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Dämmlösungen fürs Dach

09.09.2013

Foto: Gutex.deDicke Holzfaser-Dämmung
Eine Aufdachdämmung besteht i. d. R. aus mehreren Aufbauebenen, wobei jede für sich eine spezielle Funktion erfüllt. Auf den Dachsparrren wird eine Holzschalung verlegt. Im Innenraum kann so eine attraktive Holzoptik realisiert werden. Auf die Holzschalung wird eine diffusionsoffene Luftdichtigkeitsfolie verlegt. Deren sd-Wert sollte im Aufbau von innen nach außen abnehmen, damit die im Innenraum entstehende Feuchte geregelt nach außen diffundieren kann.

Die Luftdichtigkeitsfolie muss an den Anschlüssen der wärmegedämmten Dachkonstruktion fachgerecht verklebt werden. Danach wird die Dämmebene aufgelegt. Die Dämmplatten Thermosafe-homogen von Gutex sind beispielsweise bis zu 240 Millimeter dick erhältlich.

Somit kann ein einschichtiger, homogener Aufbau in einem Arbeitsgang verlegt werden. Ein Stufenfalz verhindert zudem durchgängige Fugen.

 

Foto: Isover.de

Zubehör als wichtige Systemkomponenten
Um Feuchteschäden in der Dachkonstruktion vorzubeugen, bietet Isover mit seinem Vario Luftdichtheits- und Feuchte-schutzsystem eine zuverlässige Lösung an.

Nun führt der Dämmstoff-Spezialist zusätzliche Vario-Komponenten mit verbesserten Eigenschaften ein: Die Produktlinie Vario Xtra umfasst eine neuartige variable Dampfbremsfolie, ein Klettband, ein Klebeband sowie eine Klebedichtmasse.

Mit den zum Patent angemeldeten oder gebrauchsmusterrechtlich geschützten Innovationen kann auch anspruchsvollen konstruktiven Herausforderungen bei der Dachdämmung begegnet werden.

 

Foto: Puren.com

Polyurethan: Schlank und wirkungsvoll
Je besser der Wärmeschutz eines Dämmstoffes ist, desto schlanker kann er auf dem Dach oder auf der Fassade aufgebaut werden.

Wie groß hier die Unterschiede sein können, zeigt auch eine aktuelle Studie von Ökotest (Ausgabe 03/2012). Um einen vorgegebenen Dämmstandard von U = 0,20 W(m²k) zu erreichen, waren je nach eingesetztem Material Dämmstärken zwischen 13 und 25 Zentimetern erforderlich.

Spitzenreiter in der Kategorie Wärmeschutz blieben Dämmelemente aus Polyurethan.

 

Foto: Eternit.deVarianten für Dachplatten
Mit dem Systemdach Equitone bietet Eternit eine attraktive Möglichkeit, um Dach und Fassade als Einheit zu gestalten.

Equitone-Dächer lassen sich mit wasserdichtem Unterdach bereits ab einer Neigung von sieben Grad realisieren. Hierfür eignet sich die Eternit Dachfolie Rofatop 210 fix mit Selbstkleberand. Die sturmfeste Montage erfolgt mit speziellen Schrauben.

Die PUR-Dämmelemente Etertherm besitzen ein hervorragendes Wärmedämmvermögen und weisen je nach Dacheindeckung unterschiedliche Oberlagen auf.

 

Foto: Doerken.de

Dämmen mit Komplettsystem
Immer häufiger werden abgestimmte Komplettlösungen aus Unterdeck- und Schalungsbahnen, Luft- und Dampfsperren, Aufdachdämmplatten und einem umfassenden Systemzubehörpaket angeboten.

Ganz gleich, ob Zwischensparrendämmung, mit und ohne Zusatzdämmung, oder reine Aufdachdämmung – in jedem Fall werden energetisch zukunftssichere geneigte Dachkons-truktionen erreicht.

So hat z. B. Anbieter Dörken seine Systemlösungen um die neuen Polyurethan-Aufdachdämmelemente Delta-Maxx Polar ergänzt. Luftdichte Anschlüsse an aufgehenden und durchdringenden Bauteilen im Innen- und Außenbereich können dann mit Delta-Liquixx zuverlässig ausgeführt werden.

Die pastöse Funktionsbeschichtung ist auf den verschiedensten Untergründen einsetzbar, lässt sich einfach mit dem Pinsel verarbeiten und dichtet in Kombination mit einem abgestimmten Strukturvlies sicher ab.

 

Foto: der-daemmstoff.de

Dämmen mit Mineralwolle
Mineralwolleprodukte wie Glas- und Steinwolle eignen sich hervorragend bei allen Varianten der Dachdämmung: Sie sind leicht und gut zu verarbeiten und sind in der für den Brandschutz besten Stufe nach Euroklasse A1 als nichtbrennbar eingestuft.

Mineralwolle ist in verschiedenen Farbvarianten erhältlich, was einer bestimmten Rezeptur und damit neuen Produktvorteilen entspricht. Meist eher grünlich ist Steinwolle, während Glaswolle mit hohem Recyclingglasanteil eher gelb daherkommt.

Neue Varianten sind die weiße Glaswolle, mit umweltfreundlichem Acrylbindemittel auf Wasserbasis, sowie die braune Variante mit „Ecose“-Technologie und neuem, formaldehydfreiem Bindemittel, das auf schnell erneuerbaren Rohstoffen basiert.

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