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Das Hochbeet im Trend

08.03.2018

Sie sind gerade richtig in Mode und kommen in recht unterschiedlichen Erscheinungsformen daher: Hochbeete.

Hochbeet Garten

Durch die clevere Kippfunktion kommt die Sonne genau dorthin, wo sie benötigt wird. Foto: epr/hecht international

Ursprünglich stand wohl weniger der ergonomische Aspekt im Mittelpunkt. Wichtiger waren die gärtnerischen Vorteile. Ein Hochbeet verunkrautet weniger, die Pflanzen sind besser vor Schnecken geschützt und die teils nach Geheimrezepten eingebrachte Schichtung aus Strauchschnitt, Gartenabfällen, Laub, Mist, Kompost und Gartenerde sorgt für bestes Wachstum dank Verrottungswärme, hohem Nährstoffangebot, Tiefgründigkeit und gutem Wasserrückhaltevermögen.

Als Traum jedes ambitionierten Hobbygärtners gilt eine Kombination aus Hochbeet und Gewächshaus. Eine abgespeckte Version ist das Hochbeet mit einem Früh­beetaufsatz. Auch hier können beispielsweise sicher rechtzeitig eigene Setzlinge für das spätere Auspflanzen herangezogen werden.

Damit das vielzitierte Gärtnern ohne Bücken in der Realität auch stattfinden kann, muss das Beet die entsprechende Höhe aufweisen. Diese ist auch abhängig von der Größe der Gärtner.

Hochbeet Garten

Eine optisch ansprechende Kombination von Früh- und Hochbeet. Die Leiste mit Edelstahlbeschlägen lässt sich in drei Positionen justieren. Foto: epr/Delta Gartenholz

 

Unterschiedliche Wandbaustoffe

Verschiedene Materialien sind als Einfassung möglich: Holz, Flechtwerk, Holzwerkstoffe, Kunststoffplatten, Metallelemente und Wellblech, Betonelemente. Man kann ein Hochbeet auch aufmauern mit Ziegeln, Kunst- oder Natursteinen. Wenn möglich, sollte sich die Einfassung harmonisch in die Umgebung einpassen. 

Je höher das Beet, umso größer ist der Erddruck. Dementsprechend stabil müssen die Seitenwände ausgeführt und eventuell zusätzlich über Eck gesichert sein.

Die meist kleineren, fertig oder als Bausatz zu kaufenden Hochbeete werden selten zur Erzielung großer Ernteerträge angeschafft. Sie sind vor allem in urbanen Bereichen und kleineren Gärten beliebt.

Hochbeet Garten

Das Spezial-Hochbeet ist durch die vertikale Anordnung der Pflanzkästen kompakt, bietet aber dennoch genügend Platz für Gemüse und Kräuter. Foto: hecht international

Wenn etwa neben der Terrasse keine Grünfläche vorhanden ist, kann man mit Hilfe so eines Hochbeetes den Raum gliedern, ein wenig gärtnern und gleichzeitig die Terrasse begrünen. 

In der Regel werden in den kleinen Hochbeeten, die es sogar auf Rollen verschiebbar gibt, vor allem unterschiedliche Kräuter für die Verwendung in der Küche angebaut. Diese werden erst bei Bedarf geschnitten und erntefrisch beim Kochen verwendet.

(aus der Zeitschrift Bauen & Renovieren 1/2-2018)



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