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So lässt sich Ordnung halten

23.01.2018

Wer umzieht oder auch nur seine eigene Wohnung renoviert, hat oft gute Vorsätze. In der Tat ist die Renovierung mit den Vorsätzen zum neuen Jahr zu vergleichen, denn jeder nimmt sich etwas vor. Es soll sauber bleiben, aufgeräumt und all der Kram und die alten Möbel, die gerade erst auf dem Sperrmüll landeten, sollen sich nicht bald schon wieder auftürmen. Und doch taucht wieder eine Parallele auf. So wie das sportliche Vorhaben, sich im neuen Jahr gesünder zu ernähren oder Sport zu treiben, verdrängt und verschoben wird, so sammelt sich auch nach der Renovierung wieder irgendwo irgendwas an. Aber muss das so sein? Es muss doch möglich sein, endlich Ordnung zu halten? Dieser Beitrag treibt den inneren Schweinehund einmal vor sich her und sieht sich Optionen an.

Nach der Renovierung alles besser machen – si lässt sich Ordnung halten. Foto: © Hans (CC0-Lizenz) / pixabay.com
Unordnung ist nicht selten auch eine Folge von zu geringem Stauraum. © Hans (CC0-Lizenz) / pixabay.com

Genug Stauraum ist essenziell   

Bei der Auswahl neuer Möbel und der Einrichtung der Wohnung sollte unbedingt auf Stauraum geachtet werden. Das brauchen keine ganzen Schränke sein, auch ist eine Abstellkammer zwar praktisch, doch nicht notwendig - und gar ein Magnet für das Chaos. Wer auf offene Regale setzt und mit Einschubboxen arbeitet, hat schon eine gute Lösung zur Hand. Grundsätzlich gilt jedoch:

  • Kleinkram - Dekoartikel, die nur zu bestimmten Jahreszeiten genutzt werden, Kleinigkeiten, Tischläufer, Kerzen und auch die Putztücher - all diese Dinge passen perfekt in Einschubboxen oder kleinere Kunststoffboxen. Wichtig ist, sich gleich zu Beginn ein Ziel zu setzen und die Boxen thematisch ordentlich einzuräumen. Die Kerzen kommen in eine Box, Putztücher in eine weitere, Dekofiguren werden ebenfalls an ihren eigenen Platz geräumt. Wer sich an die Ordnung hält, läuft nicht Gefahr, plötzlich alles »mal eben« in die Box zu schieben.

  • Übersichtliche Oberflächen - Regale, offene Schrankwände oder auch die Fensterbänke - sie alle dürfen zwar gerne dekoriert werden, doch ist weniger mehr. Wer hingeht und die Oberflächen praktisch vollstellt, läuft eher Gefahr, auch andere Dinge hier abzustellen und zu vergessen. Zudem vereinfacht die übersichtliche Gestaltung das Staubwischen und Putzen. 
  • Stauräume - wer noch auf den Sperrmüll wartet und immer noch überlegt, den alten Kleiderschrank doch noch zu behalten, weil er ja ... genau. Alte Schränke sollten unbedingt zumindest aus der Wohnung entfernt werden. Sie können noch im Keller für Ordnung sorgen, doch haben sie in der Wohnung nichts zu suchen. Sämtliche, eigentlich nicht benötigten Schränke mit Türen locken nur, irgendwelche Dinge in ihnen aufzubewahren. Wer ohnehin Probleme mit der Ordnung hat, handelt nun ganz schnell nach dem Motto »aus den Augen, aus dem Sinn.«
  • Abstellkammern - viele Wohnungen haben heute einen kleinen Raum als Abstellkammer. Hier sollte gleich zu Beginn mit Regalen oder an den Wänden angebrachten Regalbrettern für sauberen Stauraum gesorgt werden. Doch werden Putzmittel, Schuhe und Werkzeuge nicht einfach so in die Regale gelegt. Auch hier gilt, mit Boxen zu arbeiten.

Wer sich gleich nach der Renovierung oder dem Umzug die Mühe macht, all
dem Kleinkram, Werkzeugen und Dekorationen einen festen Aufbewahrungsort
zu geben, schafft es wesentlich eher, auf Dauer Ordnung zu halten.

