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Küchentrends 2014

23.04.2014

Front in Keramik-Look: Die Resopal-Oberfläche ist schlag-, kratzfest und hitzebeständig. Ballerina KüchenEs steht außer Frage, dass die meisten Küchenräume in Deutschland oft nicht größer sind als acht bis zwölf Quadratmeter. Andererseits gibt es immer mehr Menschen, die zum Ess- oder Wohnbereich hin offene Küchen bevorzugen, mit Insellösungen, an denen gemeinsam vorbereitet oder gekocht werden kann, oder mit Theken und Ansatztischen, die den Anspruch an die Küche als Familientreffpunkt und Ort der Kommunikation unterstreichen.

Dabei ist die Werkstoff-, Farb- und Dekorvielfalt überwältigend. Für jedes Budget und jeden Materialanspruch steht eine entsprechende Auswahl zur Verfügung. Holz, Acryl, Glas glänzend oder satiniert, Stein oder Edelstahl, glänzend, matt oder strukturiert – es ist alles erhältlich sowohl echt als auch als Reproduktion.

Als Holzarten stehen derzeit vor allem das Weichholz Pinie und die Eiche in unterschiedlichen Farbschattierungen von hell bis dunkel im Fokus. Die Eiche zeigt sich besonders wohnlich und wird mit Unidekoren wie dem neuen besonders intensiven Weiß, cremigen Mischtönen wie Sand, Kaschmir oder auch Steingrau kombiniert. Weiß schafft Raum. Selbst kompakte Schrankwände wirken damit schlicht und leicht.

Für Liebhaber edler Hölzer hält die Anmutung von Altholz Einzug in die Küche für ein unvergleichliches Ambiente. Aber auch Fronten mit Rindsleder oder aufgetragener Betonspachtelmasse bereichern das Angebot. Auf Griffe kann heute dank Tipp-on-Beschlägen oder Griffleisten durchaus verzichtet werden. Zu den neuen Akzentfarben zählen Curry, Farn, Petrol und Ziegelrot.

In Form von Regalen, Nischenverkleidungen, Schiebetürschränken und/oder als Arbeitsplattenkante bilden sie das Kontrastprogramm zu unterschiedlichsten Unidekoren und Holzdesigns.

Innovativ, smart, nachhaltig und designstark – so lassen sich die wesentlichen Trends der Hausgeräte für 2014 beschreiben.

Mit der steigenden Akzeptanz von Smartphones und Tablet-PCs steigen auch die Anwendungsmöglichkeiten in Kombination mit vernetzten Hausgeräten. Neben Information, Bedienung, Komfort und Effizienz erhält der Nutzer bei Bedarf über Smartphone oder den Tablet-PC auch alle Betriebszustände seiner Hausgeräte gemeldet und kann entsprechend reagieren. Auch die Kommunikation einzelner Geräte untereinander, beispielsweise Kochfeld und Dunstabzug, ist möglich.

Daneben steht aber vor dem Hintergrund immer weiter steigender Energiekosten in allen Gerätekategorien die Energieeffizienz im Mittelpunkt. Ein möglichst sparsamer Grundverbrauch ist Pflicht. Neue Techniken wie doppelt ausgeführte Türen bei den Kühlgeräten, die beim Öffnen dann extrem wenig warme Luft ins Innere lassen, sind die Kür. Neue Materialien zur Dämmung steigern die Energieeffizienz zusätzlich. Spezielle Hygienesysteme arbeiten gegen Bakterien und Gerüche an. Auch Geschirrspüler zeigen sich energieeffizienter, sparsamer, leiser – trotzdem geräumiger denn je und lassen sich auch schon einmal ganz ohne Griff öffnen.

Induktion gibt es nun auch für den Backofen. Ein spezieller Induktionseinsatz mit integrierter Heizspirale setzt die Energie zum Backen und Braten um. Nicht zu vergessen das Thema Dampfgaren, dem sich die Hersteller unterschiedlich angenommen haben. So werden beim vakuumierten Dampfgaren die Lebensmittel in Plastikbeuteln verschweißt und bei niedrigen Temperaturen schonend gegart. Das Garen der Speisen bei gleichzeitiger Feuchtigkeitszufuhr ist mit entsprechenden Backöfen ebenfalls möglich. Geschmack, Vitamine und Nährstoffe bleiben so noch besser erhalten.

Modernste Backöfen sind in der Lage, gleichzeitig auf drei Ebenen mehrere Gerichte zuzubereiten, ohne dass sich die Aromen vermengen. Backöfen mit rund 30 Prozent vergrößertem Innenraumvolumen sind ebenso erhältlich. Zur Reinigung genügt dank neuartig beschichteter Oberflächen klares Wasser oder Dampf ganz ohne Chemie.

Neben einer Vielzahl von automatischen Back-, Brat- und Garprogrammen unterstützen Sensoren, beispielsweise für das Bratengewicht, sowie hinterlegte Datenbanken die optimale Einstellung des Herds und damit die perfekte Speisenzubereitung. Darüber hinaus können die eigenen Lieblingsrezepte vom Herd gespeichert werden.

Weitere Anregungen und Informationen zu den neuesten Küchentrends finden Sie in der Zeitschrift "küche + architektur" »»

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