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Trockenbau

15.12.2010

Komplette Häuser werden heute in Trockenbauweise erstellt, beim Innenausbau hat diese Technik die Nase vorn. Und gerade bei Renovierungen und nachträglichen Dachausbau trumpfen die Vorteile des trockenen Ausbaus: In kürzester Zeit sind die Räume bewohnbar.

Foto: Naturbo Lehmbauten
Naturbo ist ein Trockenbausystem, das die Vorteile von Lehmputz ins Haus bringt, ohne wochenlange Trocknungszeit. Die Platten werden trocken montiert, die Flachkanten verspachtelt und der Finishputz wird aufgebracht. In drei Tagen sind die Räume wohnfertig. Möglich ist diese kurze Verarbeitungszeit durch den hohen Vorfertigungsgrad der Naturbo-Lehmputzplatten. Diese werden bereits mit fertigem, komplett ausgetrocknetem Oberputz geliefert.

Lediglich die Flachkanten müssen ausgespachtelt werden. Der Feuchtigkeitseindrang in den Baukörper reduziert sich dadurch um 90 Prozent. Inklusive einem Lehm-Finishingputz sind Räume mit dem Naturbo-System innerhalb von drei Tagen wohnfertig. Die Naturbo-Lehmplatten sind die einzigen Lehmbauplatten mit einer Holzweichfaser-Trägerplatte.

Eine zweite Lehmputzschicht auf der Rückseite und ein eingearbeitetes Glasfasergewebe sorgen für die nötige Steifigkeit und Verwindungsfreiheit. Dadurch ist ein einfaches Zuschneiden der vergleichsweise leichten Platten (15 kg/Platte) mit der Kreissäge möglich.

Foto: Knauf GipsSchiebetür-Bausatz fürs Ständerwerk
Aus einem Raum zwei machen: Vorausgesetzt, beide Hälften verfügen über Tageslicht, teilt eine Trennwand in Leichtbauweise ein großes Zimmer in Windeseile in zwei ebenbürtige kleinere – wenn etwa der Nachwuchs gern ungestört sein möchte. Ist jedoch die große Runde gefragt, zieht sich die Schiebetür elegant zurück: Der Charakter des zuvor zweigeteilten Raumes entspricht wieder dem eines einzigen, großen Zimmers.

Solche Konstruktionen aus Metallständerwerk und Trockenbauplatten lassen sich bei Bedarf aufstellen und später wieder demontieren. Sie fallen – statisch gesehen – kaum ins Gewicht, lassen sich schalltechnisch perfekt dämmen und machen praktisch alle Oberflächenbehandlungen mit: von der Tapete bis zum Lack. Und wer pfiffig plant, packt sogar noch eine Platz sparende Schiebetür in das Wandsystem.

Als Bausatz für Ständerwände ermöglicht „Krona Kit Futura” den Einbau von Schiebetüren in Ständerwänden als Ein-Mann-Montage. Das patentierte System ist als variabler Bausatz für Türblattbreiten von 610 bis 985 mm erhältlich. Werden zwei Bausätze gekoppelt, kann die Schiebetür auch zweiflügelig gestaltet werden. Die Kons­truktion ist so ausgelegt, dass alle Norm-Schiebetürblätter beziehungsweise Ganzglastüren eingesetzt werden können.

Foto: Knauf GipsSpezialplatten für perfekte Oberflächen
Knauf Horizonboards sind Gipsplatten mit umlaufender, das heißt vierseitiger Kantenausbildung AK (abgeflachte Kante). Die vierseitige Kantenausbildung AK (abgeflachte Kante) ist die Voraussetzung für eine Verspachtelung, die eine perfekte Oberfläche mit hoher Rissesicherheit zum Ergebnis hat.

Knauf Horizon Decken- oder Wandsysteme mit einer Beplankung aus Horizonboard sind somit die ideale Systemlösung bei hohen Anforderungen an die Optik.

Der sonst übliche und erforderliche Versatz der Stirnkanten kann bei Knauf Horizon Systemen entfallen (Verlegung auf Kreuzfuge). Horizonboards als Plattentyp GKF können als vollwertige Feuerschutzplatte nach DIN 18180 in den entsprechenden Knauf Brandschutz-Systemen verwendet werden.

Foto: Agepan/GlunzWeniger Trittschall, wärmere Füße
Deckenkonstruktionen zwischen bewohnten Räumen müssen neben einer statischen Funktion vor allem hohe Anforderungen an den Schallschutz erfüllen.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, bietet Glunz  mit seinem Agepan System für unterschiedliche bauliche Gegebenheiten (zum Beispiel Betondecken, Dielenböden oder Balkenlagen) verschiedene geprüfte Aufbauten an.

Mit den Systemprodukten Agepan TEP N+F, Agepan OSB PUR, Novopan Spanplatte, Agepan Trockenschüttung, Agepan Dämmplatte natur und der Agepan Rippenpappe lässt das System freien Raum für die Gestaltung.

Foto: StoDeckensegel für bessere Akustik
Es gibt Häuser, in denen sich Menschen nicht wohl fühlen, obwohl die Räume stilvoll eingerichtet sind und mit Ambiente das Auge erfreuen. Häufig liegt das an schlechter Akus­tik: Wenn ein Raum hallig klingt, wird eine Unterhaltung anstrengend, Musik mit Genuss zu hören ist kaum möglich.

Das betrifft vor allem Räume, in denen sehr harte und glatte Flächen dominieren: Parkett oder Laminat am Boden, große Fensterflächen, Mobiliar aus Stahl und glattem Leder. Um solche Räume auch für das Ohr zu optimieren, muss die Einrichtung aber nicht gewechselt werden: Moderne Baustoffe (zum Beispiel Akustikdecken von Sto) regeln den Raumklang auf ein angenehmes Niveau.

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