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Schallschutz und Akustik

25.04.2011

Haro zeigt wie man den Raumschall um 60 Prozent reduzieren kann.

Leises Laminat

 Haro zeigt, was technische Weiterentwicklung bedeutet und macht Laminatböden leise: Haro Tritty Silent CT bietet gegenüber Laminatböden mit herkömmlicher Dämmung einen um über 60 Prozent reduzierten Raumschall und schafft ein bei Laminatböden bisher nicht gekanntes Gehgefühl. Für diese Innovation wurde die Hamberger Flooring GmbH in der Kategorie „Innovativstes Produkt für den Endverbraucher“ mit dem Holz-Land Award 2010 ausgezeichnet. Das Ruhe-Geheimnis liegt auf der Unterseite der Laminatdielen: Die Haro Innovation Comfor Tec. Selbstklebende Streifen
aus lösemittelfreiem, synthetischem Kautschuk an der Dielenunterseite ermöglichen die vollständige Fixierung auf dem Unterboden. Das Ergebnis: ein wohltuendes Gehgefühl mit der angenehmen Akustik eines vollflächig verklebten Bodens.

 

Schallschutzziegel von Leipfinger-BaderSchallschutzziegel im Praxistest
In der Praxis zeigt sich die besondere Leistungsfähigkeit des Unipor WS10 Coriso sowohl bei der Dämmung der horizontalen als auch der vertikalen Schallausbreitung. Das belegen aktuelle Messungen der Luftschalldämmung an zwei mehrgeschossigen Wohnungsbauten in Erding nordöstlich von München, die das renommierte Ingenieurbüro für angewandte Bauphysik „ig-bauphysik“ (Hohenbrunn) durchführte.

Das Ergebnis: Alle Messungen ergaben Schallschutzwerte von 55 bis zu 60 Dezibel. In einem Objekt wurde die Luftschalldämmung zwischen dem erstenund zweiten Obergeschoss gemessen. Im zweiten Objekt überprüften die Ingenieure die Luftschalldämmung zwischen dem Erdgeschoss und dem ersten Obergeschoss. Bei beiden Objekten konnte ein überdurchschnittlich guter Schallschutz nachgewiesen werden, der die Anforderungen für einen „erhöhten Schallschutz“ gemäß Beiblatt 2 der DIN 4109 erfüllt.

 

Wie viel Schallschutz ist bei Treppen notwendig bzw. empfehlenswert?

Knarrgeräusche und Getrampel
Ob eine Treppe laut oder leise ist, ist unter anderem abhängig von der Masse/Dicke der Wände und deren Konstruktion, der Art der Treppenkonstruktion sowie der Art der Treppenbefestigung an Wand und Decke. Starr eingebundene Treppenteile sind lauter als elastisch gelagerte. Durchgehende lange Elemente oder unter Spannung stehende Teile (z.#B. lange Tragholme) können lauter sein als kurze Teile. Doch wie viel Schallschutz ist bei Treppen notwendig beziehungsweise empfehlenswert? Die DIN 4109 „Schallschutz im Hochbau“ gibt dazu Auskunft: Schallschutzwerte werden in Dezibel (dB) angegeben. Je kleiner dieser Wert ist, umso leiser wird es.

Für Treppen in Einfamilienhäusern werden bezüglich des Schallschutzes lediglich empfohlene Werte angegeben (= 53 dB). Für Doppel- oder Reihenhäuser sind die Mindestanforderungen 53 dB. Empfohlen wird aber = 46 dB, was jedoch separat im Kaufvertrag vereinbart werden muss. Wer es also leise haben möchte, sollte mit dem Treppenbauer entsprechende Schallschutzwerte vereinbaren und/oder sich Schallprüfzeugnisse von Referenzobjekten vorlegen lassen. Mehr Informationen zum Thema gibt es auch im Ratgeber „Treppen-ABC“, der kostenlos angefordert werden kann.

Schallpegel in Dezibel (dB)

0  unhörbar (Hörschwelle 70 Lautes Gespräch
10 Schneefall 80 Laute Radiomusik
20 leichter Wind 90 Presslufthammer in 1 m Entfernung
30 Flüstern 100 Discothek (innen)
40 Kühlschrank 110 Propellerflugzeug in 7 m Entfernung
50 Ruhiger Bach, leises Gespräch 120 Verkehrsflugzeug in 7 m Entfernung
60 normales Gespräche  

 

Für Schallunterschiede sonst gleichartiger Geräusche im Bereich über 40 dB können folgende Lautheitseindrücke zugrunde gelegt werden:

 

1 dB - kaum wahrnehmbar; 3 dB - deutlich wahrnehmbar; 10 dB - etwas doppelt so laut

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