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Raumlufthygiene

10.08.2010

Mit einem modernen Raumklimagerät können Sie nicht nur Ihre Wohnung angenehm kühlen und energiesparend heizen, sondern auch die Innenluft filtern.

Foto: <a href="http://www.mitsubishi-electric-aircon.de" target="_blank">Mitsubishi Electric</a>Mit verschiedenen Varianten kann Ihr Haus oder Ihre Wohnung zusätzlich auch belüftet werden. Solche Geräte verfügen über einen Außenluftanschluss und sind sogar mit einer Wärmerückgewinnungsfunktion ausrüstbar. Damit lassen sich Räume kostengünstig be- und entlüften sowie be- und entfeuchten und eine optimale Luftqualität herstellen. Die Wärme oder Kälte bleibt hingegen da, wo Sie sie haben möchten – nämlich draußen oder drinnen. Die konventionelle Lüftung über die Fenster hingegen hat Energieverluste und somit steigende Kosten zur Folge.

Jeder möchte saubere Ein wichtiges Kriterium für allergiegeplagte Menschen ist die Filterung der Luft. Viele Raumklimageräte sind mit sehr hochwertigen Filtern ausgerüstet, die den Pollen- und Feinstaubgehalt in der Luft deutlich verringern.

Für die Luftreinheit sind zunächst die Filter zuständig. Hierbei sollten Sie auf eine ausreichende Filterqualität achten. Unter hygienischen Aspekten sind Feinstaubfilter mit den Filterklassen F5 bis F7 zu bevorzugen. Ergänzend gibt es vielfach elektrostatische Filter zur Beseitigung von Staub, Pollen und Bakterien oder auch Aktivkohlefilter, die Rauch und Gerüche aufnehmen.

Außerdem gibt es für besondere Anforderungen, zum Beispiel wenn Räume nur unzureichend gelüftet werden können, Luftreinigungssysteme, die auf einer Kombination spezieller Filter mit dem Ionenumwandler beruhen. Ein waschbarer Vorfilter entfernt zunächst gröberen Schmutz aus der Luft. Ein Plasmafilter beseitigt anschließend Staub, Pollen, Bakterien und andere winzige Partikel bis zu 0,01 Micron. Hochleistungsfähige Zeolith-Filter entfernen außerdem störende Gerüche.

Wie es funktioniert

Die Elektrofiltration besteht aus drei Schritten:

1. Anlegen einer elektrischen Ladung an Schwebeteilchen in der Luft
2. Abscheiden der Partikel
3. Entsorgung der abgeschiedenen Teilchen

Die Ladung erfolgt durch Ionisierung mittels der Koronaentladung in einem sehr ungleichförmigen elektrischen Feld. Dieses beschleunigt die Elektronen so stark, dass sie das Gas der Umgebungsluft ionisieren. Die entstehenden Ionen stoßen mit den Schwebeteilchen zusammen und übertragen ihre elektrische Ladung auf diese. Geladene Teilchen werden vom Abscheider angezogen, der wiederum in Abständen durch flüssiges Waschmittel von den Teilchen gereinigt wird. Mehr Physik wollen wir Ihnen aber nicht zumuten. Die Systeme haben eine lange Standzeit, keine beweglichen Teile, erfordern wenig Wartung und sind damit sehr zuverlässig.

 

Foto: <a href="http://www.daikin.de" target="_blank">Daikin</a>Die Feuchte im Raum

Beim Heizen im Winter wird die Raumluft oftmals zu trocken. Sie kennen das Gefühl trockener Nasen- und Rachenschleimhäute. Dadurch können Halsschmerzen, Erkältungen und andere Beschwerden hervorgerufen werden. Während dessen ruft im Sommer eine hohe Luftfeuchte, selbst bei moderaten Temperaturen, meist starkes Unbehagen hervor.

Die wichtigen Behaglichkeitsparameter Temperatur, Feuchtegehalt und Belüftung eines Raumes können mit Raumklimageräten der neuesten Generation in jeder Jahreszeit aufeinander abgestimmt werden. Durch ein im Außengerät integriertes Element wird die in der Außenluft enthaltene Feuchtigkeit absorbiert und an das Innengerät geleitet. Da keine Feuchtigkeit aus der Raumluft entnommen wird, ist selbst bei der im Winter recht trockenen Außenluft eine schnelle und wirkungsvolle Befeuchtung möglich.

Derartige Geräte stellen eine Kombination aus Klimaanlage und Befeuchter dar. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Befeuchter benötigt ein solches Innengerät keinen Behälter für einen Wasservorrat. Es entfällt also eine separate Wasserzufuhr.

Im gleichen Maße wie die Raumluftfeuchte Ihr Wohlbefinden im Winter beeinflusst, gilt dies auch für die Entfeuchtung im Sommer. Dann kann ein Raum mit einem hohen Feuchtegehalt in der Raumluft selbst bei moderaten Temperaturen als zu warm und stickig empfunden werden. Auch dieses Gefühl ist Ihnen sicher nicht fremd.

Manche modernen Raumklimageräte können die Raumluftfeuchte verringern, ohne die Raumtemperatur zu verändern. Dies ist möglich, indem trockene, kühle Luft mit warmer Luft vermischt wird. Durch diesen Vorgang wird ein Unterkühlen des Raumes verhindert, was besonders von kälteempfindlichen Menschen geschätzt wird.

Ein kurzes Fazit

Sie können heute also aus einer Vielfalt von Systemen diejenigen auswählen, die Ihre persönlichen Anforderungen am besten erfüllen. Dabei sollten neben der Raumtemperatur auch andere Aspekte der Behaglichkeit bei Ihrer Entscheidungsfindung einfließen. Dann ist langfristig sichergestellt, dass alle Bewohner mit ihrem Klimasystem zufrieden sind. Bei der richtigen Wahl helfen Ihnen Geräteanbieter ebenso, wie fachkundige Installationsfirmen. Dass Sie mit einem Raumklima­gerät Ihre Wohnung angenehm kühlen können, wissen Sie bereits. Vielleicht auch, dass Sie mit dem gleichen Gerät im Wärmepumpenbetrieb auch sehr energiesparend heizen können, während die Zentralheizung ausgeschaltet bleibt. Moderne Systeme können aber noch viel mehr.

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