Welche Markise passt zu meiner Terrassenüberdachung? Ein Kaufratgeber

Markise als Terrassenüberdachungh
Foto: steda

Eine Terrassenüberdachung schützt zuverlässig vor Regen – gegen die Sommerhitze unter dem Glasdach hilft sie jedoch nicht von allein. Wer seine Terrasse auch im Hochsommer angenehm nutzen möchte, braucht eine passende Markise. Doch welche Variante eignet sich für welche Situation?

Warum eine Markise sinnvoll ist

Glas- und Stegplattendächer lassen Sonnenlicht ungehindert durch. Darunter staut sich die Wärme wie in einem Gewächshaus. Eine Markise unterbricht diesen Wärmestau. Die meisten Modelle lassen sich problemlos auch nachträglich an bestehende Terrassenüberdachungen aus Aluminium oder Holz anbauen. Qualifizierte Fachhändler wie steda bieten hierzu eine große Auswahl verschiedener Modelle.

Erst die Ausrichtung, dann der passende Markisentyp

Bevor man sich für einen Markisentyp entscheidet, lohnt sich ein Blick auf die Himmelsrichtung der Terrasse:

● Südausrichtung: Die Terrasse bekommt die hohe Mittagssonne vor allem von oben ab. Hier ist ein starker Dachschutz Pflicht.
● Ost- oder Westausrichtung: Hier kämpft man morgens beziehungsweise abends mit flacher, blendender Sonne von der Seite.

Diese Frage entscheidet maßgeblich darüber, welche Markisenart am besten geeignet ist.

Auf einen Blick: Markisentypen im Schnellvergleich

MarkisentypBester Schutz vor…MontageortIdeal für…
AufdachmarkiseExtremer HitzeÜber dem GlasSüd-Terrassen, maximaler Hitzeschutz
UnterdachmarkiseBlendung / UV-LichtUnter dem GlasEinfaches Nachrüsten, gemütliches Licht
SenkrechtmarkiseTiefstehende Sonne / WindSeitlich / VorneOst & Westausrichtung, Sichtschutz
SeilspannmarkiseFlexibler TeilbeschattungZwischen den SparrenPreisbewusste, manuelle Flexibilität
GelenkarmmarkiseSonne vor dem DachAn der HauswandErweiterung der Schattenfläche nach vorne

Die Systeme im Detail

  • Aufdachmarkise (Bester Hitzeschutz): Wird oberhalb der Verglasung montiert und stoppt die Sonnenstrahlen, bevor sie das Glas treffen. So entsteht gar nicht erst ein Treibhauseffekt.
  • Unterdachmarkise (Elegant & blendfrei): Liegt geschützt unter dem Dach und lässt sich besonders einfach nachrüsten. Sie bietet blendfreies Licht, lässt die Wärme jedoch durch das Glas passieren.
  • Senkrechtmarkise (Schutz von vorne/seite): Fährt vertikal herunter und schützt effektiv vor flacher Morgen- oder Abendsonne, Wind und Blicken.
  • Seilspannmarkise (Günstige Flexibilität): Stoffbahnen werden manuell zwischen den Sparren bewegt. Ideal, um einzelne Felder gezielt und kostengünstig zu beschatten.
  • Gelenkarmmarkise (Schattenerweiterung): Wird vor dem Dach montiert und verlängert den Schattenbereich flexibel nach vorne in den Garten.

Elektrisch oder manuell?

Die meisten der genannten Markisentypen sind sowohl elektrisch als auch manuell erhältlich. Elektrische Markisen lassen sich bequem per Knopfdruck oder Funkfernbedienung steuern. Besonders komfortabel wird es mit einem Sonnen- und Windsensor: Er misst die Wetterdaten und steuert die Markise automatisch – etwa, indem er sie bei aufkommendem Sturm rechtzeitig einfährt, um Schäden am System zu vermeiden. Der elektrische Anschluss einer Markise sollte dabei einer Fachkraft überlassen werden.

Worauf Sie beim Nachrüsten achten sollten

  1. Wetterfestes Gewebe: Achten Sie auf UV-beständige Tücher, die nicht ausbleichen.
  2. Windwiderstandsklasse: Zeigt an, bis zu welcher Windstärke die Markise genutzt werden kann.
  3. Systemkompatibilität: Stammen Überdachung und Markise aus einer Hand, passen Maße und Optik nahtlos zusammen.

Die richtige Wahl hängt von der Terrasse ab

Die ideale Lösung hängt von der Ausrichtung Ihrer Terrasse ab: Aufdachmarkisen bieten den besten Hitzeschutz, Unterdachmarkisen punkten beim Blendschutz, und Senkrechtmarkisen blocken flaches Licht. Oft ist auch eine Kombination sinnvoll.

Sie sind unsicher, welches System optimal zu Ihrer Überdachung passt? Entdecken Sie das perfekt abgestimmte Sortiment bei steda, um die ideale Lösung für Ihre Wohlfühloase zu finden.