renovieren.de Renovieren, Modernisieren, Sanieren
Newsletter

Treppen – bequem nach oben

06.06.2017

Die Treppe ist das Herz des Hauses. Kaum ein anderer Teil einer Wohnung wird so intensiv genutzt. Treppen verbinden nicht nur, sie prägen auch entscheidend das Erscheinungsbild eines Hauses und zeigen den Stil der Besitzer.


Bei dieser gewendelten Flachstahl-Wangentreppe bestehen die Pfosten und Quergurte des Geländers aus dem selben Material. Stufenbelag und der profilierte Handlauf sind in Eiche ausgeführt. MetallArt

Bei der Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten, die es heute gibt, ist es wichtig, sich von Anfang an zuverlässig zu informieren und rechtzeitig einen Treppenfachmann einzuschalten. Denn es kommt dabei nicht nur auf Design und Materialien an, sondern auf das optimale Zusammenspiel von Formgebung und Funktion.

Die Bauform ist zunächst wegweisend, wenn es um die Auswahl einer wirklich passenden Treppe geht. Entsprechend der Raumaufteilung unterscheidet man die folgenden Treppen-Grundtypen: die gerade oder die gewendelte Treppe und die Podesttreppe. Wegen ihrer dynamischen Wirkung sind zurzeit viertel- oder halbgewendelte Treppen am gefragtesten. Das heißt, von der Antrittsstufe bis zum Austritt findet eine Drehung um 90 oder 180 Grad statt. Eine komfortable Treppe beginnt ab zirka 3,5 Quadratmeter und einer nutzbaren Laufbreite von 90 bis 100 Zentimeter. „Alles, was auf kleinerer Fläche installiert wird, erfordert Stufenhöhen, die nicht mehr komfortabel zu begehen sind. Was schmäler ist, erschwert oder verhindert den Transport von sperrigen Gegenständen“, erläutert Dipl.- Ing. Heinz Lammers, Leiter der technischen Entwicklung der Treppenmeister Partnergemeinschaft.

Das könnte Sie auch interessieren: 10 Punkte zur Treppenplanung »»

Design

Beim Design liegen klare puristische Formen im Trend, unabhängig vom Material. Der natürliche Charme des Holzes zum Beispiel lässt sich wunderbar mit jedem anderen Material kombinieren, ob Edelstahl, Verbundwerkstoffe oder Glas. Sie geben Halt, bieten Sicherheit und haben einen prägenden Einfluss auf das gesamte Erscheinungsbild von Treppenkonstruktionen: Geländer und Handläufe sind wichtige Elemente bei der Planung, denn sie geleiten Jung und Alt verlässlich von einer Ebene zur anderen. Optisch verbinden sie die Treppenanlage zu einem harmonischen Ganzen und runden die Abstimmung auf das Wohnambiente individuell ab. Geländerkonstruktionen werden an den Wangen und auf den Stufen um das Treppenauge befestigt. Ein zusätzlicher Handlauf an der Wand erhöht Komfort und Sicherheit.


Die „Loft“-Treppe zeichnet sich durch das Zusammenspiel von geraden Linien und technischen Formen aus. Stahl, Holz, Glas und Verbundmaterialien bestimmen in Kombination mit ausgereiften Befestigungsdetails den Charakter. Treppenmeister

Handlauf

Material und Form des Handlaufs sollten so gewählt werden, dass er sich gut umgreifen lässt. Gerade im fortgeschrittenen Alter, wenn körperliche Beeinträchtigungen die Beweglichkeit einschränken können, sind stabile Handläufe wichtig. Stahl- oder Edelstahlrohre sind hierfür besonders griffig, aber auch Hartholz oder lackiertes Weichholz sind aufgrund ihrer warmen Haptik sehr beliebt. Generell muss ein Handlauf in einer Höhe zwischen 80 und 115 Zentimeter angebracht werden – die komfortabelste Höhe hängt allerdings von der Körpergröße ab. Gemessen wird lotrecht über Stufenvorderkante bis zur Oberkante des Handlaufs. Die Materialien für Handlauf und Füllung – beispielsweise Stahl,
Edelstahl oder Massivholz – lassen sich fast nach Belieben kombinieren.

Sicherheit

Wenn kleine Kinder im Haushalt leben, kann bereits bei der Planung des Geländers einiges für ihre 
Sicherheit getan werden. So bieten sich in diesem Fall eher senkrechte Geländerstäbe an, da so kein „Leitereffekt“ entsteht. Sind jedoch mitlaufende Stäbe aus Gestaltungsgründen gewünscht, können Glasscheiben eine Lösung sein. Diese werden mit Glashaltern befestigt und können später wieder entfernt werden. Auch ein nach innen versetzter Handlauf erschwert Überkletterversuche.


Keinen Stauraum verschenken: mit maßgefertigten Schränken und Regalen, die millimetergenau in die Nische unter der Treppe passen. DeinSchrank.de

Bei der persönlichen Beratung vor Ort sollte man die Gestaltungsspielräume bei optimaler Sicherheit voll ausschöpfen. Anschließend wird jede Treppe individuell nach Aufmaß geplant, mit hoher Qualität gefertigt und passgenau eingebaut – komplett aus einer Hand. Es empfiehlt sich durchaus, vor der Entscheidung ein Treppenstudio zu besuchen. Hier kann man verschiedene Treppentypen zur Probe begehen und erhält auch eine erste Beratung über die optimale Planung und Raumaufteilung.

(aus der Zeitschrift Althaus modernisiern 6/7-2017)

Gestaltung: Treppen-Grundtypen

Die Bauform ist zunächst die wichtigste Rahmenbedingung, wenn es um die Auswahl einer wirklich passenden Treppe geht. Deshalb ist es ratsam, sich schon früh über das Spektrum der Möglichkeiten im Treppenbau zu informieren.

Hier sehen Sie in einer Grafik von Treppenmeister die Grundtypen einer Treppen »»

Ausführliche Informationen über Treppen, zeitgemäßes Design und gute Qualität mit vielen Detaillösungen sind im neuen Ratgeber "Treppen ABC" enthalten, kostenlos zu bekommen unter: www.treppen-abc.com



anzeigen