch gestalten, wenn man das Haus verlässt. Zudem sind für verschiedene Personen Zutrittskonfigurationen möglich, ohne einen Schlüssel außer Haus geben zu müssen. Kinderreiche Familien wissen es dann zu schätzen, nicht ständig nach dem verlegten oder verloren gegangenen Schlüssel fragen und forschen zu müssen. Jedes Kind hat seinen Code oder seinen Fingerabdruck. 

Auch wer ein Mobiltelefon hat, kann inzwischen dieses als Türöffner einsetzen. Ein entsprechendes Modul und eine Software sorgen für die erforderliche Kommunikation. Voraussetzung ist auch hier das Vorhandensein eines Motorschlosses.

Elektronische Türschließsysteme sind im Fachhandel erhältlich, bei Haustürherstellern sind solche Lösungen ebenfalls im Programm. Das sollte man dann schon bei der Türauswahl ansprechen.

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