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Hauseingang - Optik, Technik und Design

07.01.2014

Briefkästen aus dem "Steel"-System lassen sich jetzt auch ohne Schlüssel öffnen.<br />
Foto: SiedleDie Haustür ist zwar zentraler Dreh- und Angelpunkt des eigenen Heims, aber den Bewohnern ist der Eingang oft so vertraut, dass sie ihn glatt übersehen. Dabei bietet die Tür viel Potenzial – für Energieeinsparungen, Wohnkomfort und Sicherheit.

Die Fachleute der Kriminalpolizei und der Verbraucherzentrale in Nordrhein-Westfalen haben für Sie einige Tipps zusammengestellt:
Sparmöglichkeiten prüfen: Wärmeenergie kann verloren gehen, wenn es keinen Windfang gibt und die Haustür nicht richtig dicht ist.

Oft hilft es schon, wenn der Handwerker die Schließfähigkeit prüft und eventuell die Beschläge nachjustiert. Die Lippendichtung über und seitlich der Tür ist rechtzeitig zu erneuern, darunter lässt sich Zugluft durch eine Bürstendichtung stoppen.

In die Tür integrierte Briefkästen und Zeitungsschlitze sind nicht zu empfehlen. Solche Öffnungen sollten besser mit Dämmstoff gefüllt, fest verschlossen und stattdessen eine separate Briefbox angebracht werden. An manchen Türen lassen sich durch den Austausch der Gläser die Wärmeverluste verringern. Auch Strom sparen kann man am Eingang mit LED-Lampen, die an einen Bewegungsmelder gekoppelt sind.

Schon kleine Hindernisse machen das Leben schwer. Dazu gehören lose Gehwegplatten oder schiefe Eingangsstufen, Blumenkübel, die Zugang und Abstellfläche vor der Tür verkleinern, fehlende Farb- und Lichtkontraste sowie erhabene Fußmatten, über die man leicht stolpert. Das merkt man spätestens dann, wenn man mit viel Gepäck nach Hause kommt.

Für Gäste sind auch gut sichtbare Hausnummern oder Türklingeln von Vorteil. Selbst wenn man sich an Stolperfallen und andere Lästigkeiten gewöhnt hat, sollte man sie also besser beseitigen – und künftig darauf achten, dass keine neuen Barrieren entstehen.

Die Haustür gegen Einbrecher rüsten: Beinahe 
40 Prozent der Einbruchversuche scheitern – nicht zuletzt dank technischer Vorrichtungen an Fenstern und Türen. Wer seinen Eingang noch nicht gesichert hat, sollte nachrüsten.

Über geeignete Schlösser und andere Produkte informiert die Polizei in den örtlichen Dienststellen und im Internet unter www.polizei-beratung.de. Außerdem gibt sie Tipps, wie man sich richtig verhält, um Einbrecher fernzuhalten.

Bei Modernisierung den Eingang mitplanen: Wer zum Beispiel ohnehin modernisieren will, sollte auch den Eingangsbereich und die Haustür in den Blick nehmen. Eine energetische Sanierung oder Verschönerungen rund um den Eingang kann man leicht mit mehr Sicherheit und Wohnkomfort verbinden. Bei Arbeiten an der Fassade lässt sich der Einbau von Vordach, Sprechanlage oder Licht integrieren. Und wer beispielsweise einen neuen Vorgarten anlegt, kann unnötige Stufen und Schwellen einebnen oder sogar eine Rampe vorsehen.