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Kernsanierung eines Einfamilienhauses

08.10.2018

Bis ins kleinste Detail hat eine Architektin die Modernisierung ihres 
Einfamilienhauses geplant. Die komplette Kernsanierung verwandelt den Altbau in ein attraktives Wohndomizil für die fünfköpfige Familie. Große Fensterflächen verleihen dem Haus einen unglaublichen Charme.

Altbau nach Kernsanierung. Foto: Christian Eblenkamp, Schüco

Foto: Christian Eblenkamp, Schüco

Nicht nur Lage und Grundstück, sondern auch das Bestandshaus selbst hatten Erika Werres überzeugt. In Grundriss, Substanz, Raumhöhe und -aufteilung erschien es ihr ideal für die Anforderungen ihrer fünfköpfigen Familie – daher die Entscheidung für eine Kernsanierung statt Neubau.Wobei der Begriff „Modernisierung“ angesichts der vorgenommenen Arbeiten eine Untertreibung darstellt. Kernsanierung trifft es da schon eher, denn die komplette Außenhülle hat man mit mehr und größeren Fensterflächen sowie einem Wärmedämmverbundsystem ausgestattet.

Elektro- und Sanitärinstallation wurden vollständig erneuert, das Dach komplett neu aufgebaut und auf allen drei Ebenen passte man die Raumaufteilung den individuellen Bedürfnissen an. Der Aufwand hat sich gelohnt: Auf drei Ebenen entstand ein insgesamt 240 Quadratmeter großes und lichtdurchflutetes Wohndomizil, der einem Neubau in nichts nachsteht. Hinzu kommt der Charme einer gelungenen Neuinterpretation des ortsüblichen Baustils.

Entwurfprägende Themen bei der Kernsanierung

Mehr Licht, mehr Sicht und stoffliche Variation waren entwurfsprägende Themen bei der Fassaden- und Innenraumgestaltung. Unter Berücksichtigung des ursprünglichen Baustils wurden mehr und deutlich größere Lichtöffnungen vorgesehen, um alle Wohn- und Nutzbereiche mit ausreichend Tageslicht zu versorgen und Ausblicke auf Garten und Baumbestand zu ermöglichen. Man entschied sich für die hochwertigste Bauform von Fenstern und Schiebetüren – hoch wärmegedämmte Aluminium-Profilsysteme mit Dreifach-Isolierverglasungen.

Transparentes Wohnzimmer. Foto: Christian Eblenkamp, Schüco

Das große und ungeteilte Festfeld erlaubt einen traumhaften Blick auf den Garten. Foto: Christian Eblenkamp, Schüco

Als Architektin war Erika Werres bereits aus dem Objektbereich mit den vielfältigen gestalterischen und technischen Variationsmöglichkeiten der Schüco-Fenster- und Türsysteme vertraut. So enthielt ihre Entwurfsplanung exakt die gewünschten und realisierbaren Systemausführungen, darunter schmale, hochformatige Stulpfenster, Kombinationen von Stulpfenstern und Festfeldern sowie großflächige Hebe-Schiebetürsysteme und Festverglasungen aus dem Schüco-Systemangebot. Und auch die Haustür mit angrenzendem verglasten Festfeld konnte die Architektin innerhalb der gewählten Systemfamilie mit der Konstruktion „ADS 75 SI“ realisieren.

(aus der Zeitschrift Althaus modernisieren 10/11-2018)

Straßenansicht nach dem Umbau: Symmetrisch angeordnete Fenster- und Türflächen strukturieren Fassade und Dach. Foto: Christian Eblenkamp, Schüco
Die biometrische Zutrittskontrolle „Schüco Fingerprint“ hat sich in der Praxis bereits bestens bewährt. Foto: Christian Eblenkamp, Schüco
Betonplatten und Rheinlandkies markieren die  Übergangszone zwischen Garten und Haus. Foto: Christian Eblenkamp, Schüco
Sämtliche Böden- und Oberflächenfarben wurden mit der Pulverbeschichtung „Tiger Greybrown“ der Fensterprofile abgestimmt. Foto: Christian Eblenkamp, Schüco
Zwei 4,0 x 2,34 Meter große Hebe-Schiebetüren von Schüco führen aus dem Wohn- und Essbereich im Erdgeschoss zu den beiden Terrassen. Foto: Christian Eblenkamp, Schüco

Daten & Fakten

Projekt: Kernsanierung eines Einfamilienhauses
Wohnfläche:  240 m2
Besonderheiten: Dreifach-Isolierglas-Elemente mit Wärmedämmbeschichtungen und integrierten Verbundsicherheitsgläsern; Feinstruktur-Metallic-Pulverbeschichtung aller Rahmenkonstruktionen in „Tiger Greybrown“ (innen/außen)
Produkte:
Stulpfenster, Dreh-Kipp-Fenster, Festfelder und -/Fenster-Kombinationen „AWS 75 SL“, Festfeld/Haustür-Kombination „ADS 75 SI“; Hebe-Schiebetüren „ASS 70“; Biometrische Zutrittskontrolle „Fingerprint“, Beschläge und Griffe „Avan Tec Simply Smart“, Aufsteckgriffe mit Sperrtaste, alle von Schüco, www.schueco.de
Verarbeitung/Montage der Fenster- und Türsysteme: Metallbau Udo Eichwald, www.metallbau-eichwald.de

Architektin: Dipl.-Ing. Erika Werres, Bergisch Gladbach, Entwurfs-, Genehmigungs-, Ausführungsplanung und Bauleitung

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