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Regenwasser nutzen

23.05.2016

Foto: Otto Graf

Viele Kommunen in Deutschland wollen verhindern, dass das Regenwasser einfach ungenutzt in der Kanalisation verschwindet. Sie schreiben in Neubaugebieten vor, Regenwasser zu nutzen.

In manchen Regionen zahlen Hausbesitzer weniger, wenn sie Regenwasser auf ihrem Grundstück versickern lassen.

Nicht nur die interessierten Hersteller, auch die Verbraucherzentralen werben für die Nutzung von Regenwasser: „Neben der Verringerung des Verbrauchs an frischem Trinkwasser kann es als zweiter Schritt sinnvoll sein, Regenwasser aus Sammelanlagen zu nutzen. Beim Blick auf die Wirtschaftlichkeit interessieren neben den Kosten für die vorgeschriebene fach- und normgerechte Installation auch die Aufwendungen für Betrieb und regelmäßige Wartung“, so die Verbraucherschützer.

Die Möglichkeiten der Nutzung sind vielseitig: Für Gartenbewässerung, Putzen, Toilettenspülung und sogar für die Waschmaschine reicht fast immer die Wasserqualität aus einer gut gebauten und gewarteten Sammelanlage für Regenwasser. Das zeigen zum Beispiel Untersuchungen aus Berlin, Bremen und Hamburg.

Damit das gesammelte Wasser aber immer eine gleichbleibend gute Qualität hat, müssen bei der Installation der Anlage die technischen Voraussetzungen dafür geschaffen werden. Filterung, Ablagerung im Tank und Konstruktion des Überlaufs bilden dabei drei Reinigungsstufen, die entscheidenden Einfluss auf die Wasserqualität haben.

Bildergalerie

Einfacher Regenspeicher als Designstück direkt am Fallrohr: „Natura 2in1“. Otto Graf
Durchdachte Komplettpakete für die Regenwassernutzung enthalten neben Tank, Tank-abdeckung, Filtersystem sowie Zubehörkomponenten auch eine passende Pumpe. Otto Graf
Die Zisterne wird direkt vom Lieferfahrzeug in die vorbereitete Baugrube versetzt. Anschließend kann das Aushubmaterial wieder zum Verfüllen verwendet werden. Mall