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Haustüren: Hightec am Eingang

11.01.2016

Die Haustür ist eines der Bauelemente im Haus, das täglich am meisten genutzt und beansprucht wird. Vor allem, wenn zahlreiche Kinder im Haushalt leben. Die Tür hat viel Arbeit. Dementsprechend umfangreich ist die „Stellenbeschreibung“ und die Qualifikation, die sie mitbringen muss.

Die Haustür soll das Eigenheim im Sommer vor extremer Hitze schützen und im Winter dafür sorgen, dass die Wärme schön im Haus bleibt. Das erledigt sie souverän mit mehreren Dichtungsebenen, thermisch getrennten Profilen, Wärmedämmglas und Füllungen mit Wärmedämmstoff. Ein Problem für viele Menschen ist auch die wachsende Lärmbelastung, die krank machen kann. Dem Lärm wirken Abdichtungen zwischen Zarge und Türfalz, zwischen Tür und Fußboden sowie besondere Gläser und Füllungen entgegen.

Weiterhin soll das Bauelement nicht nur einladend aussehen, sondern auch abweisend sein gegen Regen, Hagel und andere mechanische Beanspruchungen wie Stöße. Die Hersteller machen die Haustüren mit einer Vielfalt an robusten Materialien beständig. So werden Haustüren aus Aluminium, Holz, Kunststoff, Edelstahl oder aus einer Kombination dieser bewährten Werkstoffe hergestellt.

Landauf, landab steigende Einbruchszahlen rücken die Haustür ins Zentrum der Sicherheitsmaßnahmen gegen Langfinger. Hintergrund: Je länger ein Einbruchsversuch an einer Tür oder einem Fenster dauert, desto höher ist schließlich die Wahrscheinlichkeit, dass der Langfinger von seinem strafbaren Tun ablässt, weil die Gefahr besteht, dass er entdeckt wird. Verdeckt liegende Drehbänder, automatisch verriegelnde Mehrfachschlösser und Türkommunikationssysteme mit Video- überwachung und Anbindung an Alarmanlagen machen kriminellen Elementen das Leben schwer. Wer lässt sich schon gerne bei schmutzigen Geschäften beobachten oder anderweitig stören? Wichtig ist in diesem Zusammenhang die Wahl der Widerstandklasse, die heute Resistence Class (RC) heißt. Türen werden in sechs Widerstandsklassen eingeteilt (RC 1–6). Je höher die Resistance Class desto besser ist die Haustür aufgrund ihrer Konstruktion und Sicherheitsausstattung gegen Einbruchsversuche geschützt, immer vorausgesetzt, sie wird von einem Profi fachgerecht eingebaut. Sicherheitsbewusste Hausbesitzer sollten mindestens Haustüren der Klasse RC 2 wählen.

Gut zu wissen, wer vor der Tür steht. Ein modernes Türkommunikationssystem mit Kamera­überwachung wie „Elcom Touch“ macht dies möglich. Hager

Last but not least soll die Tür natürlich auch optisch etwas hermachen. Schon allein die Materialauswahl beeinflusst das Aussehen einer Haustür. Holz wirkt naturgemäß rustikaler als eine elegante, dunkel lackierte Aluminiumtür. Mit weiteren Elementen wie Glas für Türausschnitte oder unterschiedlichen Arten von Handgriffen und Briefkästen setzt man individuelle Akzente. Beliebt sind auch Applikationen aus Naturstein oder Keramikfliesen.

Gleichzeitg werden die Haustüren immer komfortabler in der Bedienung. Fingerscansysteme und PIN-Codes ersetzen mehr und mehr den klassischen Schlüssel, den man manchmal gerade nicht griffbereit oder vergessen hat. Türkommunikationssysteme erhöhen nicht nur die Sicherheit der Bewohner, sie sind mit ihren schön designten Schaltern und Displays auch eine Visitenkarte für das Haus. Mit funktionaler Technik in hoch­wertigem Design, die sich komfortabel und intuitiv bedienen lässt, gefallen solche innovativen Systeme Bewohnern und Gästen gleichermaßen.

Bildergalerie:

Optisch ansprechend und mit einem Zugangskontrollsystem ausgestattet präsentiert sich diese Haustür. Schüco
Eine Video-Innenstation in Schwarz mit Glasrahmen in Champagnerfarbe. Die Modulbauweise würde auch eine waagerechte Montage ermöglichen. Jung
Schlüssel vergessen oder gerade nicht griffbereit? Kein Problem! Der Fingerscanner „ekey home“ vereinfacht das Öffnen der Haustür. Ekey/epr
Die Türstation aus Edelstahl vereint Ästhetik und Stärke. Die Frontplatte aus hochwertigem Edelstahl ist robust und witterungsbeständig. Gira
Haustür und Garagentor sind designmäßig aufeinander abgestimmt und verleihen dem Haus so eine ansprechende Optik. Hörmann
Die Aluminium-Haustür „Top-Secur 2015“ ist in einbruchhemmender RC-2-Ausführung und mit einem vorbildlichen Wärmedurchgangswert von 0,9 W/(m²K) erhältlich. Hörmann
Applikationen aus in der Urzeit entstandenen Schieferplatten verleihen der Alumi­nium-Haustür „Atris“ eine individuelle Note. Weru
Variabel im Erscheinungsbild: Außen präsentiert sich  die Haustür in Aluminium-, innen dagegen in warmer Eichenoptik. Kneer

Foto: Residium

PIN-Code zum Öffnen

Die innovative Türsprechstelle „Residium“ des Ulmer Herstellers Callom wird auch zum Ein- und Ausschalten der Alarmanlage genutzt. Die Wandpanels im Haus sind nicht nur die Gegensprechanlage für die Türkommunikation, sondern dienen auch als Überwachungszentrale für die integrierten Videokameras. Gleichzeitig können hier wiederum die Alarmanlage sowie Elemente der Gebäudeautomation anderer Hersteller gesteuert werden. Das System verbindet alles in einer einzigen Bedienoberfläche. Zum Öffnen der Tür wird einfach ein PIN-Code eingegeben, der gleichzeitig die Alarmanlage deaktiviert. Die Sicherheit sei dank rotierender Ziffernanordnung und Verschlüsselung bei der Datenübertragung immer gegeben, so Callom.

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