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Bäder mit mehr Komfort

18.07.2012

Die Duschwanne aus Stahl-Email schafft einen beinahe nahtlosen Übergang zum Fliesenboden. VDS/BetteBesser duschen

Barrierefreiheit heißt das Stichwort im Badezimmer. Wichtig ist es nicht nur für die ältere Generation. Das merkt man spätestens, wenn man durch Unfall oder Krankheit in seiner Beweglichkeit beeinträchtigt ist. Dann ist man froh über jeden Griff, der sicheren Halt verspricht – und darüber, dass alle Stolperfallen aus dem Weg geräumt sind.

Eine zentrale Bedeutung im Bad hat die Dusche. Hier sind schon seit mehreren Jahren boden­ebene Lösungen stark auf dem Vormarsch. Sie bieten mehrere Vorteile: zum einen den schwellenlosen Einstieg. Zum anderen pflegeleichtes Reinigen. Und schließlich die elegante Optik – vor allem, wenn der Bodenbelag nahtlos in die Dusche übergeht. Das ist zum Beispiel bei gefliesten Duschböden der Fall. Angeboten werden auch flache Wannen aus Acryl, Stahl-Email, Natur- oder Kunststein.

Ein flaches Waschbecken ohne Unterbau kann bei Bedarf auch im Sitzen genutzt werden. VDS/KeramagDie Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) empfiehlt: Die Dusche sollte eine rutschhemmende Oberfläche haben. Komfortabel ist eine Grundfläche von etwa 150 mal 150 Zentimetern. Bedenken Sie: bodenebene Duschen lassen sich nur mit großem Mehraufwand im Nachhinein bewerkstelligen. Deshalb sollten Sie dies möglichst früh bei der Planung berücksichtigen.

 

Ein sicherer Halt
Sie werden nicht mehr darauf verzichten wollen, wenn Sie erst einmal bequeme Sitzmöglichkeiten im Bad haben. Wenn Sie die Dusche renovieren, können Sie zum Beispiel eine gemauerte Sitzbank einbauen und so eine durchgängige Optik schaffen.
Sicherheit bieten auch Halte- und Stützgriffe. Sie sollten sich wegklappen lassen und eine griffige Oberfläche sowie eine ergonomisch angepasste Form haben. Beim Positionieren an die „Rechtshänder-Linkshänder-Frage“ denken. Nicht zuletzt: Die Badmöbel sorgfältig fixieren. Dann können sie in einer Ausrutsch-Situation Halt geben.

Unter "Universal Design" versteht man eine Gestaltung von Räumen, bei denen der Mensch im Mittelpunkt steht. VDS/Keuco
Richtiges Umfeld
Barrierefreiheit und ein attraktives Ambiente sind keine unvereinbaren Gegensätze. Wenn Sie wissen, welche Faktoren schon im Vorfeld berücksichtigt werden sollten, können Sie auf dieser Grundlage Ihren persönlichen Geschmack verwirklichen.
Damit Sie sicher gehen und stehen können: wählen Sie einen rutschfesten Bodenbelag. Entscheiden Sie sich außerdem bei der Gestaltung Ihres Badezimmers lieber für hellere Farben. Denn Helligkeit gibt Sicherheit. Je dunkler die Farben, desto wichtiger ist der nächste Punkt: die richtige Beleuchtung.

Neben einer Grundbeleuchtung gibt es die Funktionslichter, die für bestimmte Aktivitäten im Bad gedacht sind: Schminken, Körperpflege, Lesen in der Badewanne oder Pediküre. Lichtsysteme, die sich beim Betreten des Raums über Sensoren einschalten, sind vor allem in der Nacht komfortabel. Das gilt auch für Nachtlichter, die sich bei Dämmerung automatisch einschalten.

Im Internet auf der Seite www.gutesbad.de finden Sie weitere gute Ratschläge.

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