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Dachfenster: Frische Luft und viel Licht

10.03.2017

Dachfenster. Foto: Velux

Mit dezentralen Fensterlüftern wie der „Balanced Ventilation“ ist ein konstanter Luftaustausch auch bei geschlossenen Fenstern jederzeit sichergestellt. Und das ohne störende Zugerscheinungen. Foto: Velux

Neben einer zentralen Lüftungsanlage, deren Einbau – gerade in Altbauten – aufwendig und kostenintensiv ist, gewährleisten inzwischen auch dezentrale Lösungen den geforderten Luftwechsel. Diese dezentralen Lüftungstechnologien benötigen zudem keinen Platz im Inneren des Gebäudes. Der Fensterlüfter „Balanced Ventilation“ von Velux etwa stellt über die Lüftungsklappen der Dachfenster bei freier Querlüftung einen konstanten Luftaustausch sicher. Dabei nutzt diese Technik Wind und Temperaturunterschiede, um die Luft einer Wohnung auszutauschen. Durch die Lüftungsklappen strömt frische Luft auf einer der Fassadenseiten ein und verbrauchte auf einer anderen hinaus.

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Viel Tageslicht tut gut. Besonders ergiebig ist die Tageslichtausbeute im Dachgeschoss, ausgestattet mit großzügigen Dachfenstern. „Dachfenster sind gegenüber vertikalen Fenstern klar im Vorteil, da sie einen bis zu dreimal größeren Tageslichteinfall ermöglichen. Um eine optimale Lichtausnutzung zu erzielen, sollte die Summe der Breiten aller Fenster mindestens 55 Prozent der Breite des Wohnraums betragen“, erläutert Tageslichtexperte Oliver Steinfatt. Und: Studien zeigen, dass ausreichend natürliches Licht die Konzentrationsfähigkeit und Leistungsfähigkeit verbessert.

 

Schiebefenster

Beim Dachgeschoss-Ausbau gleich einen Balkon mit nutzen: So lässt sich aus dem vorhandenen Raum ein attraktiveres Wohnumfeld gestalten. Durch die geschickte Kombination aus Innenraum und Außenflächen entstehen neue Perspektiven für die Bewohner. Ob Balkon oder das Flachdach über der Garage – der Zugang kann vom Dachgeschoss aus nicht immer über eine Gaube erfolgen. Häufig ist dies baurechtlich nicht möglich. Oder sie passt aus anderen Gründen nicht.

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Schiebefenster. Foto: Lideko

Foto: Lideko

In diesen Fällen bieten sich sogenannte Balkonausstiegsfenster an. Aber auch Standard-Schiebefenster sorgen für einen erheblich größeren Lichteinfall.

 

Kondenswasser vermeiden

Beschlagene Fenster sind ein typisches Phänomen der Herbst- und Wintermonate. Wenn feuchtwarme Raumluft auf die kalte Scheibe trifft, kühlt sie sich am Fenster ab und ein Teil der darin enthaltenen Feuchtigkeit kondensiert auf der Scheibe. Betroffen sind vor allem Dachfens-ter, die der aufsteigenden Luft eine größere Angriffsfläche bieten als senkrechte Fassadenfenster. Helfen kann bewussteres Lüften und Heizen. Mieter oder Eigentümer sollten die Fenster in der kalten Jahreszeit drei- bis fünf Mal am Tag für fünf bis 15 Minuten öffnen und im Optimalfall für Durchzug sorgen. So wird die beim Kochen, Duschen oder durchs Atmen an die Raumluft abgegebene Feuchtigkeit direkt nach draußen befördert und durch frische Außenluft ersetzt. Für Bauherren, die den Luftwechsel besonders energieeffizient sicherstellen wollen, ist der „Smart Ventilation“ von Nutzen, ein Fensterlüfter für Dachfenster mit Wärmerückgewinnung. Das nachrüstbare Zubehör wird außen oben am Dachfenster montiert und sorgt dafür, dass die Wärme nicht mit der abziehenden Raumluft verloren geht, sondern zu 76 Prozent zurückgewonnen wird.

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Kondenswasser. Foto: Velux

Foto: Velux

 

Einfache Bedienung

Schwingfenster mit einem vormontierten, verdeckt eingebauten Kettenantrieb, einem „Z-Wave“- Steuersystem inklusive Fernbedienung, einem Regensensor und vorbereiteten integrierten Verkabelungen für die Montage des elektrischen Sonnenschutzzubehörs. Der im Lieferumfang enthaltene Regensensor mit beheizter Oberfläche bietet ein Höchstmaß an Komfort, denn bei Regen schließt das Fenster automatisch.

Schwingfenster. Foto: Fakro

Foto: Fakro

(aus der Zeitschrift Althaus modernisieren 2/3-2017)

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