renovieren.de Renovieren, Modernisieren, Sanieren
Newsletter

Trittsicher und attraktiv

21.05.2013

Ebenso elegant wei komfortabel und sicher. Bogentreppe mit einer nutzbaren Laufbreite von rund einem Meter. KenngottDas Treppensteigen ist längst nicht nur als Notwendigkeit zur Überwindung von Höhenunterschieden zu sehen. Ganz nebenbei hält es nämlich fit und fördert die Koordination! Doch nicht alle Bewohner sind in ihren Bewegungen schon oder immer noch so gewandt, um jede Treppe schätzen zu können – selbst wenn sie den DIN-Normen völlig entspricht. Deshalb lohnt es sich, bei der Treppengestaltung seinen Blick zu erweitern und unterschiedliche Bedürfnisse zu berücksichtigen.

Steht der Einbau einer neuen Treppe an, sind grundsätzliche Überlegungen möglich. Manche Bedürfnisse eint die jüngsten sowie ältere oder gehbehinderte Bewohner. Zum einen sollte der Gehrhythmus möglichst wenig gestört werden, etwa durch Podeste, stark verzerrte Stufenformen oder unterschiedliche Steigungen. Deshalb ist ein gleichmäßiger Stufenverlauf sinnvoll. Diesen bieten vor allem geradläufige, ruhig wirkende Treppen sowie halbgewendelte Treppen über rechteckigem Grundriss, die etwas weniger Platz benötigen.

Doch auch viertelgewendelte und elegante Bogentreppen können bequem ausgelegt werden. Um zum anderen beim Aufstieg Kraft zu sparen und beim Abstieg die Gelenke zu schonen sowie den kürzeren Kinderbeinen entgegenzukommen, sind nicht hohe und nicht zu tiefe Stufen hilfreich. Ideal sind Stufen mit einer Steigungshöhe von 17 (anstatt wie häufig von 18 bis 19) Zentimetern und einem Auftritt von 29 (anstatt wie häufig von 25 bis 27) Zentimetern Tiefe.

"Star-Light" ohne Elektroinstallation: Die Einbauleuchten sind mit langlebigem Akku, energiesparenden LED-Leuchten und Bewegungsmelder ausgestattet. KenngottIm Hinblick auf erwachsene, aber weniger gehgewandte Benutzer sollte zudem die Breite der Treppe nicht zu knapp bemessen werden. Wichtig ist die nutzbare Laufbreite, welche laut Norm mindestens 80 Zentimeter betragen muss. Sie ergibt sich aus dem Abstand zwischen Wand und Handlauf oder zwischen zwei Handläufen. Gerade ein zweiter, stabiler Handlauf dient aber als wichtige Zusatzstütze. Deshalb empfiehlt es sich, mindestens fünf Zentimeter Wandabstand plus Handlaufquerschnitt einzurechnen.

Eine gewisse Großzügigkeit bewährt sich auch dann, wenn einmal die Montage eines Treppenliftes anstehen sollte. Zwar darf beim nachträglichen Einbau das Normmaß unterschritten werden, doch beanspruchen die Führungsschienen im Fußraum immerhin rund 15 Zentimeter.  

Da bereits ab 40 Jahren die Sehkraft kontinuierlich nachlässt und damit der Lichtbedarf zunimmt, ist eine gute Beleuchtung nicht nur attraktiv, sondern auch hilfreich. Wand- oder Deckenleuchten mit hellen Leuchtmitteln bilden eine gute Basis. Doch verursacht der Bewohner durch seine Bewegung einen wandernden Körperschatten. Als echte Highlights spenden deshalb mehrere kleine Leuchten oder Leuchtbänder auf Höhe des Handlaufs oder im Fußraum wertvolles Licht im kritischen Bereich.    

Hier ist die Gittertüre im selben Design wie das Geländer gefertigt worden. TreppenmeisterAuf Kinder üben Treppen eine fast magische Anziehungskraft aus. Gerne nützen sie sie als Spielgerät. Kinderschutztüren an Auf- und Abgängen schonen deshalb für die Kleinkind-Zeit auch die Nerven der Eltern. Kritisch sind darüber hinaus offene Stufen und Geländer. Die von manchen Landesbauordnungen vorgeschriebenen zwölf Zentimeter als maximaler Abstand bieten erhöhte Sicherheit, bei ganz kleinen Kindern jedoch keine absolute.

Eine Lösung sind etwa Sicherungsleisten zwischen den Stufen. Möchten Eltern zudem effektiv verhindern, dass ihr Kind auf dem Geländer hochklettern kann, sind bei modernen Reling-Geländern zum Beispiel vormontierte, transparente Platten eine optisch ansprechende Sicherung. Bei senkrechten Geländer-Stäben in engen Abständen finden die Kleinen zudem in jeder beliebigen Griffhöhe guten Halt.   

INFO
Im Ratgeber „Kinder, Kinder ...“ finden Eltern noch mehr Tipps zur sinnvollen Treppenplanung und -gestaltung.
Allgemeine Informationen, auch für Senioren oder speziell für Althaus-Besitzer, die ihre Treppe renovieren beziehungsweise ersetzen möchten, finden sich im „Treppen ABC“.
Beide Broschüren sind kostenlos zu bestellen unter www.treppenmeister.com.




anzeigen