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Vaillant Gewinner Gas-Brennwertgerät

17.02.2017

Hier möchte man bleiben. Gemütlich ist es – vom Boden bis unter die Decke. Ein romantisches Traumhaus mitten im Grünen. Üppige Bäume laden zum schattigen Picknick im Garten ein. Der Wald ist nur einen Steinwurf weit entfernt. Still ist es. Die Vögel zwitschern, Kiefernduft füllt unaufdringlich die Luft. Leise knarzen im Wohnzimmer die Holzdielen. In dem bequemen Sessel vor der Backsteinmauer möchte man am liebsten mit einem guten Buch und einem Glas Rotwein versinken. Bartosz Ormian lacht über unsere Schwärmereien: „Meine Frau hat die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen als wir hier das erste Mal rausgegangen sind.“

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Romantisches Traumhaus. Foto: Vaillant

Ein romantisches Traumhaus mitten im Grünen. Der Wald ist nur einen Steinwurf weit entfernt. Die Vögel zwitschern und es duftet nach Kiefern. Foto: Vaillant

Der Renovierungsaufwand schien enorm. Kitschige Tapeten, Kunststoffpaneele an Decken und Wänden sowie dunkle Holzvertäfelungen und mit Ochsenblut bedeckte Holzböden beschworen den Geist vergangener Zeiten herauf. Und trotzdem hat sie das kleine Häuschen am Waldrand nicht losgelassen. „Als wir es bei unserer Immobiliensuche entdeckten, war das Häuschen leider schon reserviert. Trotzdem schrieb meine Frau den Makler an und tatsächlich – der Kaufinteressent hatte sich umentschieden“, erzählt der Hausbesitzer. Familie Ormian hatte ein Projekt, ein ganz großes. Es bedurfte etwas Fantasie, um hinter dem sanierungsbedürftigen Objekt ein romantisches Traumhaus zu erkennen. Aber daran mangelt es im Hause 
Ormian nicht. Ein Gutachter bestätigte die solide und gesunde Bausubstanz. Es konnte losgehen.

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„Hier musste so vieles neu gemacht werden: Boden, Heizung, Dämmung, Wände und das Bad“, so Bartosz Ormian. Die Wand- und 
Deckenverkleidungen mussten in einer kraftraubenden Aktion heruntergeholt werden. Hinter Wandpaneelen offenbaren sich Tapetenschichten aus fünf aufeinander
folgenden Jahrzehnten und fünf verschiedenen Modewellen. Unter verstaubten Teppichen kommen die original Holzdielen aus der Entstehungszeit ans Tageslicht. Mit dem Wissen, dass sie ein Backsteinhaus bewohnen, wagt sich Natasza Ormian mit einem Hammer an die Wohnzimmerwand – und legt eine fast hundertjährige, wunderbar erhaltene Backsteinmauer frei. Ein Wohntraum beginnt zaghaft Wirklichkeit zu werden. Saniert hat die Familie komplett in Eigenregie. Das dazu nötige Wissen hat sie sich mit jedem Arbeitsschritt angeeignet. Vorwissen? So gut wie nicht vorhanden.

Wohnzimmerwand mit Backsteinmauer. Foto: Vaillant

Alte Schätze wurden bei der Sanierung ans Tageslicht gebracht: Die originalen Holzdielen aus der Entstehungszeit des fast hundertjährigen Hauses hat man aufgearbeitet und geölt. Eine Wohnzimmerwand wurde vom Putz befreit und es kam eine wunderbar erhaltene Backsteinmauer zum Vorschein. Foto: Vaillant

Bartosz Ormian ist bei der Polizei. Da braucht er in der Regel kein handwerkliches Fachwissen. Bücher, Blogs und Webseiten liefern ihm die nötigsten Kenntnisse. Den Rest lehrt die Erfahrung. „Die Fehler sind ebenfalls komplett selbst gemacht“, schmunzelt Bartosz Ormian. Die Putzarbeiten würde er einem professionellen Gipser so nicht durchgehen lassen. „Die letzten Wände sehen da schon etwas besser aus als die erste“, grinst er.

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Wohngesundheit war das Stichwort, nach dem die Modernisierung konsequent durchgezogen wurde. Ökologisches Wohnen hat die Familie, nicht zuletzt aufgrund der negativen Vorerfahrungen, fasziniert: Kalkputz an Wänden und Decken, Dämmung aus Glasschaumschotter oder aus recyceltem Zeitungspapier, Trittschalldämmung mit Hanffilzfasern, Öl statt Lack auf die Böden. Möglichst natürlich, möglichst viele Original-Baubestandteile sollten im Haus Verwendung finden. Die 
vielen schlechten Erfahrungen aus Mietobjekten wurden sinnvoll für das eigene Heim weiterentwickelt. „Da lief uns morgens das Wasser an den Scheiben herunter, weil mit Brachialgewalt gedämmt wurde“, erzählt Ormian. Das Wärmedämmverbundsystem habe sich wie eine doppelte Schicht aus Plastiktüten angefühlt. Die Erfahrungen aus fehlgeplanten Mietobjekten sollten sich im eigenen Heim nicht wiederholen. „Das, was früher im Bau verwendet wurde, ist für das Raumklima gar nicht so verkehrt“, resümiert der Polizist. Kalkputz, Lehmbaustoffe und natürliche Dämmstoffe sind gut für das Raumklima und die Atemwege. Gerade Kalk gleicht die Luftfeuchtigkeit aus. Nicht nur sein ältester Sohn wird es ihm danken.

Gas-Brennwertgerät ecoTEC. Foto: Vaillant

Hier wohnt und arbeitet das Gas-Brennwertgerät ecoTEC exclusive von Vaillant. Der Green iQ Mode garantiert zu jeder Zeit den effizientesten Betrieb. Eine neue, internetfähige Regelung ist im Gerät integriert und ermöglicht dem Nutzer über die kostenlose multiMATIC- App auch die unkomplizierte Fernsteuerung der Heizung über das Smartphone. Foto: Vaillant

Vor einem Jahr zog die fünfköpfige Familie in ihr eigenes Haus. Viel Arbeit liegt da schon hinter und auch noch vor ihr. Nach den ersten frustrierenden Erfahrungen mit ambitionierten Zeitplänen gewann der Pragmatismus die Oberhand. Zunächst wurden jene Bereiche fertiggestellt, die die Familie am häufigsten benutzt: Küche, Wohnzimmer, Bad. Gerade hat der Hausherr das erste der drei Kinderzimmer fertiggestellt. Die drei Kinder packen auch zu und lernen ganz nebenbei, dass Häuser nicht wie Pilze aus dem Boden sprießen, sondern gepflegt und erhalten werden müssen. „Man muss sich daran gewöhnen, dass es eigentlich nie schnell genug geht“, rät Ormian anderen modernisierungswilligen Bauherren. „Die Dinge brauchen einfach ihre Zeit.“

(aus der Zeitschrift Althaus modernisieren 2/3-2017)