Richtige Verpackungsmöglichkeiten sind wichtig

Oben wurden sie ja schon angesprochen: Verpackungsmöglichkeiten. Hier gibt es unzählige Möglichkeiten und wer sich einmal den Katalog eines bestimmten Einrichtungshauses ansieht, erkennt sofort die Ordnungssysteme und ihre Boxen. Zusätzlich bieten Spezialhändler wie http://jokey.com ganz besondere Dosen, Eimer und entsprechende Verstaumöglichkeiten an.  Aber für was sind Schachteln, Kisten, Boxen und Dosen eigentlich gut? Ein Überblick:

  • Dosen - Kunststoffdosen sind ideal für viele Lebensmittel. Als Schüttdose mit entsprechendem Deckel können Buchstabennudeln, Müsli oder auch Haferflocken und Kakao perfekt in ihnen aufbewahrt werden. Andere Dosen mit festem Deckel halten Rosinen, Zucker, Mehl oder schlichtweg die kleinen Tütchen, die so zum Backen genutzt werden. Das Abfüllen der Lebensmittel in Kunststoffdosen ist gerade bei Produkten sinnvoll, die in Papiertüten verkauft werden. Jeder kennt schließlich die nervigen Zuckerkörner im Küchenschrank oder den Mehlstaub rund um die Verpackung.
  • Metalldosen - Metalldosen hingegen sind bestens zur Aufbewahrung von Kaffeepads oder auch Tee geeignet. Anstelle der offenen Tüten und Packungen stehen nun nur noch schicke Dosen auf der Küchentheke oder im Regal.
  • Boxen - Boxen aus Kunststoff mit Deckel gibt es auch in jeder Größe und Form. Die kleinsten unter ihnen sind in der Küche wahre Alleskönner und können zum Einfrieren oder auch für das kurze Müsli zwischendurch genutzt werden. Größere Boxen sind meist sehr stabil und lassen sich zum Aufbewahren schwerer Gegenstände verwenden. Wer beispielsweise Katzen hat, die sich gerne mal selbst an den Futtertüten bedienen, nutzt einfach eine solche Box.
  • Einschubkästen - sie gibt es direkt passend für bestimmte Regale oder auch in unterschiedlichen Größen zum selbst zusammenstellen. Je nach Größe kann in ihnen alles aufbewahrt werden: Decken, Deko, Schreibwaren, Spielzeuge und vieles mehr. Wer im Schrank für Ordnung sorgen will, wählt Hängekästen, die mit Klettverschluss an der Kleiderstange befestigt werden. Nun fliegen endlich die Handschuhe und Schals nicht mehr im Schrank umher.

Weitere Tipps

Vor der Renovierung heißt es, einmal mit Stift und Zettel durch die Wohnung - und den Keller - zu gehen, und alle Möbelstücke zu notieren, die wegkönnen. Und auch die Inhalte der Möbel und Schränke werden aufgeführt. Hier gilt:

  • Entsorgung - was seit einem Jahr nicht mehr benutzt wurde, kommt weg. Diese Praktik wird fortan übrigens jedes Frühjahr und jeden Herbst wiederholt. Die Sommerkleidung, die nicht getragen wurde, wird entsorgt.
  • Austausch - jeder hat diese alten Handtücher im Schrank, die dringend mal entsorgt und ersetzt werden müssen. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen. Mit neuen Handtüchern gehen wir nämlich wesentlich sorgsamer um und halten Ordnung.
  • Sortieren - nach dem Umzug werden die Schränke und Möbel mit Stauraum gleich sortiert. Und hier gilt: Auf dem Kleiderschrank ist keine Abstellfläche.

 

Aufbewshrungsmöglichkeiten sind die halbe Miete bei einem Ordnungs-System. © Congerdesign (CC0-Lizenz) / pixabay.com
Aufbewahrungsmöglichkeiten sind die halbe Miete bei einem Ordnungs-System. © Congerdesign (CC0-Lizenz) / pixabay.com

Fazit - es ist schwer, doch geht

Kein Haushalt muss perfekt sein und es darf auch mal unordentlich sein. Doch gerade nach einer Renovierung oder dem Umzug sollte schon versucht werden, eine gewisse Grundordnung zu halten. Dank toller Verstaumöglichkeiten, die sogar offen im Regal klasse aussehen, ist das auch gar nicht so schwer.